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APRILSCHERZ – Lehramtsstudium Cluster Mitte mit dem Ars Confusio durch das Wissenschaftsministerium ausgezeichnet

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Neben dem jährlich vergebenen Ars docendi für herausragende Lehre wird seit diesem Jahr auch der neue Ars Confusio Preis vergeben. Damit reagiert das Ministerium auf herausfordernde Lebensrealitäten, für die die Hochschulen vorbereiten sollen. Erster Preisträger der prestigeträchtigen Auszeichnung für hochgradig verwirrende Studiensysteme ist dabei das Lehramt-Verbundsstudium Salzburg-Linz.

„Verwirrende Studiensysteme, überlange Studienpläne, hochkompliziertes Studienrecht im Verbundsstudium, Pendelzwang und Kursvoraussetzungen – damit kann auch eine Universität Absolventen auf eine zunehmend komplexere Welt vorbereiten, bzw. zwingt sie sogar dazu. Das Lehramt Cluster Mitte hat diese Art der Lebenskompetenzvermittlung vorbildlich umgesetzt“, lobt Minister Faßmann die Anstrengungen im Verbundsstudium.

Die Jury betont dabei aber, dass nicht nur die langfristigen Rahmenbedingungen verwirrend sind, sondern die Hochschulen laufend Anstrengungen unternehmen, den Grad der Verwirrung hochzuhalten. „Gerade die Steine, die die Hochschulen bei Anerkennungen von Schulpraxis den Studierenden in den Weg legen, aber auch die konstanten Änderungen für die Betreuung von Bachelorarbeiten in bestimmten Fächern (z.B. Geographie, Englisch, Deutsch), die rechtlich ungeklärte Lage beim Vorziehen von Masterlehrveranstaltungen im Verbund, der fehlende Datenaustausch bei Prüfungsergebnissen im Cluster und natürlich auch der Lehramtsstudienplan 2013, mit dem man am Ende nicht an Schulen unterrichten durfte, zeugen von einem systematischem und konstanten Ideenfluss, bei dem es nie langweilig wird“, führt die Jury aus.

Verwirrt zeigt man sich über die Auszeichnung an der Uni Salzburg: „Ein verwirrendes Studiensystem war nicht unser Ziel; aber vielleicht haben wir hier auch wahrlich interdisziplinär und zukunftsweisend gehandelt und nicht nur Studierende, sondern auch uns selbst verwirrt?“

Erfreut zeigen sich die Lehramtsvertretungen im Cluster. „Wir haben schon immer gesagt, dass das Studiensystem verwirrend ist. Lange Zeit waren wir selbst so verwirrt, dass wir das System entwirren wollten – weil wir nicht verstanden haben, dass eigentlich ganz andere Kompetenzen im Vordergrund stehen, die zukünftige Lehrkräfte auf verwirrende Zeiten im österreichischen Schulsystem vorbereiten sollen. Der Ars Confusio bestätigt nun zumindest unsere langjährige Beobachtung.“

Der nächste Ars Confusio wird nächstes Jahr erneut am 1. April vergeben, sodass er auf keinen Fall als Satire verkannt wird.

Das neue Unterrichtsfach Ethik

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Am 22.03. fand die erste Vorstellung des geplanten Unterrichtsfaches Ethik statt, welches mit Oktober 2021 nach jetzigem Stand starten soll. Alle Informationen bis zur vollständigen Entscheidung durch alle relevanten studienrechtlichen Gremien sind unter Vorbehalt.

Der Link zum digitalen Stream der Veranstaltung ist hier zu finden.

Der Link zur digitalen Infobroschüre (mit Übersicht aller geplanten Curriculumsinhalte) gibt es hier.

Q&A aus den bisherigen Fragen heraus:

  1. Wenn sich Pflichtkurse in Ethik überschneiden mit Pflichtkursen aus dem zweiten Unterrichtsfach (z.B. PP oder Kath. Religion), was ist zu tun?
    In Ethik wird es eine Liste an Kompensationskursen geben, die dann alternativ gemacht werden müssen. Eine Studienleistung kann grundsätzlich nur zur Abdeckung eines Punktes im Studienplan genutzt werden, nicht für zwei Punkte (oder in 2 Studienfächern). Die genaue Liste wird erst in Zukunft (im Rahmen der Lehrplanung) bekanntgegeben. Aber: inhaltlich nahestehende Studien erlauben keine Abkürzungen der Studienzeit, sondern letztlich müssen weiterhin 240 ECTS im Bachelor wirklich gemacht werden. Das selbe gilt bei Ethik als Erweiterungsstudien, hier ist keine Anerkennung aus dem Hauptstudium möglich, sondern alle Kurse (oder Ersatzkurse) müssen gemacht werden.
  2. Wie verhält es sich mit Anerkennungen und Kompensationsliste unterschiedlich zwischen Erweiterungsstudium und Fachwechsel?
    Wenn man ein Erweiterungsstudium Ethik macht, braucht es die oben genannten Kompensationen in allen Fächern, wo ein Pflichtfach (z.B. im Bereich Philosophie) sich zwischen PP und Ethik überschneidet. Das Erweiterungsstudium Ethik kann in diesem Fall nur beendet werden, wenn das Hauptstudium abgeschlossen ist/wurde. Wenn man PP aufgibt (also das UF wechselt), können überschneidende Kurse aus PP für Ethik anerkannt werden (wenn man später doch noch PP z.B. als Erweiterungsstudium machen will, müsste man dort alternative Lehrveranstaltungen nehmen). Weitere Infos zum Thema Erweiterungsstudium und UF-Wechsel
  3. Wenn ich eines meiner Unterrichtsfächer wechseln möchte und stattdessen Ethik nehme, was gilt es zu beachten?
    Das UF Ethik startet im Oktober 2021 mit den Lehrveranstaltungen des 1. Semesters. Ein schnelleres Studieren (selbst wenn man mit dem 2. UF bereits fertig ist) ist daher nicht möglich, da erst nach 8 Semestern die Lehrveranstaltungen des 8. Semesters angeboten werden.
  4. Wie sind die Berufsaussichten in Ethik?
    Das Unterrichtsfach Ethik ist gerade erst aus dem Schulversuch in den Regelbetrieb überführt – und die Frage nach einem Ausbau z.B. für Unterstufe ist noch nicht letztlich beantwortet. Auch hängt die Nachfrage an Ethik auch davon ab, wieviele Schülerinnen und Schüler sich künftig für Ethik (bzw. konfessionellen Religionsunterricht) entscheiden. Prognosen sind daher schwer für die nächsten Jahrzehnte bereits jetzt abzugeben. Keinesfalls sollte man aber davon ausgehen, dass Ethik ein absoluter Joker bei der Anstellbarkeit ist oder sein wird, da bereits über die Lehrgänge der Pädagogischen Hochschulen im Schnellverfahren (basierend auf ECTS) Ethiklehrerinnen und Ethiklehrer ausgebildet wurden.
  5. Gibt es ein Aufnahmeverfahren für Ethik?
    Für Studienanfänger gibt es nur das ‘normale’ Aufnahmeverfahren für Lehramt allgemein. Wer bereits im Studium ist, kann einfach das Fach inskribieren. Auch Lateinpflicht gibt es in Ethik nicht, bzw. ist Latein nicht im Studium nachzuholen.
  6. Wo kann Ethik studiert werden?
    Ethik wird in Salzburg und Linz angeboten (eine volle Abdeckung ist an beiden Standorten geplant, aber wir können hier keine Garantie so früh vor dem Studienbeginn geben), Wahlpflichtfächer (bzw. auch die sehr unterschiedlichen alternativen LV-Typen, die im Studienplan oft ausgewiesen werden) können sich standortspezifisch unterscheiden.
  7. Kann ich stattdessen nicht einfach den Ethik Lehrgang an einer Pädagogischen Hochschule aus der Fort- und Weiterbildung belegen?
    Der Lehrgang an PHs steht nur Lehrpersonen mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung und aktivem Dienstverhältnis offen. Mittelfristig wird das reguläre Lehramtsstudium die primäre Ausbildungsschiene für Ethik-Lehrer. Wir können nicht sagen, wie lange der Lehrgang an PHs, bzw. wie lange und mit welchem Platzkontingent angeboten wird – dies ist letztlich eine bildungspolitische Entscheidung im Ministerium.
  8. Was war uns als STV im Entstehungsprozess des Studienplans wichtig?
    Als STV waren wir beim Entstehungsprozess des Studienplans von Anfang an dabei. Hier wollen wir uns für die konstruktive Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe bedanken. Uns waren einige Aspekte wichtig, die in den Studienplan einfließen konnten: keine Kursvoraussetzungen für Lehrveranstaltungen (wohl aber Empfehlungen), breite Wahl wo die Bachelorarbeit geschrieben werden kann, keine unnötige Bachelorprüfung am Ende, möglichst klare Regelungen auch im Wahlpflichtbereich (mit einem breiten Angebot aus verschiedenen Bereichen).

Bewerbungsfrist für Studienassistenz-Stellen an der Universität Salzburg (für das SoSe 2021)

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Aktuell läuft die Bewerbungsfrist der Studienassistenzstellen an der Universität Salzburg. Deine Bewerbung kannst du noch bis 06.01.2021 (Posteingang) an die Leitung am jeweiligen Fachbereich schicken: Studienerfolgsnachweis, Motivationsschreiben und Lebenslauf müssen enthalten sein.

An folgenden Fachbereichen gibt es Studienassistenzstellen, die genaue Aufteilung der Studienassistenzstunden auf einzelne Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche machen aber die Fachbereiche intern:

https://im.sbg.ac.at/display/MIT?preview=/165741160/179341936/mb2020-1216-studienass.pdf


Hier ein Radiointerview mit Maximilian Wagner zu Studienassistenzstellen:

Interview zum Thema Studienassistenz

Abberufungsantrag gegen den Rektor – und warum politisches Framing und Trump-Rhetorik jetzt gar nicht hilft

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Dies ist ein Kommentar zur aktuellen öffentlichen Debatte. Einen ausführlichen Artikel über die Hintergründe zum Abberufungsantrag hat die Uni:Press verfasst.

Die Metapher ist oft genug beschworen worden: seit letzter Woche gehen die Wogen an der Uni (bzw. daheim in Home-Office und in WG-Arbeitszimmern) hoch, denn wie die Medien berichteten, ist ein anonymer USB-Stick an mehrere Stellen verteilt worden, wo auf 40 Seiten angebliche Verfehlungen des Rektors der PLUS aufgezeigt werden sollen (Anm: wir kennen das Schreiben im Original bisher nicht). Auffällig ist nun aber der öffentliche Diskurs:

Es erinnert doch ein wenig an Trump und die USA, wenn der Gegenwind, der dem Rektorat nun entgegenkommt, als Wiederstand von ‚verkrusteten und überalterten Strukturen‘ oder als Gegenbewegung gegen ‘gute und dringend notwendige Reformen‘ abgetan wird. Also angeblich reaktionäres Geschrei einer alten Elite, die nur Pfründe und Kleingärten sichern will gegen ein ‚modernes und visionsreiches Rektorat‘. Anstatt also konkret über Sinn und Unsinn von – zum jetzigen Zeitpunkt als budgetneutrale (!) Umgestaltungen auf dem Papier geplante – Reformen zu diskutieren, wird hier schnell eine ungerechtfertigte Debatte von ‚Modernisierungswillen‘ vs. ‚verängstigtes Establishment‘ geframed.

Das Überschreien von Visionslosigkeit?

Bis jetzt erscheinen die vorgelegten Umstrukturierungen vor allem eines zu sein: neumoderne Schlagwortansammlungen, bedeutungsleere Worthülsen und fragliche Umstrukturierungen auf dem Papier. Wenn man in den aktuell vorliegenden Entwürfen zum Organisationsplan (Anm: hier werden Strukturen, Fachbereiche und Gremien definiert) herauslesen möchte, wie künftig z.B. die School of Education organisiert ist, oder welche Aufgabe sie im Rahmen des Lehramtsstudiums übernimmt, bekommt auf diese Frage keine Antwort, denn Antworten werden im bisherigen Entwurf gar nicht erst gegeben. Ob Teilbereiche wie die Bildungswissenschaften nun in die Erziehungswissenschaft eingegliedert werden geht aus dem Papier ebenso wenig hervor. Dafür werden bedeutungsleere Buzzword-Bereiche wie „Lebenswissenschaften“ geschaffen – ein Euphemismus für das Pürieren etablierter Forschungs- und Fachbereiche wie Biologie & Geographie.

Schlimmer wird es dann im jetzt vorliegenden Entwurf des Entwicklungsplans zum Thema Lehramt (Anm: hier werden die geplanten Weiterentwicklungen der Universität für die nächsten Jahre ausgeführt). Neben konstatiertem fraglichem Eigenlob (‚Exzellenz‘ in allen Bereichen des Lehramts; angebliches ‚Auffangen‘ des Studierendenrückgangs) werden vage Ziele wie ‚Optimierung der Organisation‘ des Lehramtsstudiums genannt, selbstverständlich ohne den Hauch einer Andeutung, wo und wie dies passieren sollen. Es sollen „Maßnahmen zur besseren Studierbarkeit“ ergriffen werden: auch hier ohne irgendeine konkrete Idee. Und selbstverständlich sei im Lehramt auch das öffentliche Image des Lehrerberufs schuld, für das man nichts könne.

Und genau solche Aspekte sind der Grund, warum am Ende der Eindruck bleibt: die Visionslosigkeit wird hier mit Worthülsen und Begriffen überschrien, die Strukturreform bleibt (neben dem realen kruden Pürieren etablierter Wissenschafts- bzw. Fachbereiche in hippe Begriffssmoothies) in vielen Bereichen eine vage Silhouette (oder lässt sich hier das Rektorat möglichst viel offen, um auch hier autoritäre Eigenentscheidungen treffen zu können?), die verschobenen Nachbesetzungen, Budgetkürzungen über viele Bereiche hinweg und Stellenkürzungen in wichtigen Bereichen (z.B. bei den Studienassistenten) sind hingegen real.

Genug mit dem politischen Framing

All diese Feinheiten gehen häufig im öffentlichen Diskurs verloren. Dies sieht man an den veröffentlichten Leserbriefen, die in bester Manier von Trump-Unterstützern Rektor Lehnert zujubeln, dass ein Aufschrei vom angeblichen Establishment der Uni letztlich den Kurs des Rektors vollends bestätige. Auch manch ehemalige Absolventen und Professoren der Uni lassen sich auf dieses eindimensionale Framing ein, wie zuletzt Prof. Franz Neubauer (Geologie) in den SN: „Nun hat Rektor Hendrik Lehnert eine klare Außensicht eingebracht, möchte mit seinem Team Innovation stärken, lange verschleppte Probleme bereinigen und die Universität auf die Zukunft ausrichten.“

Dem muss klar erwidert werden: die jetzt vorgelegten Entwürfe sind keineswegs Garant, Indikator oder Anreiz für mehr internationale Wettbewerbsfähigkeit! Das Einrichten neuer Püree-Fachbereiche wird weder Forschungsleistungen oder Drittmittelakquise steigern, noch künftige Studierende in Scharen anlocken. Dass nicht einmal Ansätze (!) für Lösungen sehr konkreter Probleme (z.B. im Lehramt) im Entwicklungsplan benannt werden können, geschweige denn zukunftsträchtige Entwicklungen wie beispielswiese zum Teil berufsbegleitende Lehramtsstudien, MOOCs, oder Hybridlehre als Lösung für Pendelzwang zwischen Linz/Salzburg konkret angesprochen werden, spricht Bände.

Dann reden wir drüber. Oder etwa nicht?

Am Ende sollte man darüber reden. Das Rektorat wird nicht müde, seit Amtsantritt vor einem Jahr bei jedem Aspekt ständig auf baldige Gespräche, umfangreiche Dialoge und breite Partizipation zu verweisen. 

Die Realität ist inzwischen aber klar geworden: Gespräche werden höchstens als Vortrag einseitig geführt, oft zu spät, oft zu kurz, und ebenfalls oft gar nicht.

Gleichzeitig hat das Rektorat aber nun schon mehrfach sehr kindische Züge an den Tag gelegt: die ÖH wird aus dem Corona-Krisenstab der Universität geworfen, weil man sich zum Abberufungsantrag äußert. Die STV Lehramt wird mehr als aktiv aus der Task-Force Lehramt ausgeladen (bzw. nie eingeladen), weil man sich kritisch zu Problemen im Lehramt-Studium äußert. Ähnlich geht es aber auch anderen Fachbereichen, Gremien, Mitarbeitern in ihren Bereichen… mit der Kommunikation will es also einfach bisher nicht klappen mit dem Rektorat und der latente Eindruck von Retaliation durch das Rektorat bei jeglicher Kritik bleibt – und ist wohl der Grund, warum diverse Medien ständig ein „Klima der Angst“ unter Mitarbeitern konstatieren.

Kriterien für die Anerkennung von Pädagogisch Praktischen Studien – Praktikum

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Bachelorstudium  

Modul 2: Einführungspraktikum A und B: Tätigkeiten im schulischen Kontext, z.B.

Nachmittagsbetreuung, Nachhilfe in einem Institut, Tätigkeit in Musikschule (Anstellung oder Werkvertrag) … im Ausmaß von 45 – 50 Stunden (2ECTS-AP) 

Modul 4: Praktikum A und B: Unterrichtstätigkeit im Fach im Ausmaß von 3 Stunden / Woche in einem Semester 

Modul 5: Vertiefungspraktikum A und B: Unterrichtstätigkeit im Fach im Ausmaß von 3 Stunden/ Woche in einem Semester 

Eines der 4 Praktika aus den Modulen 4 und 5 kann auch durch fachfremden Unterricht anerkannt werden. 

Ein Praktikum im Fach inkl. bildungswissenschaftlicher Begleitung im BW 5 kann durch ein Themenmodul (spezielles PLUS-Angebot) anerkannt werden (interne Anerkennung). In diesem Fall sind die anderen 3 Praktika aus den Modulen 4 und 5 in den Fächern/Spezialisierung zu belegen.  

Masterstudium  

BW M 6.1 Masterpraktikum (Teil der PPS) inkl. Bildungswissenschaftliche Begleitung (20 ECTS)  „20 ECTS-Variante“ 

(Unterrichts)Tätigkeit im äquivalenten Ausmaß von min. 10 Stunden / Woche für die Dauer eines Schulsemesters oder 5 Stunden / Woche in zwei Schulsemestern im schulischen Kontext, inkl. Mitarbeit in Schulorganisation und außerunterrichtlichen Tätigkeiten, eine Begleitung der Tätigkeit muss gegeben sein, z.B. Begleitung in der Induktionsphase, Mentoring, Begleitung durch

Dienstgeber, Angebote der Hochschulen. Sollten keine Begleitangebote im Rahmen der Anstellung gegeben sein, dann ist die BW Begleitung an einer anbietenden Institution im Cluster zu belegen. 

BW M 6.2.1 Praxiserfahrungen in pädagogischen Feldern inkl. bildungswissenschaftliche Begleitung (3 ECTS) – „3 ECTS-Variante“ 

(Unterrichts)Tätigkeit im Ausmaß von min. 3 Stunden / Woche für die Dauer eines Semesters im schulischen Kontext 

Anerkannte Praxisfelder für beide Varianten:  

  • Unterrichtstätigkeit (überwiegender (= mehr als 50%) Teil des Unterrichts muss in einem der studierten Fächer erfolgen) 
  • Projekte der Partnerinstitutionen im Cluster Mitte in Absprache (Zustimmung) mit dem jeweiligen PPs-Zentrum am Standort z.B.  

Bildungslabore (PLUS) Linzer Projekt Praxissemester 

  • Sprachassistenz bzw. Unterricht im Ausland im erforderlichen Ausmaß (auch fachfremd) 
  • Mitarbeit bei schulischen Projekten im Bereich der studierten Fächer und Lehrplankontext der Schule unter Einbezug von Schüler/innenkontakt 

Nicht anerkannt werden z.B.:  

  • Mitarbeit in Vereinen (Feuerwehr, Rettung, Musik, Sport) 
  • Nachmittagsbetreuung 
  • Nachhilfe 

Wenn Studierende ein Praxisfeld wählen, dass durch diese Aufzählungen nicht abgedeckt ist, wird empfohlen, vor Absolvierung die Zustimmung für die Anerkennung einzuholen. 

Außerschulischen Tätigkeiten können im Rahmen der im Masterstudien vorgesehenen freien Wahlfächer (4 ECTS-AP) oder im Rahmen des kleinen Praktikums der im Modul BW M 6.2.3 vorgesehenen freien Wahlfächer (8 ECTS-AP) zur Anerkennung vorgelegt werden. 

Induktionsphase 

Induktionsphase wird als Praktikum für Masterstudierende der Sekundarstufe Allgemeinbildung nur dann angerechnet, wenn das erforderliche Ausmaß (siehe oben) in der Sekundarstufe gegeben ist.

Voranmeldung Schulpraktika: 2. Semester Bachelor und Masterpraktikum (für das Sommersemester 2021)

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Vom 9.11 – 30.11.2020 findet die Voranmeldung für das Schulpraktikum im 2. Semester (Bachelorstudium) und die Voranmeldung für das Masterpraktikum im Sommersemester 2021 statt. Diese Voranmeldung ist die Voraussetzung für eine konkrete LV-Anmeldung im Februar, sowie dass ihr einen Platz organisiert bekommt. Alle Infos, Links und Details könnt ihr den beiden Infoblättern der Uni entnehmen.

Wichtig für das Masterpraktikum: die jetzige Voranmeldung ist nur für das Sommersemester 2021; wer das Masterpraktikum im WS 2021/22 machen möchte, muss auf die nächste Voranmeldung im Februar 2021 warten.

Infoblatt Masterpraktikum

Infoblatt Schulpraktikum 2. Semester Bachelorstudium

Willkommen an der Uni Salzburg

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Wir sind deine StV und freuen uns dich im Studium begrüßen zu dürfen. Du willst wissen, was eine StV ist und was sie so macht? Außerdem möchtest du keine nützlichen Tipps und Tricks fürs Studium verpassen?
Dann schau dir das Video an, in dem wir dir alles genauer erklären und dir wichtige Hinweise mit auf deinen Weg geben.
Normalerweise würden wir, als deine Studienvertretung im Lehramt, um diese Zeit natürlich persönlich in die STEOP-Vorlesungen kommen. Durch COVID ist nun aber leider alles anders… Da es uns aber dennoch ein Herzensanliegen ist, dass du von Anfang an gut informiert bist, haben wir für dich die wichtigsten Infos in ein Video gepackt.

Einige Gedanken und Worte zum Semesterstart… willkommen zurück!

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Zuallererst möchten wir alle Erstsemestrigen im Lehramt herzlich im Studium willkommen heißen. Hier möchten wir euch unsere Studienstart-Broschüre ans Herzen legen, sowie unseren Beratungskalender (neben unseren Social Media Kanälen).

Da sich auch über den Sommer einiges getan hat, und auch das kommende Semester nun stark unter den Corona-Vorzeichen stehen wird, möchten wir euch noch ein kleines Update und einige Gedanken mitgeben.

  1. Im Sommer wurde das Anmeldesystem für bildungswissenschaftliche Kurse geändert, was auch in der Anmeldung zu Problemen geführt hat. Grund war nicht nur der Ausfall des PlusOnline-Systems während der zweiten Anmeldephase, auch Kurse von PH und Uni waren unterschiedlich hinterlegt und es war nicht immer klar ersichtlich, wie die Anmeldung genau funktioniert. Wir haben dies auch schon in Gremien und Treffen mit der Universitätsleitung angebracht und es wurde eine Überprüfung und Nachbesserung des Anmeldemodus in Aussicht gestellt.

2. Auch wenn uns immer wieder Fragen dazu erreichen: die aktuelle Frist für das Auslaufen des Magisterstudiums ist bisher immer noch der 28.02.2021. Wie bereits geschrieben, gibt es hier unterschiedliche Fristauffassungen und es sollte im Senat eigentlich nochmal behandelt werden. Dies wurde, soweit uns bekannt, bisher nicht gemacht, da andere Entwicklungen (z.B. die Umstrukturierungsdebatte) dies überschattet haben.

3. Überfüllte Kurse in einzelnen Bereichen: wir wissen, dass es in manchen Bereichen überfüllte Kurse gibt. In der Geographie Fachdidaktik konnte die ausgeschriebene Stelle z.B. bisher nicht besetzt werden. Anders als in früheren Semestern war es in diesem Semester aber häufiger schwierig, zusätzliche Kurse einzurichten über externe Lehraufträge. Wir bemühen uns hier, Gespräche mit den Fachbereichen zu führen.

4. Über den Sommer konnten wir eines unserer langjährigen Anliegen endlich zum Erfolg führen: schriftliche Kriterien für Anerkennungen von Berufserfahrungen im Schulbereich für die Praktika im Studienplan. Diese Kriterien werden aktuell noch final editiert, aber wir freuen uns, dass ab nächstem Semester in diesem Bereich Klarheit besteht und auch das genaue Anstellungsausmaß definiert ist, damit Praktika anerkannt werden können.

5. Auch im Ministerium wurden Gespräche geführt, wie insbesondere die Rahmenbedingungen (Dienstrecht, Studiendauer, Anstellungsbefugnis, Induktionsphase) attraktiver gemacht werden können. Es gibt hier Gesprächsbereitschaft für einen weiterführenden Dialog, sodass wir hier Aspekte des größeren Bilds “Lehrerberuf” angehen können.

6. Die Gestaltung des neuen Unterrichtsfachs ‘Ethik’ ist auch über den Sommer weiter vorangeschritten, woran wir uns stark beteiligt haben. Wir hoffen, dass hier im Oktober 2021 ein attraktives Angebot und ein attraktives neues Unterrichtsfach eingeführt werden wird.

7. Auch in der Umstruktierungsdebatte an der Uni haben wir immer auf das Thema Lehramt geschaut. Nach aktuellem Stand soll es dabei in wichtigen Teilen für das Lehramtsstudium neue Zuteilungen und Strukturen geben.

8. Insbesondere da nun auch Linz mit dem Master Lehramt beginnt, gab es diesen Sommer besonders viele Nachfragen zum Thema “Vorziehregelung”. Während die Regelung für Salzburg (Mozarteum/PLUS) bisher halbwegs klar war, sind nun viele Fragen aufgekommen, wie sich das Vorziehen nun auch im Verhältnis mit den lokalen Linzer Regelungen verhält. Dies sind oft sehr technische und juristische Debatten, wobei auch nach Durchsicht und Diskussion aller Regelungen am Ende auch für uns nicht alle Fragen geklärt sind. Wir werden hier in nächster Zeit den vielen Fragen auf den Grund gehen, um auch für das Cluster Mitte hier Klarheit zu schaffen.

9. Das nächste Semester wird stark auf Hybrid- und Mischbetrieb setzen. Wir haben uns hier sehr eingesetzt, dass ihr möglichst viele Arbeitsplätze auch für Online-Lehrveranstaltungen habt, die z.B. im Anschluss an eine Präsenzlehrveranstaltung an der Uni stattfindet. Nach jetzigem Stand werden die Computerräume, die (wenigen) Sitzecken im Gebäude, sowie dedizierte Arbeitsplätze in den Bibliotheken dafür zur Verfügung stellen.
Wir werden im nächsten Semester unser Büro nur sehr eingeschränkt für euch öffnen, und müssen zumindest absehbar, bestimmte Angebote einschränken: aktuell gibt es keinen Gratis-Kaffee und keine Küchennutzung bei uns im Büro, für Beratungen sind wir natürlich weiterhin da.

Abschließend geben wir gerne auch den Appell der Rektorate im Cluster Mitte weiter und bekräftigen diesen:
Das nächste Semester steht unter sehr bedrohten Vorzeichen mit der aktuellen Infektionsentwicklung. Falls Ihr Krankheitssymptome habt, bitte vermeidet unbedingt einen Besuch an der Hochschule. Bereits einzelne Fälle könnten den gesamten Hochschulbetrieb gefährden.
Auch wir werden hier, wie in der Aussendung des VR betont, gerne vermitteln, sollte es hier im Nachhinein zu Problemen kommen.

In diesem Sinne wünschen wir euch einen erfolgreichen Semesterstart,

eure STV Lehramt

Eure empfohlenen freien Wahlfächer

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LV Name:Meinungen und Gründe für die Empfehlung von euch:
KommunikationstrainingGeblockte LV, zwei Termine, meist Freitag/Samstag, ungefähr ein halber bis ganzer Tag pro Sitzung. Eine kleine Endprüfung an einem Extratermin, Prüfungsstoff ist ein überschaubares Skript. Eine kleine Endprüfung an einem Extratermin, Prüfungsstoff ist ein überschaubares Skript. Inhalt: Grundsätzliches darüber, wie man sich vor anderen präsentiert, also vor allem (aber nicht nur) für Lehramtsstudis super empfehlenswert.
Verkehrsplanung3 ects, lustiger und praxisorientierter Vortragender. Es gibt einen Fragenkatalog.
ArmutsforschungVO, mit Fragenkatalog, nicht viel Aufwand. Bei der Prüfung müssen 3 Fragen beantwortet werden. Normaler Modus: Fragen aus zuvor bekanntgegebenem Fragenkatalog (5 Fragen nach Wahl zu beantworten, gegeben sind soweit ich weiß 8) Digitaler Modus: 3 Fragen aus 5 gegebenen zu beantworten+ Essay schreiben (dafür hat man 4 Tage Zeit)
Pädagogische SoziologieVO, gut mit Folien lernbar
Literaturbetrieb und literarisches LebenSchriftlich (Bei uns ein 3-seitiger Aufsatz)
Bevölkerung und MigrationGute Unterlagen in der Geo FB Gruppen. Tolle Folien in BB
Diverse Kurse von der Studienergänzung Bewegtes LernenKeine Prüfung, max eine kleine Seminararbeit 1-5 Seiten
GerichtsmedizinMC Prüfung (10 Fragen); Prüfung ist schriftlich, aber jedes Semester gibt es immer dieselbe Prüfung Arbeitsaufwand somit sehr gering, aber er möchte, dass man mind. 3 mal anwesend ist (gibt Anwesenheitsliste)
Jiddisch IMan lernt das Alphabet in einem Semester, ein paar wenige Vokabel und ein oder zwei Konjugationen. Als Endklausur kommt transkribieren und übersetzten von den mini Texten die gelesen wurden. Der Kurs ist sehr witzig und der Professor erzählt den gesamten Historischen Hintergrund der Jiddischen Sprache. (Dieser ist aber nicht Prüfungsrelevant). Man bekommt aber einen guten Einblick in eine Kuktur und Sprache die über Jahrhunderte in Europa präsent war, aber welche leider in der Österreichischen Geschichte immer noch vernachlässigt wird.
Psychologie des Glückssehr einfache Prüfung, normalerweise mit Fragenkatalog, wegen Corona einen 2-4-seitigen Essay
STEOP VO GermanistikFragenkatalog, den man ausarbeiten musste – von diesen Fragen sind dann welche zur Prüfung gekommen, kann man also leicht vorbereiten. Gibt nur 2 ECTS dafür, aber vor allem empfehlenswert wenn man schon eine andere Sprache studiert, da die basics ja in allen Sprachen ähnlich sind 🙂
Tatort KulturAbschlussarbeit (Produktionsanalyse od. Essay)

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