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Erfahrungsbericht: Sprachassistenz Leeds 2017/18

Achtung! Dieser Beitrag ist seit 8 Jahren online. Bitte behalte dies beim Lesen im Kopf, Details oder Inhalte können unter Umständen veraltet sein.

Ein Bericht von Thomas Plieseis

Ich hatte die Möglichkeit das Schuljahr 2017/18 in Leeds als Sprachassistent an einer Grammar School zu verbringen. Da ich dies als eine wunderbare Gelegenheit halte seine Sprachfähigkeiten zu verbessern und auch die Kultur eines anderen Landes kennenzulernen, kann ich nur jeder Person dazu raten, sich für eine solche Stelle zu bewerben. Ich kann jedoch verstehen, dass dies für manche einen großen Schritt darstellt, da diese Entscheidung große Veränderungen mit sich bringt. Um manchen von euch einen Auslandsaufenthalt schmackhaft zu machen, habe ich mich entschlossen, über meine Erfahrungen und Erlebnisse zu berichten, um euch Mut zu machen den Rubikon zu überschreiten und mögliche Zweifel aus dem Weg zu räumen. Bevor ich jedoch über meine Erlebnisse in dieser wunderbaren englischen Stadt in West Yorkshire berichte, möchte ich kurz über das Bewerbungsverfahren und meine Vorbereitungen berichten, da diese Dinge wohl die nervenaufreibendsten von allen waren.

 

Bewerbung

Ich hatte mich noch während meines Erasmus-Aufenthalts in Norwegen dazu entschlossen mich für das Praktikum zu bewerben. Ich entdeckte einen Aufruf zur Bewerbung auf Facebook und wurde dann auf die Seite von „WeltweitUnterrichten“ (www.weltweitunterrichten.at) weitergeleitet. Dort habe ich dann die Bewerbung aufgefüllt und die notwendigen Dokumente (Zeugnisse, Studienerfolgsnachweis, Empfehlungsschreiben, etc…) hochgeladen. Nachdem die Bewerbungsfrist vorbei war, wurden dann alle nach Wien zu einem Gespräch eingeladen. Dort mussten wir in Englisch über uns selbst berichten, was wir uns von diesem Aufenthalt erwarten und natürlich wurden auch fachdidaktische Fragen gestellt (Wie wir dieses und jenes Thema aufbereiten würden, etc.). Nach einem Monat wurden dann Emails ausgesendet, in denen wir erfuhren, ob wir einen Platz ergattert hatten oder ob wir uns auf der Warteliste befanden. Verzweifelt nicht, wenn ihr euch auf der Warteliste wiederfindet – so wie ich – da manche Leute ihren Fixplatz freiwillig abgeben oder kurzfristig doch absagen. Letzteres war bei mir der Fall. Ich habe Anfang September eine Zusage erhalten und ich sollte Ende September bzw. Anfang Oktober mit der Arbeit beginnen. Da ich aber Ende September jedoch schon einen Termin für meine Diplomprüfung vereinbart hatte, hatte ich am Ende eine Woche Zeit mich mit der Umgebung in Leeds vertraut zu machen und eine Unterkunft zu finden. Rückblickend muss ich sagen, dass ich sehr viel Glück hatte, dass alles so gut gelaufen ist. Die Schule nimmt relativ schnell mit einem Kontakt auf und so konnte man mir noch meine restlichen Fragen beantworten. Die Entlohnung beläuft sich auf ungefähr 870 Pfund (nach Abzug von etwaigen Steuern, wie für die Pensionsvorsorge – man kann jedoch aus diesem Pensionssystem aussteigen und könnte so ungefähr 900 Pfund bekommen).

 

Erste Tage in Leeds / Wohnungssuche

Bevor ich meine Reise nach Leeds antrat, habe ich natürlich versucht auf verschiedenen Wohnungsbörsen nach einer Wohnung zu suchen oder ein WG-Zimmer zu finden. Von den Websites habe ich in einem Vorbereitungskurs von „weltweitunterrichten“ erfahren, aber leider war ich nicht erfolgreich. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, eine Woche vor meinem Arbeitsbeginn mein Glück auf dem lokalen Wohnungsmarkt zu versuchen. In anderen Worten bedeutet das, dass ich die ersten Tage damit zugebracht habe, so ziemlich alle Wohnungsagenturen in meiner bevorzugten Gegend abzugehen. Leeds ist eine perfekte Stadt für Studierende und auch bei internationalen Studenten sehr beliebt. Da ich erst Ende September in Leeds eintraf, waren die meisten Wohnungen dadurch schon vergriffen. Nach 3-4 mehr oder weniger guten Objekten habe ich dann eine kleine Wohnung für 500 Pfund gefunden – dies war leistbar für mich, da meine Freundin auch dort eingezogen ist, um ihr Erasmussemester dort zu machen.

Das größte Problem eine Wohnung oder Zimmer zu finden war, dass viele Vermieter eine Person verlangen, die für einen bürgt. Diese Person muss jedoch in England leben; daher konnten zum Beispiel meine Eltern nicht meine Bürgen werden. Weiters verlangen manche Vermieter zusätzlich eine Art Empfehlungsschreiben von Leuten, bei denen man vorher schon als Mieter gewohnt hat. Natürlich konnte ich dies auch nicht vorweisen. Viele Vermieter sehen dies als zusätzliche Geldquelle. Ich fand zum Glück dann eine Wohnungsagentur, die eine Wohnung anbot, wo der Vermieter dies alles nicht verlangte.

Nachdem ich die ersten Tage damit verbracht habe eine Wohnung zu suchen, konnte ich die restliche Zeit dazu verwenden Leeds zu erkunden. Zur Stadt selbst: Leeds ist eine perfekte Stadt für StudentInnen. Der öffentliche Verkehr ist gut ausgebaut und auch für das Nachtleben ist gesorgt. Am bekanntesten ist wohl der „Otley Run“: Das ist eine Art Pubcrawl, wo man sich durch alle Pubs von einem äußeren Bezirk bis zum Stadtzentrum durchkämpfen muss. Zusätzlich muss man sich in der Gruppe auf auffällige Kostüme einigen, was für noch mehr Spaß sorgt. Die Universität ist zentral gelegen und besitzt auch ein eigenes Pub am Campus. Zu guter Letzt hat man auch die Möglichkeit die Stadt hinter sich zu lassen und ein paar kleinere Orte auf dem Land zu besuchen (hier wären Halifax, Ilkley oder York zu empfehlen).

 

Schulalltag

Ich hatte das Glück als Sprachassistent an einer Privatschule arbeiten zu können. Meine Aufgabe war es den SchülerInnen die deutsche Sprache und die deutsche Kultur näher zu bringen und sie dafür zu begeistern. Ich selbst habe Englisch und Geschichte auf Lehramt studiert und hatte keinerlei Erfahrung mit Deutsch als Fremdsprache. Also keine Sorge, wenn ihr nicht Deutsch studiert, ist das kein Problem (natürlich wäre es aber von Vorteil, wenn man zumindest eine Sprache studiert). Die Schule ist für österreichische Verhältnisse sehr groß (ca. 2200 SchülerInnen) und es herrscht natürlich Uniformpflicht. Meistens musste ich mit Y12 und Y13 SchülerInnen arbeiten (Y13 ist sozusagen unsere Maturaklasse) und dadurch, dass sie sich ab Y12 für 3-4 Fächer entscheiden müssen, welche sie bis zur Matura machen, war das Arbeiten mit den SchülerInnen sehr angenehm, da sie sehr motiviert sind. Ich arbeitete mit diesen SchülerInnen immer einzeln, um sie bestmöglich auf ihre Prüfungen vorzubereiten. Ab und zu musste ich auch in niedrigeren Stufen den Lehrkräften helfen oder sogar ganze Stunden abhalten. Das Lehrpersonal selbst war sehr freundlich und ich hatte auch das Gefühl optimal von ihnen genützt worden zu sein. Für mich war es interessant die Unterschiede zwischen dem englischen und dem österreichischen Schulsystem zu sehen. Fremdsprachen wie Deutsch, Französisch und Spanisch sind in England jedoch derzeit bei den Schülern wenig beliebt und die Zahlen suggerieren, dass SchülerInnen, welche in Fremdsprachen maturieren wollen, von Jahr zu Jahr weniger werden. Ein Grund hierfür ist natürlich, dass die meisten Jugendlichen nicht einsehen warum sie eine Fremdsprache lernen sollen, wenn überall auf der Welt Englisch gesprochen wird. Uns Sprachassistenten (wir waren insgesamt 3 für die Sprachen Deutsch, Französisch und Spanisch) wurden 2 Büros zur Verfügung gestellt, wo wir mit unseren SchülerInnen arbeiten konnten.

 

Fazit

Wie ich am Anfang erwähnt habe, bin ich der Überzeugung, dass ein Sprachassistenzjahr (vor allem für angehende LehrerInnen) eine gute Möglichkeit ist, seine Sprachfähigkeiten zu verbessern und die Kultur eines Landes kennenzulernen. Mittwochs hat die Universität Leeds für Sprachassistenten in West Yorkshire Vorlesungen auf der Universität veranstaltet und am Wochenende haben wir die lokalen Sehenswürdigkeiten besucht. Durch die vielen Ausflüge habe ich sehr viele nette Leute kennenlernen dürfen und man bekam dadurch auch die Chance sich auch in seiner Freizeit mit anderen Sprachassistenten zu verabreden. Wie in anderen Berichten auch erwähnt ist das Leben und Schulsystem in England im Vergleich zu Österreich sehr verschieden, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Ich möchte diese Erfahrung auf keinen Fall missen. Natürlich stehe ich gerne für mehr Fragen bereit, falls jemand sich dazu entschließen sollte, nach England zu gehen (am besten eine Email schreiben an: plieseis.thomas@gmail.com).

Zusammenfassung der Infoveranstaltung: Lehramtsstudium & Auslandsaufenthalt

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Hast du den „Vortrag zu Lehramtsstudium & Auslandsaufenthalt – Wege und Möglichkeiten“ verpasst? Hier kannst du die wichtigsten Infos nachlesen!

Die ersten Fragen, die Sie sich stellen werden

  • Was?
    • Studienaufenthalt oder Praktikum
  • Wann?
    • Welches Semester oder in der Vorlesungsfreien Zeit
  • Wohin?
    • EU / Europa / weltweit / an welcher Universität oder Institution
  • Wie?
    • Organisieren
    • Finanzieren

Die verschiedenen Programme

Erasmus

  • Entscheidung zwischen einem Studium im Ausland, Teilnahme an einer Summer School, einem Praktikum im Ausland oder Lehren im Ausland.
  • Man kann pro Studienzyklus (BA, MA, PhD) je 12 Monate im Ausland über das Programm studieren
  • Man kann die geschlossenen Partnerschaften in allen 4 Säulen benützen (Fach A, B, Bildungswissenschaften, Fachdidaktik)
  • Bewerben auf einen Platz
    • mit viel bürokratischen Aufwand verbunden
    • zuerst eine interne Bewerbung
    • nach der Akzeptanz der Bewerbung meldet man sich bei der Partner Uni an
    • bewerben für ein Erasmusstipendium
    • man sollte mit einer Vorlaufszeit von ca 6 Monaten rechnen
    • Gute Sprachliche Vorbereitung ist wichtig (z.B. wird in an spanischen Unis öfters ein C1 Sprachniveaunachweis gefordert)
  • Zu beachten
    • ÖH Beitrag einzahlen
    • Mindestens 3 ECTS/Monat im Ausland abschließen
    • Studiengebührenbefreiung an der Gast- und Heimatuniversität
    • Erasmus Stipendium 300-350 Euro (Bezug über die Studienbeihilfe, wenn man die bereit erhält)
    • Haftpflichtversicherung
  • Man kann sich auch auf fachfremde Plätze bewerben, jedoch benötigt es hier eine individuelle Beratung, da Fachbereiche die Erasmusverträge abschließen für diese eine Fach. Jedoch durch Absprache mit der Partneruniversität können auch alle vier Säulen im Ausland studiert werden.

Joint Study

  • Studieren im Ausland an Partneruniversitäten, eine vollständige Liste findest du hier.
  • Erste Schritte:
    • Koordinator/in kontaktieren
    • alle Papiere einreichen
    • auf Nomination warten
    • Dann geht man zum Curriculars Kommissions Vorsitz und spricht dort ab was man im Ausland machen kann, was im Anschluss angerechnet wird
    • die Höhe des Joint Study Stipendium ist von Land zu Land verschieden
    • Warten auf Aufnahmebestätigung mit Infos fürs Visum
    • Antrag auf Erlass auf Studiengebühren stellen

 ISEP

  • Professor Hanna Wallinger (Anglistik und Amerikanistik) nominiert
  • Ca 150 Universitäten
  • Einen Einreichtermin pro Studienjahr 15. Jänner
  • Man bewirbt sich online und Professor Wallinger wählt aus (Tipp: bei ihr Vorbei schauen)
  • Programm wird in kürze auf Kanada ausgeweitet
  • Stipendien
    • Sprachstudierende können sich noch für einen Auslandskostenzuschuss bewerben
    • oft gibt es keinen Studiengebührenerlass wenn man nicht über Erasmus ins Ausland geht

Joint Study

  • Stipendien für kurzfristige wissenschaftliche Arbeiten
    • im Bachelor kann man sich für 1 Monat bewerben
    • im Magister/Master kann man sich für 3 Monate bewerben
    • im Doktorat kann man sich für 6 Monate bewerben
  • Stipendium für kurzfristige fachspezifische Kurse
    • 4 Einreichungstermine für Stipendien und Bewerbungen müssen unbedingt VOR dem Antritt des Auslandssemesters abgegeben werden
    •  Stipendiendatenbank

Selbstorganisierte Auslandsaufenthalte sind möglich.
Vorteile Mobilitätsprogramm -> Erlass der Studiengebühren

Schulpraxis im Ausland

Rechtzeitig mit der Planung beginnen

  • benötigt gut 1 Semester Vorlaufszeit
  • geeigneten Zeitpunkt wählen (Studienplan und individuellen Studienfortschritt beachten)
  • Institution wählen
    • Kurzfristige Praktika (Bachelor)
    • Langfristige Praktika (Master)
      • sehr breite Möglicheiten
      • es ist oft einfacher im Master ins Ausland zu gehen
      • benötigt im Master 100 Stunden direkten Schüler Kontakt
      • es gibt eigenen Stipendien!
      •  Möglichkeiten
        • Sprachassistenzprogramm (www.weltweitunterrichten.at)
        • Praktika über ÖAD
        • Fulbright Teaching Assistant
        • Fristen sind sehr unterschiedlich, daher ist es wichtig sich rechtzeitig zu informieren.

Alle wichtigen Informationen zum Auslandsaufenthalt im Lehramtsstudium findet ihr auch hier.
Als Ansprechpersonen an der School of Education gelten Petra Siwek-Marcon und Martina Griesmayr.

International Week: „Lehramtsstudium & Auslandsaufenthalt: Wege und Möglichkeiten“

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Im Rahmen der International Week der Universität Salzburg gibt es auch eine Veranstaltung speziell für alle Lehramt-Studierenden. Gerade im Lehramt waren Auslandsaufenthalte immer eine kompliziertere Angelegenheit, da über mehrere Fachbereiche hinweg Anerkennungen organisiert werden mussten. Hier gibt es inzwischen neue Angebote, die School of Education informiert hierzu. Auch wir beschäftigen uns damit, wie Auslandsaufenthalte für Lehramtsstudierende einfacher organisiert werden können. Einen kurzen Beitrag von uns gibt es in der OEAD Publikation „International Lectures“ des OEAD, hier nachzulesen.

Lehramtsstudium & Auslandsaufenthalt: Wege und Möglichkeiten 

Wann: Mittwoch, 21.03.2018, 16.00 – 18.00 Uhr

Wo: UNIPARK Nonntal, Erzabt Klotz Str. 1, Hörsaal E.003 (Georg Eisler)

Termine BA-Fachprüfungen Germanistik – SoSe 18

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Nun ist es soweit, die Termine für die schriftlichen Fachprüfungen im Sommersemester 2018 stehen fest und wurden bzw. werden in Kürze auch auf PLUSonline (“Germanistik” => “Prüfungstermine”) eingetragen. Sie sind als Teilprüfungen für den Abschluss des Fach-BA ab dem Curriculum 2016 sowie für jenen des Lehramts-BA ab Curriculum 2013 verpflichtend. Die mündlichen Fachprüfungen in Fachdidaktik und NdL sind nach wie vor individuell mit dem jeweiligen PrüferIn zu vereinbaren (Liste der PrüferInnen).

Die schriftlichen Fachprüfungen im Teilfach Ältere deutsche Literatur (Angabe des Lernstoffs hier, Fragenkatalog hier) werden demnach zu folgenden Zeiten stattfinden:

  • Do, 15. März 2018, 11–13 Uhr (4.102)
  • Do, 7. Juni 2018, 11–13 Uhr (4.102)

Jene in der Sprachwissenschaft (Angabe des Lernstoffs hier, Musterklausur hier) sind geplant für:

  • Fr, 13. April 2018, 9–11 Uhr
  • Fr, 25. Mai 2018, 9–11 Uhr
    (Die jeweiligen Hörsäle werden noch rechtzeitig via PLUSonline bzw. auf der Unihomepage bekanntgegeben.)

Der Countdown für die auslaufenden Studienpläne läuft – das kommende Ende von Mag. und BA 2013 Lehramt

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2013 kam die große Umstellung auf ein neues Studiumsystem: das alte Lehramtsstudium Diplom (mit Magisterabschluss) konnte nicht mehr begonnen werden, sondern ein neues Bachelor-Lehramtsystem (BA 2013 Lehramt) startete. In einem weiteren Schritt wurde das Lehramt ganz neu aufgestellt in einer weitere Umstellung auf ein Verbundstudium (gemeinsam mit Salzburg und Linz) durch das BA 2016 Lehramt im Oktober 2016.

Bei beiden Umstellungen wurden aber Übergangsfristen definiert, damit möglichst alle noch ihr bisheriges Studium abschließen können (oder frühzeitig wissen, dass ein Wechsel sinnvoll wäre).

Die Fristen:

  1. Diplom Lehramt (Mag.) 2012: 28. Februar 2021
  2. BA Lehramt 2013: 30.11.2019

Häufig gestellte Fragen:

Wie ist das mit Abschlussprüfungen, Diplomarbeit und Zeugniseinreichung?

Bis zu dieser Frist muss alles, inkl. Diplomarbeit, Einreichung des Studienabschnittes bzw. Prüfungspass, Diplomprüfung (oder BA Prüfung) erledigt sein und auch das Prüfungsprotokoll bei der Prüfungsabteilung sein. Das Einreichen oder Nachreichen von Unterlagen ist nicht mehr möglich, es muss also alles fertig und im Prüfungsreferat sein.

Was passiert nach der Frist?

Dein Studienplan wird auf PlusOnline auf den aktuellsten Studienplan umgestellt (Mag. -> BA 2019; BA 2013 -> BA 2019). Fehlende Kurs oder Kurse ohne Äquivalenz müssen nachgeholt werden. Dies betrifft insbesondere Mag. Lehramt, hier muss dann noch ein Praktikum nachgeholt werden. Für den Umstieg Bachelor 2013 auf Bachelor 2019 werden die Anerkennungen automatisch gemacht.

Ändert sich diese Frist noch?

Nein, die Frist ist fix und wird relativ sicher nicht mehr verändert.

Zählt die Umstellung als Studienwechsel?

Nein, für Beihilfen, Stipendien und Studiengebühren zählt die Umstellung nicht als Studienwechsel. Im PlusOnline wird es aber technisch wie ein Studienwechsel gehandhabt, das alte Studium wird also geschlossen und ein neues Studium im BA Lehramt 2019 wird geöffnet.

Alle Infos zur Anmeldung zu schulpraktischen Phasen – alle Termine und Fristen

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Vermehrt kommen jetzt die Fragen zu den schulpraktischen Phasen. Im Lehramtstudium sind diese Phasen wirklich wichtig und das „Verpassen“ einer Anmeldung kann ernsthafte Studienverzögerungen bedeuten. Daher fassen wir heute mal die wichtigsten Infos zusammen und geben euch einen Überblick. Bitte beachtet: einige Infos sind dabei aus dem Vorjahr und dienen eher als Orientierungshilfe… trotzdem bitte immer auf die aktuellsten Infos achten (die wir alle hier bei uns veröffentlichen und aufbereiten).

Im aktuellen 2016er BA-Lehramt-Studium (und auch 2013er Studienplan; hier unterscheiden sich nur die anderweitigen Kurse in der pädagog. und schulpraktischen Ausbildung, aber die schulpraktischen Phasen heißen ident) gibt es 3 schulpraktische Phasen – hier in der Grafik markiert.

Also die Module BW B2, BW B4 und BW B5 (im 2013er Studienplan heißen diese „BA2“, „BA4“ und „BA5“).

Anmeldung zum Modul BW B2 (bzw. BA2) – vorgesehen im 2. Semester (Anmeldung bereits im 1. Semester)

Die Voranmeldungsphase 1 fand im November statt. Dies gilt als Anmeldung zum Schulpraktikum und als Voranmeldung zum verpflichtenden Begleitkurs „Beruf Lehrer/in: Lehrer/innenrolle reflektieren“.

Die Anmeldephase 2 findet vom 24.01-11.02.2018 statt. Hierbei musst du dich für eine konkrete Begleit-LV anmelden (Unikurse: Beruf Lehrer/in: Lehrer/innenrolle reflektieren (Teil der PPS); PH Salzburg Kurse: Beruf Lehrer/in: Lehrer/innenrolle reflektieren (Teil der PPS)) und kannst den Termin für die Begleit-LV auswählen.

Wichtig: Vor der Anmeldung zu den Untergruppen (Anmeldephase 2) musst du dich für das Sommersemester zurückmelden, also ÖH-Beitrag (bzw. falls anfallend Studiengebühren) bezahlen. Alle Infos zum Beitrag und zu den Zahlungsdetails auf PlusOnline unter „Studienbeitragsstatus„. Nota bene: nicht einfach die Zahlungsdetails (Verwendungszweck) aus dem Vorsemester übernehmen, sondern die aktuellen Details aus PlusOnline kopieren!

Anmeldung zum Modul BW B4 bzw. BA4 (zählt auch für Einführungsphase + Übungsphase 1/2 im Mag. Studium) – vorgesehen im 5. Semester (Anmeldung bereits im 4. Semester)

Die Voranmeldung ist in diesem Semester vom 22. Jänner bis 2. Februar 2018.

In der Voranmeldung müsst ihr euch jeweils für das Praktikum in Fach A und Fach B separat voranmelden! Dies bedeutet ganz praktisch:

Im ersten Teil des WS 2018/19 wollt ihr euer Fach A machen, dann müsst ihr euch bei der entsprechenden Lehrveranstaltung für Fach A (LV Nummer: BWx.001-BWx.026) voranmelden.

In der zweiten Hälfte des WS 2018/19 kommt dann das Praktikum von Fach B. Hierfür ist eine separate Anmeldung für Fach B notwendig (LV Nummer: BWx.031-BWx.051).

Wichtig: Vor der Voranmeldung musst du dich für das Sommersemester zurückmelden, also ÖH-Beitrag (bzw. falls anfallend Studiengebühren) bezahlen. Alle Infos zum Beitrag und zu den Zahlungsdetails auf PlusOnline unter „Studienbeitragsstatus„. Nota bene: nicht einfach die Zahlungsdetails (Verwendungszweck) aus dem Vorsemester übernehmen, sondern die aktuellen Details aus PlusOnline kopieren! Die Überweisung kann 2-4 Tage in Anspruch nehmen!

Für ein Erweiterungsstudium (3. Unterrichtsfach) gibt es eine eigene Anmeldungsgruppe (BWx.061-BWx.086)

Anmeldung zum Modul BW B5 bzw. BA5  – vorgesehen im 8. Semester (Anmeldung bereits im 6. Semester)

Die Voranmeldephase findet zwischen 23.04.2018-04.05.2018 über PlusOnline statt (für das Sommersemester 2019).

Weitere Infos zur Voranmeldung kommen noch.

Alternative zu BA5 bzw. BW B5 – schulpraktische Themenmodule:

Als Alternative zu BA5 bzw. BA B5 gibt es sogenannte schulpraktische Themenmodule. Ein zur Gänze abgeschlossenes Themenmodul ersetzt dabei die schulpraktische Phase eines Unterrichtsfaches (nach Wahl).

Wichtig ist: die bildungswissenschaftliche Begleitveranstaltung ersetzt die regulär vorgesehene bildungswissenschaftliche Begleitlehrveranstaltung im Unterrichtspraktikum (für eines der Fächer). Das Praktikum ersetzt das BA5 Praktikum eines der Unterrichtsfächer. Ob die fachdidaktische Begleitlehrveranstaltung im BA Lehramt 2013 eine fachdidaktische Begleitlehrveranstaltung eine regulär vorgesehene Fachdidaktik-LV aus einem der Unterrichtsfächer ersetzt (und welche) ist individuell mit dem Fachbereich abzuklären. Die fachwissenschaftliche Begleitlehrveranstaltung ersetzt jedenfalls keine Pflicht-LV aus dem Studium und ist jedenfalls zusätzlich zum sonst vorgeschriebenen Curriculum zu absolvieren. Im BA Lehramt 2013 gibt es kaum freie Wahlfächer – wo es welche gibt, kann es aber als freies Wahlfach verwendet werden.

Weitere Infos zum Themenmodul-Angebot und zur Anmeldung (bzw. zum Abschluss des Themenmoduls) findest du hier:

https://uni-salzburg.at/index.php?id=20528

Wir sagen „Nein“ zu Studiengebühren

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Update: bitte die entsprechende Petition auch unterschreiben

https://www.openpetition.eu/at/petition/online/forderung-an-oevp-und-fpoe-gegen-die-einfuehrung-von-studiengebuehren

Die neue Regierung hat sich nun auf die Wiedereinführung von allgemeinen Studienbeiträgen geeinigt – bereits früh im Studium und unabhängig von der Regelstudienzeit sollen alle Studierenden ab dem 3. Semester zur Kasse gebeten werden. Laut ersten Medienberichten könnten sich diese Gebühren auf 500€ und mehr im Semester belaufen (https://www.derstandard.de/story/2000070372713/tuerkis-blau-will-studiengebuehren-mit-steuerbonus)

Warum sind wir gegen Studiengebühren:

  1. 500€ trifft diejenigen am Härtesten, die sowieso Probleme mit der Finanzierung des Studiums haben.
  2. Besonders im Lehramt mit der längeren Regelstudienzeit (6 Jahre) und teils noch weit höherer durchschnittlicher Studiendauer treffen diese Gebühren besonders hart.
  3. Es werden explizit Anreize geschaffen, möglichst wenig Bildung und Wissen außerhalb des Pflichtstudiums zu erwerben – im Lehramt besonders wichtig, denn nur gut gebildete und vorbereitete Lehrerinnen und Lehrer können an der Schule die nächste Generation gut vorbereiten.
  4. Das Stipendiensystem ist nicht auf Studiengebühren ausgelegt, Altersgrenze für Familienbeihilfe ist weiterhin bei 24 Jahren.
  5. 500€ entspricht mehr als einer Monatsmiete, 3 Semestertickets für Salzburg und in den meisten Fällen 50+ Stunden Arbeit, ohne dass für den eigenen Lebensunterhalt gearbeitet wird.
  6. Das Finanzierungsproblem der Unis wird durch diesen Tropfen auf den heißen Stein nicht gelöst.

Welche Folgen haben Studiengebühren:

  1. Nur Studierende mit dem entsprechenden finanziellen Background beginnen das Studium. Die Zusammensetzung des Studierenden verändert sich entsprechend.
  2. Weniger Anreize zu allgemeiner Bildung – denn Studienzeit ist Geld
  3. Massive Rückgänge von Studierendenzahlen (bereits bei der letzten Einführung von Studiengebühren). In einem Bildungsland wie Österreich kann dies nicht erwünscht sein.

Was wir fordern:

  1. Reparatur des Gesetzes, sodass auch nach dem Sommersemester 2018 Studienbeiträge im Falle von Berufstätigkeit zurückgefordert werden können.
  2. Anpassung der Stipendien an die realen durchschnittlichen Studiendauern anstatt an idealisierte „Regelstudienzeiten“
  3. Jedenfalls keine Studiengebühren in der Regelstudienzeit und den Toleranzsemestern
  4. Sinnvolle Ausfinanzierung der Universitäten, sodass Studierende nicht durch Engpässe zurückgehalten werden.
  5. Zukunftsorientierte Lösungen für den Hochschulsektor: das Ausspielen von Unis, FHs und PHs gegeneinander ist kein Zukunftsmodell. Auch das Lehramtsstudium braucht noch viele Lösungen zu aktuellen Problemen.
  6. Die Einführung eines Studenten-Ticket für Österreich, sodass auch Praktika im Lehramt & Mobilität im Lehramt funktionieren

Bewerbungsfrist für Studienassistenz-Stellen an der Universität Salzburg (für das SoSe 2018)

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Aktuell läuft die Bewerbungsfrist der Studienassistenzstellen an der Universität Salzburg. Deine Bewerbung kannst du noch bis 22.12.2017 an die Leitung am jeweiligen Fachbereich schicken: Studienerfolgsnachweis, Motivationsschreiben und Lebenslauf müssen enthalten sein.

An folgenden Fachbereichen gibt es Studienassistenzstellen, die genaue Aufteilung der Studienassistenzstunden auf einzelne Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche machen aber die Fachbereiche intern:

https://im.sbg.ac.at/pages/viewpage.action?pageId=87766012&preview=/87766012/87766393/eUJ6lh4UzsVvxEAS.pdf


Hier ein Radiointerview mit Max Wagner zu Studienassistenzstellen:

Interview zum Thema Studienassistenz

How to… Studienabschluss (Mag. Lehramt und BA 2013 Lehramt)

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Nachdem der Master Lehramt nur während der Inskriptionszeiten (5. Juli bis 30. November, sowie 5. Januar bis 30. April) begonnen werden kann und auch die Magister-Studierenden immer wieder Fragen zu Studienabschluss haben, hier die wichtigsten Infos zusammengefasst:

Magister Lehramt

  1. Bei der School of Education die Bestätigung über den Abschluss der schulpraktischen und pädagogischen Ausbildung beantragen und abholen
  2. Sobald man alle Prüfungen und Kurse im 2. Abschnitt abgeschlossen hat, kann man den 2. Studienabschnitt einreichen (inkl. der Bestätigung der School of Education). Dazu den jeweiligen Prüfungspass für das jeweilige Unterrichtsfach ausdrucken und an das zuständige Prüfungsreferat geben. Die Prüfungspässe gibt es hier: KGW, NaWi, Sport. Für Mozarteum: bei einem Unterrichtsfach am Mozarteum wenden Sie sich bitte an susanne.eder(at)moz.ac.atund sigrid.sullivan(at)moz.ac.at.
  3. Die angemeldete Diplomarbeit (Anmeldung ist jederzeit im 2. Abschnitt möglich) abgeben und auf den Eingang des Gutachtens warten
  4. Nach Eingang des Gutachtens kann die Prüfung angemeldet werden (vorab bereits PrüferInnen und evtl. Termin suchen)
  5. Prüfung abhalten
  6. Diplomzeugnis abholen

(Was gilt es zu beachten? Bei den NaWi-Prüfungsfächern ist jeweils ein Teil der SoE Ausbildung abgebildet, aber nicht die ganze Ausbildung; wer 2 NaWi Fächer hat, muss die SoE Ausbildung exakt auf die 2 Prüfungspässe abbilden, eine Hilfestellung dazu gibt es hier)

BA 2013 Lehramt:

  1. Die Bestätigung über den Abschluss der Schulpraxis und Pädagogik bei der School of Education beantragen (Achtung! Hierfür gibt es keinen Prüfungspass) per Mail an: lehramt@sbg.ac.at
  2. Prüfungspässe ausfüllen und beim entsprechenden Prüfungsreferat abgeben, zusammen mit der Bestätigung der School of Education
  3. BA-Zeugnis abholen

 

Bericht: Eröffnung des Zentrum für Pädagogisch-Praktische Studien

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Am 7.11.2017 eröffnete das neue Zentrum für Pädagogisch-Praktische Studien für Salzburg. Nachdem durch die Studienpläne seit 2012 eine Verdoppelung der Schulpraxis im Studienplan erlebt haben und das Studium seit 2016 gemeinsam zwischen Salzburg und Linz, PH und Universität übergreifend, angeboten wird, soll nun die Schulpraxis gemeinsam organisiert werden. Das Zentrum wird an der Pädagogischen Hochschule Salzburg ihre Büros haben, das Personal wird gemeinsam von der PH Salzburg, Uni Salzburg und Uni Mozarteum gestellt. Vizerektor Erich Müller (Uni Salzburg) und Rektorin Elfriede Windischbauer (PH Salzburg) eröffneten die Veranstaltung.

 

Im Lehramt (alle, die es studieren, wissen das oder werden es sicher noch erleben) nimmt die Schulpraxis dabei eine besondere Rolle ein, da sich die Organisation und Koordination nicht immer optimal mit dem Uni-Studium vereinbaren lässt, bzw. zu Problemen führt:
Semesterplanung und die Planung an den Schulen hat nicht immer den gleichen Takt, sodass in vielen Fällen die Stundenpläne der Betreuungslehrer noch nicht vorliegen, wenn Studierende ihre Semesterplanung machen. Oftmals müssen zwei unterschiedliche Praxisphasen in einem Semester untergebracht werden, was im Semester viel Flexibilität erfordert – was das Uni- und Hochschulsystem aber nicht immer zulässt.

Eine freie Standortwahl ist ebenfalls nur selten möglich, die Praxisschulen sind über zwei Bundesländer verteilt, nicht alle gleich gut zugänglich mit öffentlichen Transportmitteln.

Ein weiterer Punkt: die Schulpraxis findet nur in bestimmten Semestern statt, es gibt mehrere Phasen, und somit führen Verzögerungen bei der Schulpraxis sehr häufig zu Verzögerungen im Studium selbst. Besonders ärgerlich oder die Horrorvorstellung: wenn nicht genügend Plätze vorhanden sind.

Das ZPPS (Zentrum für Pädagogisch-Praktische Studien):

Das ZPPS wird sowohl für Primarstufe, als auch Sekundarstufe koordinieren und organisieren, studentische Anliegen werden gesammelt dort entgegengenommen. Auch alle Praxislehrer werden dort zentral koordiniert für alle vier Salzburger Hochschulen im Lehramt (Uni Salzburg, PH Salzburg, PH Edith-Stein, Uni Mozarteum).

 

 

Die Zahlen im Lehramtsstudium:
500 Erstsemestrige werden jedes Jahr in der Sekundarstufe betreut und mit Einführungspraktika versorgt, in der Primarstufe 120 Erstsemestrige. Im weiteren Verlauf des Studiums werden 500-800 Praktikumsplätze pro Semester in der Sekundarstufe angeboten, 300 Tagespraktika und geblockte Prakika in der Primarstufe. Insgesamt gibt es 3000 Studierende im Lehramt Sekundarstufe (BA und Mag.). In der Primarstufe gibt es circa 240 Praxislehrer, in der Sekundarstufe 130 Schulstandorte mit Praktikumsplätzen.

Kontakt: Praktikum_zpps@sbg.ac.at

Podiumsdiskussion über Lehramt und Schulpraxis im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung

Quo vadis – Lehramt?

Vielen werden bemerkt haben, wie stark sich das Lehramt in den letzten Jahren geändert hat, wie viele Strukturen sich geändert haben: die NMS Ausbildung an der PH wurde aufgelöst zugunsten einer gemeinsamen Uni+PH Sekundarstufenausbildung, das Magisterstudium abgeschafft (es ist nur noch auslaufend studierbar), das Lehrerdienstrecht überarbeitet (in vielen Bereichen nicht zum Besseren). Der Vorsitzende des Qualitätssicherungsrates Schnider brachte nun erstmalig eine Autonomie für Pädagogische Hochschulen ins Gespräch – diese sind bisher voll an das Bildungsministerium gekoppelt und müssen alle zentralen Entscheidungen dort abstimmen oder abklären. Für eine akademische Einrichtung wäre diese Autonomie sicher nicht verkehrt.

Doch auch im bestehenden Lehramtsstudium (Studienplan 2017) müssen noch einige Baustellen aus unserer Sicht behoben werden, besser früher als später. Ein Zusammenwachsen und eine Erleichterung für uns Studierende im Lehramtsstudium im Cluster kann es nur mit einem ausgereiften Studienplan als Grundlage geben, wenn Fachbereiche dazulernen und das Lehramt mit seinen Eigenheiten besser verstehen und wertschätzen, und wenn die Planungssicherheit im Cluster und bei der Schulpraxis zunimmt.

Autor: Maximilian Wagner

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