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Corona: wie die Uni nun die Sommermonate gestalten sollte.

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Teil unserer Arbeit ist nicht nur, eure konkreten Anliegen, Fragen und Problemfälle zu behandeln (und auch wo nötig mit der Uni zu besprechen), sondern auch aktiv Vorschläge und Ideen für die Zukunft zu entwickeln. So haben wir in vielen Bereichen (z.B. Erasmus, Verwaltung, Prüfungsrecht, Cluster) bereits umfangreiche Maßnahmenvorschläge entwickelt. Nachdem in diesem Semester nun der Sommer offiziell keine lehrveranstaltungsfreie Zeit mehr ist, sondern umgewandelt wurde in reguläre Semesterzeit, möchten wir euch hier kurz präsentieren, wie unsere Idee und unser Konzept für den Sommer aussehen würde.

  1. Eine simple Verlängerung von jetzt laufenden Kursen in den Sommer hinein lehnen wir ab; jetzt laufende Kurse sollen wie geplant Ende Juni abschließen. Viele Studierende haben auch finanzielle Sorgen (durch eigenen Jobverlust, Kurzarbeit oder auch durch finanzielle Einbußen der Eltern), andere Verpflichtungen im Sommer (z.B. als Eltern), bereits andere Pläne. Angebote im Sommer müssen freiwillig sein, einen Mehrwert schaffen für Studierende und auch für die Uni.
  2. Durch eine Änderung im Prüfungsrecht könnte der Sommer zu einer Korrektur- und Verbesserungsphase des letzten Studienjahrs umgebaut werden – auch für bereits negativ benotete Kurse. Die negative Seminararbeit aus z.B. dem Wintersemester könnte überarbeitet und nochmalig zur Korrektur eingereicht werden; der Abschlusstest oder eine Präsentation aus einem Kurs z.B. im Sommersemester könnte als Einzelprüfung nachgeholt werden um nachträglich doch noch eine positive Note im Gesamtkurs zu bekommen; und auch die simple Verbesserung von (bereits positiven) Noten wäre möglich. Dies würde bereits erbrachte Leistungen honorieren (anstatt den gesamten Kurs mit Anwesenheitspflicht erneut machen zu müssen), es würde auch von der Platzanzahl beschränkte Kurse entlasten (jemand muss nicht im Folgesemester erneut einen Kursplatz in Anspruch nehmen), es würde die Stundenpläne von Studierenden entlasten (da die Anwesenheitspflicht fixe Terminpunkte sind, wo auch kein anderer, ebenfalls wichtiger Kurs für das Studium belegt werden kann), es würde Lehrende entlasten (anstatt alle Leistungen erneut zu korrigieren, muss nur eine Teilleistung einzeln nochmal angeschaut werden). Dieses Konzept würde endlich auch mehr Anreize schaffen, sich aktiv bei den Noten zu verbessern (bisher wird eine bestehende Note immer automatisch gelöscht, man kann sich also verbessern und verschlechtern; an anderen Unis gibt es bereits reine “Verbesserungsantritte”, wo nur eine bessere Note zählen würde).
  3. Blockkurse in überlaufenen Bereichen: Gerade aus der Fernlehre sind viele Kurskonzepte, Unterlagen, Arbeitsaufträge bereits digital vorhanden. Bei Kursen mit überfüllten Anmeldelisten und Kurse, die bekanntermaßen für andere Kurse Voraussetzung sind, könnten hier schnell geblockte Kurse für den Sommer konzipiert und geöffnet werden, mit einer Anmeldung z.B. Ende Juni. Dies ermöglicht auf freiwilliger Basis ein schnelleres Studieren und löst Probleme bei den Anmeldungen für Folgekurse.
    Hier sollte erwähnt werden, dass auch Lehrende diese Kurse als Zusatzleistungen entsprechend entlohnt bekommen müssen – denn nur mit einem breiten Schulterschluss kann das Konzept über einen aktiven Sommer gelingen.
  4. Tutorien und Übungsgruppen für große Fachprüfungen und mehrteilige schriftliche/mündliche Bachelorprüfungen: in einigen Unterrichtsfächern gibt es große Fachprüfungen, oder mehrteilige Bachelorprüfungen. Nach dem Abschluss der entsprechenden Kurse vor der Fachprüfung ist man auf sich alleine gestellt, was die inhaltliche Vorbereitung betrifft. Das kann in z.B. Sprachen frustrierend sein, wenn man Kurse nur im gesamten erneut belegen kann (und dabei seine bestehende Note löschen lassen muss) und sonst keine Möglichkeit auf Feedback vor der Prüfung mehr hat; das kann in anderen Studienbereichen überfordernd sein, wenn einfach nur umfangreiche Leselisten und vage Informationen zur Verfügung gestellt werden. Tutorien und geleitete Übungsgruppen können hier Halt geben, Ängste nehmen und fördern letztlich schnellere Abschlüsse und bessere Leistungen.

Diese Gestaltung des Sommers könnte sogar langfristig Einzug halten, denn all diese Maßnahmen helfen zwar in Zeiten eines außergewöhnlichen Semesters, wären aber auch im regulären Studienbetrieb ebenso sinnvoll. Letztlich wurde die Finanzierung der Universitäten ja auf eine Studienplatzfinanzierung umgestellt, die maßgeblich an die (erfolgreiche) Prüfungsaktivität gekoppelt ist.

Wie würdet ihr eine solche Gestaltung der Sommermonate finden? Sind diese Ideen und Vorschläge sinnvoll, oder habt ihr weitere/andere Wünsche? Schreibt uns gerne eine Mail oder diskutiert auf Social Media mit.

Anerkennungen von Corona-Tätigkeiten im Studium

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Als Ergänzung der Information der ÖH Uni Salzburg (Originalposting hier) haben wir hier eine erweiterte Information speziell für das Lehramtsstudium

COVID-19-Hochschulgesetz, BGBl. I Nr. 23/2020

§ 3 Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit COVID-19 im Interesse der öffentlichen Sicherheit, der Gesundheitsvorsorge, des Unterrichtswesens oder der Versorgungssicherheit durchgeführt werden, können für Studien an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und in Fachhochschul-Studiengängen im Ausmaß von 4 ECTS-Anrechnungspunkten pro Monat

1. als frei zu wählende Lehrveranstaltungen, sofern diese im Curriculum vorgesehen sind, oder
2. für gemäß § 31 Abs. 3 des Hochschülerinnen- und Hochschülerschaftsgesetzes 2014, BGBl. I Nr. 45/2014, im Curriculum entsprechend gekennzeichnete Module oder Lehrveranstaltungen, oder
3. als Praktika, soweit diese Tätigkeiten den im Curriculum geforderten Praktika vergleichbar sind, anerkannt werden.


Im Lehramtsstudium (Studienplan 2019) kann daher folgendes anerkannt werden:

1. die freien Wahlfächer im Ausmaß von 6 ECTS im Bachelorstudium, sowie 4 ECTS im Masterstudium (max. 12 ECTS, dann muss aber das kleine Masterpraktikum gewählt werden)
2. Bachelor: BWB 3.2 Gender, Diversität und Inklusion: Vielfalt (in) der Schule (3 ECTS); Master: BWM 3 eines (!) des gebundenen Wahlmodule (5 ECTS)

Wer im Praktikum BA5 oder Masterpraktikum ist, kann bestimmte Tätigkeiten alternativ zur Abdeckung der Praktikumsstunden verwenden, wobei hier keine (!) Doppelverwendung mit den obigen Anerkennungen rechtlich gedeckt ist. Nur wer genug Stunden hat, um Praktikumsstunden UND die Stunden für eine ECTS Anerkennung hat, kann beides in Anspruch nehmen. Genaueres zur Praktikumsregelung hier.


Da die gesetzliche Regelung sehr unklar ist, hat der VR für Lehre und Studium folgende Detailregelungen festgelegt:

– Anerkannt werden verlängerter Zivil- und Präsenzdienst und Milizdienst, da reicht eine allgemeine Bestätigung, Einberufungsbefehl, usw.
– Anerkannt werden sonst nur Tätigkeiten, die im Rahmen einer Organisation oder einer Firma im Zusammenhang mit COVID erbracht wurden, zB Rotes Kreuz, Caritas, diverse Hilfsdienste, Post, aber auch Spar, Billa, ÖH Nachbarschaftshilfe und ÖH Lernbegleitung usw., aber keine privaten Tätigkeiten wie zB privates Einkaufen für die alte Nachbarin oder allgemeine ehrenamtliche Tätigkeiten ohne Corona Zusammenhang
– Die Bestätigungen darüber haben das Ausmaß der Tätigkeit in Stunden und Tagen anzugeben
– Anerkannt wird entsprechend dem Ausmaß der Tätigkeiten, 4 ECTS gibt es nur, wenn ungefähr 100 Stunden im Monat erreicht wurden, ansonsten dementsprechend weniger

Für entsprechende Anträge findet ihr das Formular hier: Formular COVID Ersatz ECTS

Mein Auslandsjahr an der University of Northern Colorado (UNC)

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Michael Harrer, Lehramt Englisch & Geschichte, UNC 2019/2020:

Planung: Für mein Auslandsjahr in den USA habe ich begonnen, mich ein Jahr zuvor im Oktober über die verschiedenen Möglichkeiten, um ins Ausland zu gehen, zu informieren. Da für mich von Anfang an nur die Vereinigten Staaten als Destination in Frage kamen, habe ich mich nach Rücksprache mit Herrn Gauss (Büro für Internationale Beziehungen) und Frau Prof. Wallinger für ein Auslandsjahr über das Austauschprogramm ISEP beworben. Bevor man sich jedoch für ISEP bewerben kann, muss man zuerst von der Uni Salzburg für das Programm ausgewählt werden. Hierfür sind ein Empfehlungs- und Motivationsschreiben entscheidend, aber auch das Ergebnis des TOEFL Tests ist ausschlaggebend. Der TOEFL Test ist ein Sprachtest, der von fast allen Universitäten in den USA für die Aufnahme verlangt wird und in Wien $350 kostet. Sobald man dann von der Uni Salzburg grünes Licht für eine Bewerbung bei ISEP bekommt, wird man für das Online-Bewerbungsportal freigeschaltet, wo ganz genau aufgelistet ist, was für eine Bewerbung über ISEP erfüllt werden muss. Bewerben kann man sich für zehn Universitäten aus einem Pool von mehr als 180 Hochschulen, die quer über das ganze Land verteilt sind. Als ich mich beworben habe, gab es in jedem Bundesstaat mindestens eine Universität, sei es in Kalifornien, Louisiana oder in den Ballungszentren an der Ostküste. Jene zehn Universitäten reiht man dann im Online-Bewerbungsportal nach eigenen Präferenzen und schickt nach Vervollständigung der Unterlagen die Bewerbung an ISEP ab. Die Abgabefrist dafür war im Februar und Anfang April bekam ich die Zusage für die University of Northern Colorado (UNC) in Greeley Colorado.

Ankunft in den USA: Ich habe dann sofort einen Flug nach Denver im Reisebüro gebucht. Wichtig ist hierbei, dass es oft besser ist sofort Hin- und Rückflug zu buchen, da die meisten Fluglinien auf der Langstrecke für Roundtrips billigere Preise anbieten. Ich habe einfach Flüge ausgewählt, bei denen es die Option auf umbuchen gab, im Falle, dass sich an den Reisedaten etwas ändern würde. Mitte August bin ich dann von München über Charlotte nach Denver geflogen und bin von dort per Shuttle-Bus nach Greeley gefahren. UNC bietet hier für internationale Studierende diesen Service gegen eine Gebühr von $35 an. Ich habe damals bereits am Flughafen andere Austauschstudierende kennengelernt, die ebenso per Shuttle-Bus nach Greeley gebracht wurden.

Unterbringung: Dadurch, dass ich mich über ISEP beworben hatte, war ich dazu verpflichtet in einer Residence Hall der Uni zu wohnen. Die Bewerbung für die einzelnen Heime läuft auch über ein Online-Portal ab, wo ebenfalls eine Reihung vorgenommen werden muss. Ich habe mich damals sowohl für Residence Halls auf dem Campus beworben, als auch für die Arlington Student Apartments, die keine fünf Minuten vom Campus entfernt sind. Alle international Studierenden werden aber in der Regel in den Arlington Student Apartments untergebracht, sofern diese bei der Bewerbung auch ausgewählt wurden. Rückblickend muss ich auch sagen, dass diese Apartments das Besten waren, das mir passieren hätte können. Ich habe dort in einer Vierer-WG mit zwei Amerikanern und einem Tschechen gewohnt. Jeder von uns hatte sein eigenes Zimmer und wir hatten auch zwei Badezimmer, ein Wohnzimmer und eine eigene Küche. Zudem war von der Mikrowelle angefangen, über die Waschmaschine und dem Trockner alles vorhanden, was man brauchen konnte. Die Arlington Park Student Apartments waren auch deshalb so toll, weil hunderte Amerikaner mit internationalen Studierenden zusammengelebt haben. 

Kurse: Grundsätzlich können an der UNC zwischen 12 und 18 Credits pro Semester absolviert werden. Ich habe in beiden Semestern jeweils Kurse à 15 Credits belegt und die Kurse in der Regel als arbeitsintensiver als an der Uni Salzburg empfunden. Vor allem die Geschichtekurse waren mit viel Aufwand verbunden. 

Wintersemester:

EDRD 314: Literature for Children, Adolescents and Young Adults

ENG 219: Intro to Sociolinguistics

HIST 121: Western Civilization from 1689 to the Present

HIST 372: European Reformation: Religion & Society

TESL 350: Second Language Acquisition

Sommersemester:

HIST 385: History of the Holocaust, 1933 to the Present

HIST 100: Survey of American History from Its Beginnings to 1877

ASIA 116: State, Society, and Culture in Contemporary Asia

JMS 100: Introduction to Journalism and Media Studies

MCS 101: Multiculturalism in the United States

Studentenleben: Die zwei Semester an der UNC war mit Abstand die beste Zeit meines Lebens. Dadurch, dass an der UNC nur etwa 12 000 Leute studieren, taucht man sofort von der Ankunft an in eine enge Gemeinschaft ein und lernt sehr schnell viele neue Leute kennen. Aufgrund meine Wohnsituation war ich schnell in einer Freundesgruppe mit Amerikanern und Austauschstudierenden, mit denen ich feiern ging, in den USA reiste und Ausflüge in Colorado unternahm. Seitens der Uni werden in den ersten Wochen der Semester so viele Veranstaltungen für Freshmen angeboten, dass ich gar nicht mehr wusste, wo ich überall eigentlich mitmachen sollte. Es wurden hier ganz tolle Veranstaltungen veranstaltet, sei es ein Street Food Market oder das Rec Fest, auf dem verschiedene Sportarten ausprobiert werden konnten. Dort haben sich auch die verschiedenen Sportklubs der Uni vorgestellt und ich habe mich sofort für die Tennismannschaft eingeschrieben. Die UNC hat über 100 anerkannte Klubs, unter welchen eigentlich für jeden etwas dabei ist. Rückblickend bin ich besonders froh, dass ich mich für die Tennismannschaft angemeldet habe, weil ich so ganz schnell ganz viele Amerikaner kennenlernen konnte. Neben dem Training dreimal pro Woche, haben wir uns auch regelmäßig abseits des Platzes bei Chick-fil-A getroffen. Mit dem Tennisteam sind wir auch in jedem Semester auf einige Turniere gefahren, die entweder in Colorado oder auch in anderen Bundesstaaten stattfanden. Ich bin dadurch alleine durch Tennis bis nach Lincoln (Nebraska) und Salt Lake City (Utah) gekommen. Eines meiner persönlichen Highlights waren die Sectionals in Utah, wo wir gegen Teams aus Colorado, Utah, Wyoming und Idaho gespielt haben. Da es unterschiedliche Teams gibt (A Team, B Team, etc.) kann eigentlich fast jeder mitmachen!

Für all jene, die gerne Sport machen ist Colorado ohnehin ein Paradies. Ich war mehrere Male in den Rocky Mountains die ungefähr eineinhalb Stunden entfernt liegen und konnte mit Outdoor Pursuits an ganz vielen Ausflügen teilnehmen. Outdoor Pursuits ist ein Büro an der UNC, das gratis Sportausrüstung an Studierende verleiht und auch zahlreiche Ausflüge unter dem Semester veranstaltet. Über Outdoor Pursuits konnte ich mir für das ganze Jahr ein Fahrrad für Greeley und den Campus ausleihen. Darüber hinaus bin ich auch noch (Schneeschuh)wandern, Schi fahren und klettern in South Dakota gewesen. Diese Ausflüge wurden von Outdoor Pursuits zu günstigen Preisen organisiert. Ein Wochenende in South Dakota inklusive Fahrt, Verpflegung und Besuch von Mount Rushmore kostete nur $60.

Obwohl Greeley 100 000 Einwohner hat, gleicht die Stadt mehr einer Siedlung, was dazu führt, dass die Downtown nur sehr klein ist und es nicht so viele Bars und Clubs gegeben hat. Es gab zwei Clubs, zu denen alle Studierenden in der Regel mittwochs gingen. Ich habe aber grundsätzlich die Erfahrung gemacht, dass in den USA die Housepartys sowieso eine größere Rolle spielen. Davon gibt es an der UNC auf jeden Fall genug, wenn man Leute kennt. Ich war einige Male auf diesen Housepartys, generell haben wir aber oft unsere eigenen Partys in unseren WGs gefeiert. Das Gute ist auch, dass viele coole Städte nicht weit von Greeley entfernt liegen, falls man einmal raus möchte. Boulder und Fort Collins, zwei andere große Studentenstädte liegen nur 50 Minuten entfernt und auch Denver, die Hauptstadt Colorados ist in einer Stunde erreichbar. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass man jemanden mit einem Auto kennt, da es praktisch keinen öffentlichen Verkehr gibt. Ich hatte das Glück, dass es in meinem Freundeskreis eben genug Amerikaner gab, die mit uns ein paar Mal zu diesen Städten gefahren sind. Zur Not kann man auch ein Lyft/Uber rufen und den Preis aufteilen. Sollte jemand sich für die UNC bewerben und dort auch aufgenommen werden, würde ich auch jedem ans Herz legen, sich für das Buddy-Programm und das Family Friendship Programm anzumelden. Besonders Letzteres ist absolut empfehlenswert. Mir wurde zu Beginn ein Family Friendship Dad zugeteilt, der mit meinen Freunden und mir Ausflüge in Colorado unternahm. So sind wir zum Beispiel zum Rodeo oder einem Eishockeyspiel gefahren. Da er beim Militär war, mussten wir auch nie Eintritt bezahlen. 

An der UNC selber gibt es auch zahlreiche College-Sportarten. Die meisten davon sind immer gut besucht, unter anderem weil die Uni bei all diesen um die Meisterschaft mitspielte. Lediglich in American Football war das Team der Uni wirklich nicht gut, was dazu führte, dass die Tribünen während der Spiele nie zur Gänze gefüllt waren. Meiner Meinung nach, ist bei den Basketball- und Volleyballspielen wesentlich mehr Stimmung aufgekommen. Mit Abstand am besten besucht wurden aber die Spiele der Eishockeymannschaft. 

Reisen und Transport: Wie schon kurz erwähnt, geht in Colorado ohne Auto fast nichts. Da man aber unglaublich schnell Freunde kennenlernt und diese einem oft ganz Colorado zeigen wollen, ist das in der Regel kein Problem. Ein großer Pluspunkt von Colorado ist, dass in der Hauptstadt Denver der fünftgrößte Flughafen der USA liegt und dass es von dort Flüge in alle erdenklichen Städte zu günstigen Preisen gibt. Ich bin während meiner Zeit in den USA zum Beispiel nach Chicago, New Orleans, Los Angeles, San Diego, Baltimore und Philadelphia geflogen und habe für die Roundtrips nach Chicago und New Orleans nicht mehr als jeweils $80 bezahlt. Diese zwei Städte und Philadelphia würde ich auch jedem empfehlen. Ich muss gestehen, dass ich diese selber nicht auf dem Schirm hatte, von diesen aber letztendlich total begeistert war. Vor allem New Orleans ist wirklich ein Traum für jeden der gerne ausgeht und zeitgleich ein paar Tage in einer schönen Stadt verbringen möchte. An jeder Ecke gibt es Live-Musik und auf den Straßen ist um jede Uhrzeit etwas los. Eine andere Option ist zum Beispiel auch, sich ein Auto zu mieten, um herumzureisen. Für unseren Wochenendausflug zum Grand Canyon und den Arches of Utah haben wir uns für ein Mietauto entschieden.

Arbeiten: Im zweiten Semester habe ich begonnen in einer der Dining Halls zu arbeiten. Der Manager nimmt dort grundsätzlich immer neues Personal auf, sofern man internationaler Student ist. In der Dining Hall habe ich zwei Schichten (ca. 6h) pro Woche gearbeitet und mir beim Teller waschen und Essen ausgeben ein wenig Geld dazuverdient. Wichtig ist nur, dass man vorher um die Arbeitserlaubnis bei ISEP ansuchen muss! Erst mit dieser Bestätigung darf man um eine Sozialversicherungsnummer ansuchen.  

Versicherung: Als ISEP Student war ich dazu verpflichtet die Versicherung der Organisation zu kaufen. Für neun Monate beträgt der Preis um die $800, was nicht unbedingt wenig ist. Ich bin rückblickend gerade in Anbetracht des Coronavirus froh, diese Versicherung gehabt zu haben. Während meine einen Coronavirus-Test und die Behandlung bezahlt hätte, deckten die Versicherungen, von Freunden von mir, diese Kosten nicht. 

Fazit: Schlussendlich kann ich jedem nur ans Herz legen, den Schritt ins Ausland zu wagen. Die Zeit in den USA war die beste Zeit meines Lebens und umso froher bin ich, dass ich mit ISEP in die USA gegangen bin. Man hat vor allem eine größere Auswahl und finanziell stellt es eine riesengroße Erleichterung dar. Mit ISEP in den USA studieren kostet monatlich 650€ und in diesem Preis sind studieren, wohnen und 19 Mahlzeiten inkludiert. Ohne ISEP hätte ich wahrscheinlich das Dreifache bezahlt.

So geht es mit den Schulpraktika in diesem Semester weiter…

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Kommentar der STV zum Schreiben (am Ende verlinkt): Klarheit bei den Praktika ist uns extrem wichtig – und umso mehr in diesem Semester, in dem vieles sehr kurzfristig anders wurde und vieles auch den Umständen entsprechend nicht immer sehr langfristig geplant werden kann. Es ist klar, dass gerade Schulpraktika in der aktuellen Situation äußerst komplex ist, da auch verschiedene Stellen involviert sind und sich auch das Ministerium nie öffentlich zu diesem Aspekt der Corona-Maßnahmen und Lockerungen geäußert hat.
Inzwischen ist folgendes klar: insofern die Schulleitung zustimmt, ist ein Schulbesuch unter Hygienemaßnahmen theoretisch möglich. Auch die Mithilfe bei Fernlehre ist weiterhin möglich.
Es ist auch klar: Schulen, Klassen, Rahmenbedingungen sind nicht überall die selben; es könnte also sein, dass Mithilfe bei Fernunterricht nicht erwünscht/hilfreich ist oder die Schulleitung sich nicht daran traut, Studierende in die Schule zu lassen.
Daher werdet ihr gebeten, dies nochmals explizit mit eurer Betreuungslehrerin oder eurem Betreuungslehrer abzuklären, was möglich ist, was hilfreich ist und wo ihr eure Fähigkeiten aus dem Studium heraus testen und einbringen könnt. Sollte hier keine Möglichkeit an der Schule bestehen, können Nachhilfestunden und z.B. Lernbegleitung weiterhin und in größerem Ausmaß herangezogen werden; im Fall der Fälle auch andere Tätigkeiten im Bereich Ehrenamt.
Uns war auch wichtig: sollten alle Stricke reißen und in eurem persönlichen Fall alle Optionen unmöglich sind, wird das ZPPS sich hier auch um individuelle Lösungen kümmern.

Bitte meldet uns, wenn es Probleme in der Organisation, Durchführung oder im Zusammenhang mit eurer persönlichen Situation gibt – aktuell sind die Grenzen immer noch weitestgehend dicht (für alle, die im Ausland gerade sind) und nicht alles läuft gerade normal oder ist normal machbar.

Das gesamte Schreiben mit allen Detaillösungen und Regelungen haben wir euch hier hochgeladen – dieses solltet ihr auch per Mail schon bekommen haben.

Die Unterrichtsfächer

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Auf dieser Seite kannst du bequem die wichtigsten Infos zu den einzelnen Unterrichtsfächern sehen und findest weitere Links und Ressourcen. Unsere ausführlichen Broschüren mit allen Kursen, einer Kurzübersicht und den bildungswissenschaftlichen Fächern/Schulpraxis findest du hier.


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Unterrichtsfach Bewegung und Sport

Anmeldung

Wenn du Interesse hast das Lehramtsstudium Bewegung und Sport zu belegen findest du hier das Anmeldeportal für den Aufnahmetest.

Um was geht es im Studium?

Das Lehramtsstudium Bewegung und Sport beschäftigt sich zum einen mit der Sportpädagogik und Sportdidaktik. Natürlich werden auch die anatomischen und bewegungswissenschafltichen Aspekte unterrichtet. Um Sport unterrichten zu können ist es auch wichtig ein grundlegendes Verständnis von Sportpsychologie und Trainingswissenschaften zu besitzen. Und natürlich darf der Sport selbst nicht fehlen, hierbei gibt es viele Kurse zu den verschiedensten Sommer- und Wintersportarten.

Facebook

Es gibt eine eigene Facebookgruppe von Privatpersonen für Sport: STRV – Sport- und Bewegungswissenschaften der UNI Salzburg
Es gibt auch eine Facebookgruppe für das Lehramt: Universität Salzburg Lehramt (Lehramt Cluster Mitte Salzburg + Linz)
Auch haben die Studienvertretungen eigene Facebookseiten wo du immer die neusten Informationen bekommst. Fürs Lehramt ist die STV Lehramt Uni Salzburg zuständig.
Wenn du auch Lust hast reine Infos von Sport zu bekommen solltest du dir die Seite der StV Sportwissenschaften Salzburg genauer ansehen.

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Stellungnahme zum Entwurf der Covid-Verordnung des Ministeriums

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Bei Gesetzesänderungen und Verordnungen, die uns als Studierende betreffen, bringen wir immer Stellungnahmen im Ministerium ein, um auch aufzuzeigen, was bestimmte Änderungen für uns in Salzburg bedeuten würden, um auf Probleme hinzuweisen, Hinweise einzubringen oder auch um sinnvolle Teile zu bekräftigen.

Diese Woche haben wir uns intensiv mit der Covid-Verordnung für Hochschulen und Universitäten beschäftigt, das wichtigste fassen wir hier zusammen (Achtung! Zum jetzigen Zeitpunkt ist dies nur ein Entwurf):

  • Die Nachfrist würde bis Ende Juni verlängert. Ein Einstieg in den Master wäre damit bis Ende Juni möglich, verschobene Prüfungen/Abschlussprüfungen könnten also bis dahin noch gemacht werden, ohne dass Studienbeitrag gezahlt würde. Leider gibt es keine Regelung für Rückforderungen für alle, die sich aufgrund der Verschiebung von Prüfungen jetzt rückgemeldet und Studienbeitrag gezahlt haben. Dies haben wir kritisiert.
  • Kurse sollen in den Sommer verlängert werden können (Juli-September), oder zusätzliche Kurse könnten im Sommer angeboten werden. Hier haben wir kritisiert, dass dies ohne Schutzfristen willkürlich gemacht werden kann. Nicht alle Mietverträge in Wohnheime laufen über den Sommer, und dies sind Zusatzkosten die dadurch anfallen. Viele sind auch von Einkommen im Sommer abhängig, insbesondere wenn auch die Eltern von finanziellen Einschnitten jetzt betroffen sind. Eine Verlängerung in den Sommer darf nicht einfach willkürlich passieren.
  • Abgabefristen für Bachelorarbeiten (Master- und Diplomarbeiten haben ja keine festen Fristen) würden um die Dauer der Covid-Einschränkungen verlängert. Das ist gut, da ohne Bibliothek oder Universitätsressourcen nicht in jedem Fachgebiet normal gearbeitet werden kann.
  • Eine Beurlaubung könnte bis Ende Juni auf Antrag beendet werden. Damit wären Prüfungen im Sommer möglich.
  • Es wird ermöglicht, dass Prüfungen digital durchgeführt werden.
  • Das Semester wird für Studienbeihilfe nicht gezählt und es gibt großzügige Regelungen bei der STEOP, sowie Kursvoraussetzungen.
  • Kursmodalitäten könnten während des Semester geändert werden. Wir haben hier hingewiesen, dass es Schutzfristen braucht, da eine willkürliche Änderungen jederzeit nicht zielführend ist. Auch braucht es Anhörungsrecht, um Problemen vorzubeugen.
  • Wir haben kritisiert, dass es keine Regelungen zu Studienbeitragserlässen oder -rückzahlungen gibt.
  • Aktuell wären nur Übergangsfristen neu verlängert, wenn ein Studium während des Sommersemesters ausläuft. Für andere Studiengänge (z.B. Magister-Lehramt) gibt es noch keine zentrale Regelung. Wir haben hier einen größeren Zeitraum gefordert, da auch Studiengänge mit Ende im November jetzt betroffen sind von Schließungen und Einschränkungen.

Basierend auf dieser Verordnung wird sicherlich auch die Uni Salzburg genauere Informationen und Richtlinien veröffentlichen, was Bibliotheksöffnung, Prüfungsdurchführung, etc. betrifft.

Dein Computer hilft gegen Corona – Folding@Home

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Aktuell laufen viele Projekte im Kampf gegen Corona. Unter anderem gibt es viele soziale Projekte, digitale Kunst- und Kulturprojekte, Bildungsprojekte, etc. Ein gänzlich anderes Projekt, bei dem sich jeder sehr einfach beteiligen kann ist Folding@Home. Auf der ganzen Welt verteilt rechnen Computer aktuell am molekularen Aufbau des Virus: wie es sich an Zellen andockt, wie es sich repliziert, welche Entwicklungsstufen es durchläuft. Diese Berechnungen laufen verteilt, und jeder kann seinen Teil beitragen: am Ende können durch die Simulation zielgerichtet Medikamente, Impfungen bereits im frühen Stadium ausgeschlossen oder als Kandidaten bestätigt werden; so bekommen wir auch ein besseres Verständnis des Virus und seiner Funktionsweise.

Aktuell laufen alle Projekte für Covid-19 auf höchster Priorität, aber nebenbei können auch manchmal kleinere Rechenaufgaben für Projekte gegen Alzheimer oder Krebs dabei sein.

Jeder berechnet einen kleinen Teil – Distributed Computing

Dabei bekommt jeder Computer einen winzigen Teil einer Berechnung/Simulation, die Ergebnisse werden dann gesammelt. Falls du also einen Computer oder Laptop hast, kannst du diesen ganz einfach in dieses Netzwerk hinzufügen. Du kannst dich auch in das “Uni Salzburg” Team mit der Teamnummer “158914” hinzufügen, denn die Punkte für die Berechnung werden dann für das Team gezählt.

Hinweis: während der Berechnung läuft der PC unter Last. Die Lüfter drehen also auf, der Computer wird warm und das kann sich natürlich auch (in geringem Maße) auf die Stromrechnung auswirken. Der Computer bleibt aber benutzbar, falls du aktiv arbeiten willst kannst du auch jederzeit die Berechnung pausieren oder die Last reduzieren.
Zwischen den einzelnen Berechnungen kann es auch mal zu ein paar Minuten oder ein paar Stunden Pause kommen, bis der nächste Rechenauftrag kommt. Einfach im Hintergrund laufen lassen, der Rest passiert von selbst.

Unter Windows einfach den Client von www.foldingathome.org herunterladen und installieren. Nach dem Starten kann man direkt eine Identität, also Namen und das Team einstellen, z.B. das Uni Salzburg Team (dafür einfach die Nr. 158914 eintragen).

Unter MacOS sieht das Interface ein wenig anders aus, aber die Funktionen sind die gleichen. Lediglich das Einspannen der Grafikkarte geht nur unter Windows oder Linux, es wird als nur der Prozessor verwendet.

Die Teamseite des Team Uni Salzburg, wo alle Punkte eingesehen werden können, ist hier zu finden. Gemeinsam können wir hier einen Beitrag leisten. Aktuell schlägt dieses Projekt die größten Supercomputer der Welt an Rechenpower – und hilft dabei Wissenschaftlern weltweit.

Im Webcontrol stehen oft auch spannende Infos zum laufenden Projekt, bei dem du gerade beiträgst.

Bericht – summer school in Vancouver (University of British Columbia)

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Ein Bericht von Sandra Pranzl. Sommersemester 2018.

Im Rahmen einer summer school an der UBC in Vancouver absolvierte ich die beiden Kurse „Applied Linguistics“ und „Teaching and Learning English“. Es gibt aber auf allen Fachbereichen der Uni ein vielfältiges Angebot und man kann frei nach eigenen Interessen auswählen.  Die Sommerschule dauerte genau ein Monat und umfasste täglich 6h Präsenzzeit an der Uni, sowie diverse optionale Freizeitangebote der faculty of education am Abend. Unsere Professoren waren sehr motiviert, engagiert und stets bemüht uns Inhalte gut aufbereitet zu vermitteln. Sie scheuten auch keine Mühen uns mit weiterführender Fachliteratur oder Informationen über interessante Themengebiete zu versorgen und standen uns in jeglichen Belangen zur Seite. Weiters wurde viel Wert daraufgelegt, auf unsere verschiedenen Interessen und Wünsche bei der Gestaltung der Seminartermine einzugehen.

An alle die planen ein Sommermonat in Vancouver zu verbringen sei jedoch gesagt, dass dies auch mit einigem Aufwand verbunden ist. Standard waren  tägliche Hausübungen und Arbeitsaufträge, Leseaufgaben mit ca 30 Seiten, sowie Tests. Zusätzlich dazu gab es am Ende jeweils eine Unterrichtsdemonstration und einen Abschlusstest zu bestehen. Davon sollte man sich jedoch nicht abschrecken lassen – denn alles ist machbar und die faculty of education lockt einen sowieso weg vom Schreibtisch zB. an den Strand zu einer gemeinsamen BBQ night, oder auch zu Baseballspielen und dergleichen.

Für Abwechslung während des Unialltags sorgen auch die vielen Sportmöglichkeiten. Oft verbrachten wir die Freizeit mit schwimmen, eislaufen oder auch klettern.  Alle Aktivitäten sind für die Studenten der Uni gratis und am Campus gut erreichbar. Weiters sind diverse Strände von den dorms aus zu Fuß gut  erreichbar, weshalb wir viele Schönwetterabende zum Baden im Meer nutzten. An den Wochenenden erkundeten wir gemeinsam die Rocky Mountains, umliegende Städte wie Whistler und Victoria, aber natürlich auch das Zentrum von Vancouver.

Der Campus der UBC gleicht einer eigenen Stadt – es fahren Busse im Campusgelände, es gibt diverse Supermärkte und Sportzentren, sowie eine eigene Campuspolizei und ein Uni-Klinikum. Uns wurde mitgeteilt, dass das Gebiet der UBC eine eigene Verwaltungseinheit der Stadt Vancouver ist, da es auch auf einer Halbinsel liegt (daher auch die ganzen Strände in unmittelbarer Nähe) – dennoch ist es ins Stadtzentrum mit den Öffis nicht weit. Zum großen Gelände der UBC gehört auch eine eigene farm und Schulen, in denen Praktika (in ausgewählten Kursen der summer school der faculty of education) direkt am Campus absolviert werden können.

Mit meiner Unterkunft war ich allgemein sehr zufrieden, denn ich wohnte im 17. Stock und hatte sogar Meerblick – was will man mehr? Ich teilte ein Appartement mit 5 weiteren Studentinnen (aus Japan, Amerika, Kanada, Singapur, Saudi Arabien) wo wir ein gemeinsames Bad sowie eine gemeinsame Küche hatten, in der wir abends gern gemeinsam international dinners veranstalteten.

Regelungen für Schulpraxis während Corona (Aussendung des ZPPS)

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TL:DR Version (der STV Lehramt): Auch während der Schulschließungen könnt ihr Praktikumsstunden leisten, sodass sich die Stunden nicht auf Mai/Juni zu arg komprimieren. Dies geht durch 3 Möglichkeiten:
1. Unterstützung bei Materialerstellung Fernlehre Schule (besonders SekII)
2. Wo das nicht möglich ist: Lernbegleitung, “Individuelles (digitales) Coaching bzw. individuelle (digitale) Lern-Betreuung von Schüler*innen” o.Ä.
3. Wo Punkt 1 und 2 nicht möglich: andere ehrenamtliche Tätigkeiten/Hilfeleistungen während der Coronakrise, z.B. Nachbarschaftshilfe, Aushilfe in Supermärkten im Rahmen der Grundversorgung, etc.
Die gesamte Aussendung seht ihr unten.


Sehr geehrte Studierende, Sehr geehrte Betreuungslehrer*innen, Sehr geehrte Lehrende der Bildungswissenschaft und Kolleg*innen der Fachdidaktik, 

aufgrund der derzeitigen Entwicklungen wurden Änderungen in Bezug auf die Absolvierung der Schulpraktika im Sommersemester 2020 vorgenommen, um den Studierenden einen Abschluss der Praktika in diesem Semester zu ermöglichen. Über diese Änderungen dürfen wir Sie nachfolgend informieren: 

Ausgehend von der Annahme, dass gegebenenfalls bis Mitte Mai die Praktika nicht an den Schulen stattfinden dürfen, können 50 % des Gesamtumfanges der jeweiligen Praktika durch Ersatzleistungen absolviert werden, die in weiterer Folge näher erläutert werden. Die verbleibenden 50 % müssen nach dem heutigen Stand der Dinge im regulären Rahmen an den Schulen absolviert werden, sobald dies wieder möglich ist. Sollte die derzeitige Ausnahmesituation länger andauern, wird der anteilige Prozentsatz der Ersatzleistungen schrittweise erhöht und umgehend kommuniziert. 

Ein Beispiel: Wenn Sie zB das Praktikum in Deutsch und Mathematik absolvieren, können Sie je Fach 50% der Gesamtleistung über Ersatzleistungen absolvieren. In Deutsch 25 Stunden (=1 ECTS) sowie in Mathematik 25 Stunden (=1 ECTS). Eine Gesamtabsolvierung eines Faches durch Ersatzleistungen ist derzeit nicht geplant.

BW B 2 
Einführungs-praktikum A+B 
BW B 5
Vertiefungs-praktikum A
Vertiefungs-praktikum B 
BW M 6.1 
Masterpraktikum 20 ECTS-Variante 

BW M 6.2.1 
Masterpraktikum 3 ECTS-Variante 

Umfang 2 ECTSJe 2 ECTSInkl.bildungswissenschaftl. Begleitung: 20 ECTS, Praktikumsanteil: 425 Einheiten
Inkl. bildungswissenschaftl. Begleitung: 3 ECTS, Praktikumsanteil: 30 Einheiten
Umfang des 50 % Anteil an Ersatzleistungen
1 ECTS = 25 Real-StundenJe 1 ECTS = 25 Realstunden8 ECTS = 200 Realstunden0,6 ECTS = 19 Realstunden

 „Drei-Schritte-Programm“ der Ersatzleistungen (die Reihung ist als Rangreihe zu interpretieren, um pädagogische Aspekte bei den Ersatzleistungen möglichst hoch zu gewichten): 

1.) Unterstützung der Betreuungslehrperson im Rahmen der bestehenden Praktikumsgruppen bei den verschiedenen Formen von Distance-Teaching, Erstellung von digitalen Arbeitsmaterialien oder Ähnlichem. Die Ausgestaltung der Kooperation zwischen Betreuungslehrperson und Studierenden durch sinnvolle Tätigkeiten (möglichst fachnahe, digitale Angebote, darüber hinaus gehende Angebote im Sinne der Freizeitpädagogik etc. – unter Berücksichtigung von Social Distancing) obliegt der Praktikumsgruppe und der Lehrperson. Bitte beachten Sie hierbei, dass Studierende nicht an der Schule anwesend sein dürfen und direkter Kontakt mit beteiligten Personen zu vermeiden ist! 

2.) Individuelles (digitales) Coaching bzw. individuelle (digitale) Lern-Betreuung von Schüler*innen. Es können Schüler*innen oder schulpflichtige Familienmitglieder digital betreut werden, die Betreuung kann mit einzelnen Schüler*innen und (möglichst) fachnahe stattfinden. Eine Bestätigung der geleisteten Tätigkeit mit einer Angabe des Zeitausmaßes durch einen Erziehungsberechtigten der Schüler*innen ist erforderlich. Auch hier gilt es Social Distancing einzuhalten und direkten Kontakt zu vermeiden. 

Beispielsweise: – Lernbegleitung von Schüler*innen, organisiert über die ÖH Salzburg https://lehramt-salzburg.at/lernbegleitung-nacherhebung/ 

3.) Sollten sich die Punkte 1. Und 2. nicht realisieren lassen, ist notfalls auch folgendes möglich: Gemeinnützige soziale Tätigkeiten über eine Organisation bzw. Institution, die im Zeitraum der derzeitigen Situation geleistet werden, wie zum Beispiel: 

– Außerordentlicher Dienst ehemaliger Zivildiener 
– „Team Österreich (Nachbarschaftshilfe)“, weitere Informationen unter https://oe3.orf.at/stories/2999980/ 
– Quarantänehelden: Unterstützung für Personen in Quarantäne, weitere Informationen unter https://www.quarantaenehelden.org/#/ 
– Zahlreiche weitere Möglichkeiten für soziale Tätigkeiten über Hilfsorganisationen und Institutionen sind auch unter folgendem Link zu finden: https://www.fraeuleinflora.at/salzburg/nachbarschaftshilfe-salzburg-coronavirus-freiwillige-diakonie/ 
– Unterstützende Tätigkeiten bei Supermärkten 
– etc.

Die Studierenden und Praktikumsgruppen sollen bitte zuerst Ihre Betreuungslehrperson kontaktieren, um abzuklären, ob und in welchem Ausmaß deren Unterstützung im E-Learning-Bereich möglich und erwünscht ist. Zur Erfüllung des Stundenausmaßes können auch unterschiedliche Optionen kombiniert werden (z.B. 30% eLearning, 20% individuelle Lernbetreuung). 
Es wird empfohlen, die 50% Ersatzleistung im Praktikum in erster Linie durch digitale Unterstützungsarbeiten für die Betreuungslehrperson zu absolvieren. Sollte dies aus diversen Gründen von Seiten der Betreuungslehrperson nachgewiesenermaßen nicht möglich sein, können die Ersatzleistungen durch die (vorzugsweise) unter Punkt 2 und im äußersten Notfall auch durch die unter Punkt 3 angeführten Tätigkeiten absolviert werden. Auch eine Mischung der Punkte 1 – 3 ist möglich, sofern das Gesamtausmaß 50 % des betreffenden Praktikums abdeckt. 
Sollten Sie vor den derzeitigen Maßnahmen in Verbindung mit dem Coronavirus bereits vergleichbare Tätigkeiten, wie z.B. Nachhilfe oder ähnliches in einem Institut gemacht haben, werden diese nicht für die Ersatzleistungen der Praktika anerkannt. Die Ersatzleistungen, Punkt 1-3, dürfen ausschließlich jetzt stattfinden – Vorleistungen werden nicht anerkannt. 
Diese hier beschriebene Regelung gilt für den Zeitraum, in dem Social Distancing angeordnet wird; idealerweise sollen Studierende versuchen, die 50% des Praktikums über diese Varianten bereits bis Mitte Mai 2020 einzubringen, damit sie auch in der zweiten Hälfte des Sommersemesters flexibel auf etwaige Möglichkeiten der Umsetzung der Praktika reagieren können. 
Wir empfehlen den Studierenden dringend, die erforderlichen Schritte zeitnah einzuleiten, um die angeführte(n) Tätigkeit(en) aufzunehmen, da derzeit nicht absehbar ist, wie lange diese Situation andauern wird. Bedenken Sie bitte auch, dass – sollten die Einschränkungen wieder schrittweise 
aufgehoben werden – nicht mit einer sofortigen Normalisierung eines Praktikumsablaufes zu rechnen ist, weil der Umstieg in den Normalbetrieb viele Kräfte der Betreuungslehrpersonen binden wird. 
Sollten sich Schwierigkeiten bei der Absolvierung des Praktikums durch die angeführten Varianten von Ersatzleistungen ergeben, wenden Sie (Studierende und Betreuungslehrer*innen) sich bitte an das ZPPS. 

Wichtig: 
Bitte achten Sie bei allen drei Varianten der Ersatzleistungen strikt auf die Einhaltung der Social-Distancing-Maßnahmen der Regierung sowie darauf, diese Tätigkeiten möglichst ohne Face-to-Face-Kontakt umzusetzen. 

Dokumentation der Ersatzleistungen: 

Für alle drei Varianten der Ersatzleistungen ist eine Dokumentation in Form eines Logbuches vorgesehen. Nachfolgend finden Sie die vorgeschlagene Form der Protokollierung: 

DatumZeitKurzbeschreibung der Tätigkeit
Xx.XX.2020XX:XXBeschreibung…

Eine Bestätigung im Logbuch ist je nach gewählter Ersatzleistung erforderlich durch: 

ad 1.) die Betreuungslehrperson 

ad 2.) eine*n Erziehungsberechtigte*n der/des betreuten Schüler*in 

ad 3.) die betreffende Organisation/Institution, die die gemeinnützige Tätigkeit koordiniert bzw. durch die betreuten Personen (auch via Email möglich) 

Sollten verschiedene Tätigkeiten kombiniert werden, ist die Bestätigung des Logbuches durch die jeweils betreffenden Personen/Organisationen erforderlich. Es wird explizit darauf hingewiesen, dass eigene Aufzeichnungen der Praktikant/inn/en zu Zeit und Tätigkeit ohne Bestätigung nicht als Grundlage für eine Ersatzleistung ausreichen. 

Das unterfertigte Logbuch wird im Rahmen der bildungswissenschaftlichen Begleit-Lehrveranstaltung der LV-Leitung abgegeben. Die LV-Leitung wird gebeten eine gesammelte Aufstellung der von den Studierenden erbrachten Leistungen (Name und % – keine Begutachtungstätigkeit erforderlich) gemeinsam mit den Originalunterlagen an das ZPPS weiterzuleiten. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag für die Administrierbarkeit dieser Varianten. Über den Zeitpunkt der Abgabe werden Studierende noch gesondert informiert, wenn absehbar ist, wie lange die derzeitigen Maßnahmen aufrecht bleiben. 

Information für Betreuungslehrpersonen: 

Sobald Klarheit in Bezug auf den zeitlichen Rahmen der derzeitigen Ausnahmesituation gegeben ist, wird sich das ZPPS mit den Bildungsdirektionen in Verbindung setzen, um etwaige Vergütungsmöglichkeiten der Praktikumsphasen des Sommersemesters zu klären (betrifft Betreuung in den Praktika des Lehramtsstudiums Bachelor). 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter praktikum_zpps@sbg.ac.at zur Verfügung.

Salzburg, 24.3.2020 
Mag. Irina Sachs (für das Team des ZPPS) 
Assoz.- Prof. Priv.-Doz. Daniela Martinek 
Univ.-Prof. Dr. Gerda Hagenauer 

Corona-Shutdown. Was die Uni Salzburg jetzt dringend regeln muss!

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Im Bereich “Lehramt Kurier” schreiben wir Meinungsartikel und Hintergrundartikel, die Aspekte der Uni beleuchten, aber als redaktioneller Inhalt zu sehen sind. Wir laden natürlich auch jeden Studierenden ein, Artikel hier zu schreiben – namentlich oder anonym. Die Meinungen im “Lehramt Kurier” müssen nicht zwangsläufig der Meinung der STV Lehramt oder aller ihrer Mitglieder entsprechen, da hier auch kontroverse Denkanstöße und Meinungen Platz finden.


Seit 10. März ist klar: nicht nur die Universitäten und Hochschulen, sondern ganz Österreich muss aufgrund der Ausbreitung des Corona Virus in den Shutdown. Minimierung von Kontakten, Schließung von Bibliotheken und Uni-Gebäuden, Absagen von Prüfungsterminen, Umstellung auf Fernlehre; Schließung von Läden, Versammlungsverbot, Einschränkung der Bewegungsfreiheit.

Prüfungen: Das Prüfungswesen ist (Stand 18.03.2020) bis 20.04.2020 ausgesetzt. Das betrifft Vorlesungs-, Fach-, Bachelor- & Masterprüfungen, also auch insbesondere Prüfungen zum Studienende und bereits geplante Prüfungen.
1. Die Universität muss nun dringend allen Studierenden, die aufgrund der Situation Studienbeitrag zahlen müssen, eine Garantie geben, dass eine Rückforderung möglich ist. Dazu braucht es eine entsprechende Grundlage, aber in dieser Situation wird es niemanden in den demokratischen Gremien geben, der einer Lösung im Weg steht.
2. Bei bereits ausgemachten Masterprüfungen, die nun abgesagt wurden, braucht es eine Sonderregelung, sodass bei einer erneuten Anmeldung die 2-Wochen-Frist zwischen Anmeldung und Durchführung unterschritten werden darf. Da aufgrund der unabsehbaren Lage Prüfungen vermutlich eine Anmeldung erst kurz vor dem 20.04.2020 erfolgt, würde das einigen erlauben, noch vor Ende April abzuschließen.
3. Fachprüfungs- und schriftliche Bachelorprüfungstermine, die nun abgesagt wurden, dürfen nicht einfach übersprungen werden (3 Termine pro Semester sollen angeboten werden). Zum einen gibt es in manchen Bereichen thematische Rotationen, zum anderen müssen (Beispiel UF Deutsch) mehrere Bachelorteilprüfungen geschrieben werden und erfordern auch Vorbereitungszeit; eine Komprimierung der Termine hilft also letztlich hier nicht. Hier könnten aber bei einem Termin auch mehrere thematische Prüfungsschwerpunkte angeboten werden (bei thematischen Rotationen); in anderen Bereichen braucht es einen möglichst baldigen neuen Jahresplan für Prüfungen, sodass die Planungssicherheit früh besteht.
4. Bei den Bachelorteilprüfungen in Deutsch besteht seit längerem Kritik am Umfang, im Vergleich zu den ECTS. Dort hat jede Teilprüfung 0,75 ECTS, aber gleichzeitig müssen mehrere dutzend Bücher dafür gelesen werden. Spätestens jetzt muss gehandelt werden und der Umfang an die ECTS angepasst werden.
5. Fernprüfungen: es braucht Handlungsanweisungen, wie auch Prüfungen über Blackboard oder Skype geschrieben/abgehalten werden können. Dies wäre auch eine willkommene Abkehr von Prüfungen mit reiner Wissenswiedergabe hin zu Prüfungen, die höhere Kompetenzlevels abprüfen. Hier braucht es Durchführungsbestimmungen seitens der Unileitung. Im Jahr 2020 ein überfälliger Schritt. Damit könnten auch Vorlesungsprüfungen bald nachgeholt oder wiederaufgenommen werden.

Fernlehre: Die Umstellung auf Fernlehre, ohne eine nennenswerte Vorwarnzeit, war natürlich für Lehrende eine große Herausforderung und während dieser Umstellung gab es großes Verständnis für Verzögerungen in der Kommunikation und bis Lernaufträge da waren. Dennoch braucht es auch hier einige qualitätssichernde Maßnahmen abseits der bereits ausgeschickten Empfehlungen und Bitten.
1. Fernlehre ist für viele Lehrende neu; hier bräuchte es neben technischen Links für Plattformen auch Empfehlungen für die Durchführung (siehe Grafik). In einigen Kursen besteht die Tendenz, die Präsenzlehre über digitale Kanäle überzukompensieren: kurze Fristen, überbordende Aufträge, teils weniger sinnvolle Arbeitsaufträge für die Learning Outcomes (z.B. schriftliches Zusammenfassen von Texten), Schließung von Diskussionsforen nach einer bestimmten Frist.
2. Eigentlich braucht es eine Ombudsstelle an der Uni Salzburg. Dies ist eine neutrale Stelle in der Uni, die Beschwerden & Probleme entgegennimmt und entsprechend an die richtigen Personen anonymisiert weiterleitet. Eine solche Stelle gibt es an anderen Unis; in Salzburg hat man diesem Modell immer eine Absage erteilt. Aktuell fungieren die Studienvertretungen und die ÖH als solche Stellen, aber auch dort hat man nur die Möglichkeit, nach Beschwerden entweder den LV-Leiter oder den VR Lehre zu informieren oder anzuschreiben.
3. Es braucht auch Qualitätssicherung: systematische Feedbackkultur braucht es auch in Fernlehre, ebenso eine Erhebung von Außen über das Funktionieren von Fernlehre. Dies würde insbesondere relevant, falls die jetzigen Maßnahmen verlängert werden müssten.

Sozial- und Wehrdienst: Die Bundesregierung hat einige ehemalige Wehrdienstleister wieder eingezogen; es gibt einen Aufruf zum freiwilligen Melden als Zivildiener. Eine längere Beurlaubungsfrist ist hier nur eine teilweise Lösung, da damit das Semester und alle Kurse über den Haufen geschmissen werden.
Hier müsste es eine Zusicherung des Rektorats geben, dass man diesen Studierenden die Absolvierung des Semesters (durch Ersatzleistungen, längere Fristen, alternative Prüfungsmethoden) in jedem Fall ermöglichen will und eine Anlaufstelle (ähnlich der Stelle Diversity&Disability) einrichten/benennen.

Soziale Hilfsaktionen anerkennen: Aktuell ist das Leben in Österreich im Shutdown, an den Unis läuft Fernlehre. Viele Hilfsaktionen laufen, u.a. eine breite ÖH Kooperation in Salzburg mit der Diakonie und Stadt Salzburg. Diese Initiativen und auch andere Unterstützungsmaßnahmen sollten auch von der Universität unterstützt werden.
1. Anerkennung z.B. der Nachbarschaftshilfe (Zertifikat und Stundenaufzeichnungen sind abgeklärt) im Rahmen der freien Wahlfächer, bzw. auch im Rahmen von Studienpraktika.
2. Lehramts-Praktika, die gerade in der Oberstufe stattfinden, im Rahmen der Unterstützung von schulischem Fernunterricht erlauben, sodass Studierende z.B. Materialien vorbereiten, Korrekturen und Rückmeldungen im Rahmen des Praktikums übernehmen dürfen – natürlich alles von zu Hause aus. Dies unterstützt die Lehrkräfte an den Schulen, die nun auch gleichzeitig zum Teil Betreuungspflichten übernehmen müssen.

Fristen und Fristenläufe: Zeit spielt für viele eine Rolle. Egal ob auslaufende Studienpläne, Inskriptions- oder Bewerbungsfristen. Durch den eingeschränkten Betrieb sollte auch hier direkt vorgeplant und auch jetzt bereits Maßnahmen zumindest für möglich erklärt werden.
1. Wer seine letzte Bachelor- oder Masterprüfung nicht bis Ende April machen kann (sondern dann erst Anfang Mai), kann ein Folgestudium erst im Oktober beginnen. Manche haben auch bei Anmeldungen damit gerechnet, dass vor dem 1. Mai das Folgestudium angetreten wird.
Die Vorziehregelung sollte aufgehoben werden im Sinne einer generellen unbeschränkten Vorzieherlaubnis.
2. die Universität sollte Bestätigungen ausstellen für Fälle, wo ein Abschluss bereits theoretisch erfolgt sein könnte, aber aufgrund abgesagter Prüfungen nicht erfolgen konnte. Dies erlaubt Bewerbungen und Nachweise bei potenziellen Arbeitgebern.
3. Alle Studienplanfristen (z.B. Magister Lehramt) mit 30.11.2020 oder 30.09.2020 sollten, im Falle einer längeren Einschränkung, sofort auf eine Verlängerung bis 30.04.2021 vorbereitet werden. Natürlich ist das Coronavirus höhere Gewalt, aber eine großzügige Regelung kostet die Universität keinen Cent und rettet im besten Fall einige Studienabschlüsse (insbesondere bei größeren Umstellungen, wo die Alternative ein Abbruch wäre).

Rückkehr zum Normalbetrieb: die Universität Salzburg hat Nachholbedarf insbesondere im Bereich ‘digitale Lehre’ und hat jetzt eine große Chance.
Bereits jetzt sollten Vorbereitungen getroffen werden, dass diese Übung des Extremfalls nicht einfach verpufft. Gute Ansätze bei digitaler Lehre, die bereits bestehenden Materialien, die nun breit getesteten verschiedenen Ansätze müssen auf ihre Tauglichkeit im Normalbetrieb untersucht werden. Dazu braucht es eigene Evaluierungsbögen, die den Fernlehre-Teil des Semesters auch seitens der Lehrenden und Studierenden erheben.

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