Erlass und Rückforderung von Studiengebühren – das sind die Voraussetzungen, so geht’s!

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Nach Ablauf der Regelstudienzeit und der Toleranzsemester (2 Semester für je BA/MA, bzw. 2 Semester je Studienabschnitt) fallen Studiengebühren an. Aber nicht in allen Fällen müssen diese gezahlt werden, oft gibt es Rückerstattungsgründe, bzw. Erlassgründe:

Erlassgründe sind:
1. Studienbeihilfe
(wenn sie im vorangegangen Semester bezogen wurde)
2. Schwangerschaft und Krankheit
(im Falle einer Hinderung am Studium von zumindest zwei Monaten innerhalb eines beitragspflichtigen Semesters)
3. Behinderung
(ab einer festgestellten Behinderung mit mindestens 50%)
4. Kinderbetreuung
(Bei überwiegender Betreuung von Kindern bis zum Alter des Schuleintritts)
5. Präsenz- und Zivildienst
(falls mehr als zwei Monate des betreffenden Semesters dafür verwendet werden)
6. Mobilitätsprogramme (Erasmus etc.)
(falls der Auslandsaufenthalt mindestens vier Wochen eines Semesters umfasst [ausgenommen Ferien und lehrveranstaltungsfreie Zeit])
7. Verpflichtendes Auslandsstudium laut Curriculum
(falls der Auslandsaufenthalt mindestens vier Wochen eines Semesters umfasst)
8. Behinderten und chronisch kranken Studierenden
9. Begabte SchülerInnen
(SchülerInnen die ein außerordentliches Studium belegen)
10. Stipendiatinnen und Stipendiaten
11. Uniautonome Erlassgründe
(https://online.uni-salzburg.at/plus_online/wbMitteilungsblaetter.display?pNr=177887)

Rückerstattungsgründe sind:
1. Alle genannten Erlassgründe (mit Ausnahme von Mobilitätsprogrammen und verpflichtendem Auslandsstudium)
2. Studierende, die von der ÖH Salzburg ein Sozialstipendium beziehen (https://www.oeh-salzburg.at/service/stipendium/sozialstipendium/)
3. Weitere uniautonome Rückerstattungsgründe
(https://online.uni-salzburg.at/plus_online/wbMitteilungsblaetter.display?pNr=177887)
4. Mehrfachstudien
(Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung refundiert ordentlichen Studierenden, die mehrere ordentliche Studien betreiben, auf Antrag den eingezahlten Studienbeitrag, sofern in allen Studien jeweils ein positiver Prüfungserfolg von mindestens 15 ECTS nachgewiesen wird).


Antrag auf Erlass (bis spätestens 31.10. für das WiSe und 31.03. für das SoSe einzureichen):
Antrag auf Erlass des Studienbeitrages

Antrag auf Rückerstattung:
Antrag auf Rückerstattung des Studienbeitrages

Antrag auf Refundierung bei erfolgreichem Mehrfachstudium:
https://bmbwf.gv.at/fileadmin/user_upload/Antrag_auf_Refundierung.pdf

Leistungsstipendium und Studienabschlussstipendium (inkl. Lehramtsregelung)

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Bis 31.10.2017 können die jährlichen Leistungsstipendien, sowie auch die Förderungsstipendien (u.A. für Master- und Diplomarbeiten) beantragt werden.

Das Leistungsstipendium setzt einen Studienabschluss im vergangenen Jahr, einen Notenschnitt von 2,0 oder besser, eine Studiendauer innerhalb der Toleranzsemester sowie eine österreichische Staatsbürgerschaft voraus.

Das Förderungsstipendium muss vor Abschluss der Abschlussarbeit beantragt werden, auch hier muss eine Notenschnitt und die Studiendauer nachgewiesen werden.

Im Lehramt kann man an denjenigen Fakultäten einen Antrag einreichen, an denen man studiert, z.B. Naturwissenschaftliche Fakultät bei einem NaWi-Fach, KGW für alle geisteswissenschaftlichen Fächer und Sprachen, etc.

Im Cluster Mitte:

Einen Antrag auf Förderung kann man nur an der Hochschule/Uni stellen, an welcher man inskribiert ist. Wer als in Linz hauptinskribiert ist kann keinen Antrag an der Uni Salzburg stellen.

 

Weitere Informationen, die Richtlinien und Antragsformulare findest du hier

Update zum BA4

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Auch das BA4 Praktikum steht für viele vor der Tür, laut Auskunft der School of Education wurde für jeden Student und jede Studentin (außer in Philosophie und Psychologie fürs BA4.2, hier wird noch daran gearbeitet) ein Platz gefunden.
Die Zuteilung zu den Proseminargruppen sollte spätestens Ende nächster Woche abgeschlossen sein. Anmeldeprobleme gibt es jedoch noch immer bei jenen Studierenden, die als Zweitfach am Mozarteum sind, da es hier länger dauert bist PlusOnline registriert, dass der ÖH Beitrag bereits einbezahlt wurde.

Für Mag. Lehramt:

Das PS „BA4.1a Planung von Unterricht“ ersetzt das „PS+SP Einführungsphase“, die jeweiligen Praktika „BA4.1b Praktikum: Fachkundig unterrichten“ ersetzen die Übungsphasen.

Die Begleit-Lehrveranstaltungen „Didaktisch-kommunkative Fähigkeiten“, sowie „Reflexion eigener Schulerfahrungen“ werden in der alten Form nicht mehr angeboten. Eine Anmeldung zu gleichwertigen Ersatz-Lehrveranstaltungen erfolgt aber automatisch im Rahmen des Praktikums.


Die einzelnen Praktika sind nun geblockt im WS geplant, hier haben wir den geänderten Ablaufplan zusammengefasst:
Infos zum Ablauf BA4 ab WS 2016/17

Alle Lehramt-News zum Semesterstart (laufend aktualisiert)

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(Letztes Update: 12.09.2017)

Lehramt Magister 2012

Die Vorlesung „Schulentwicklung“ wird im Sommersemester 2018 wieder angeboten. Wer dringend einen Ersatzkurz braucht kann im WS 2017/18 entweder die UV „Unterrichts- und Schulentwicklung, oder die UE „Projekt Schul- und Unterrichtsentwicklung“ absolvieren. Bei den den Ersatzkursen jetzt im Wintersemester ist anschließend eine Anerkennung über die School of Education notwendig. Eine Anleitung für die Anerkennung gibt es hier.

Lehramt 2013

Bachelorstudium Lehramt Englisch:

Wer im 2013 Lehramt bereits im 8. Semester ist, dem wird aufgefallen sein, dass im Modul 5c „Teaching Intercultural Communication FD + LING oder FD + LIT (eine Gruppe)“ für FD+Ling keine Proseminare eingetragen sind. Dem Fachbereich ist dies bereits bekannt und sie arbeiten bereits an einer Lösung.

 

Cluster Mitte Master

Bachelorstudium Lehramt Geschichte:

Einige Kurse sind, obwohl sie in der Studienplanübersicht auftauchen, angeblich nicht für das Lehramtstudium 2016 aka Cluster Mitte nutzbar. Inhaltlich sind diese aber ident, müssten also auch anerkannt werden. Falls es Probleme gibt stehen wir euch hier gerne zur Seite. (Quelle: STV Geschichte)

Bachelorstudium Lehramt Geographie:

Die Vorlesung „Sozialwissenschaftliche Geographie für das Studienfach GW“ wird in Salzburg erst im Sommersemester 2018 angeboten, obwohl die Semesterplanempfehlung es für das 3. Semester vorsieht. Alternativ gibt es aber einige Lehrveranstaltungen aus höheren Semestern, die bereits jetzt angeboten werden, z.B. GWB2_2 fachliche Erweiterung Naturwissenschaftliche Geographie, GW_B_3_2 fachliche Erweiterung Sozialwissenschaftliche Geographie, GW_B_4_2 und GW_B_4_2 Fachliche Erweiterung Wirtschaft bzw. Didaktik der ökonomischen Bildung, GW_B_5.2 Medien im GW Unterricht, sowie freie und gebundene Wahlfächer. Hier am besten umplanen, dass ihr in diesem Semester andere LVen vorzieht.

Masterstudium Lehramt Englisch:

Im Cluster Mitte Master in Studienfach Englisch gibt es einige Punkte zu beachten. Im Bereich „Advanced Language Awareness“ sind die Übungen „Writing in a Genre“ eingetragen. Da dies dieselben Kurse wie im Bachelor sind, muss hier ein Kurs gewählt werden, den man damals nicht belegt hat. Zum Beispiel hat man im Bachelor „Writing in a Genre (Reviews C2)“ belegt, dann kann man im Master „Writing in a Genre (Essay Writing C2)“ belegen.

Komplizierter ist die Regelung im Bereich „Discussion and Debate“. Hier sind momentan für das Wintersemester nur „Discussion and Interaction“ Kurse eingetragen. Jeder, der jedoch im Bachelor bereits den Kurs „Discussion and Interaction“ belegt hat, kann nicht im Master den exakt identen Kurs mit derselben Lehrveranstaltungsnummer belegen. Das heißt, alle, die bereits einmal „Discussion and Interaction“ belegt haben, müssen im Master „Discussion and Debate“ belegen. Dieser Kurs wird jedoch erst im Wintersemester angeboten. Im Wintersemester können also nur diese Personen das Modul belegen, welche vom Diplomstudium ins Cluster Mitte gewechselt haben und dort „Discussion and Debate“ hatten.


 

Falls euch noch Dinge auffallen, bitte meldet sie uns – nur so können wir auch nachfragen und Probleme lösen. stv.lehramt@lehramt-salzburg.at 

Umstieg ins Cluster Mitte erklärt

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Du überlegst ins Cluster Mitte Curriculum umzusteigen? So geht’s!

Das Curriculum zu wechseln funktioniert eigentlich sehr einfach sollte jedoch trotzdem gut durchdacht werden. Jedoch sollte das eine gut überlegte Entscheidung sein, denn es ist nicht möglich zurück zu wechseln und dir muss bewusst sein, dass du über eine Äquivalenzliste studieren wirst da deine benötigten Kurse höchstwahrscheinlich noch nicht angerechnet werden. Weiters kann es passieren, dass du durch einen Wechsel je nach Studium und deinem Fortschritt ECTS verlierst oder gewinnst!

Also wer sollte wechseln? Wenn du jetzt schon weißt, dass es für dich nicht möglich sein wird bis 2019 deinen Magister, oder bis 2020 deinen Bachelor 2013 abzuschließen.

Wenn du jedoch die Möglichkeit hast, bis 2019 bzw 2020 abzuschließen ist es jedoch Ratsam, im derzeitigen Curriculum zu bleiben . Aufpassen, wenn du ins 16er Curriculum umsteigst und du im 16er Latein brauchst musst du, wenn du nicht 10 Wochenstunden aus Latein an einer höheren Schule erfolgreich besucht hast, eine Ergänzungsprüfung aus Latein absolvieren. Die Ergänzungsprüfung ist bis zum Ende des 5. Semesters nachzuweisen.

Wenn du trotzdem noch Umsteigen willst, musst du einfach eine E-Mail an studium@sbg.ac.at schreiben in der du bekannt gibst, dass du gerne in das Cluster Mitte Curriculum wechseln möchtest.

Im Anschluss musst du dir alle bisherigen Lehrveranstaltungen anrechnen lassen. Dafür öffnest du dir am besten das Cluster Mitte Curriculum, deine bereits absolvierten Kurse und die Äquivalenzliste der Universität Salzburg . Dann schreibst du dir am besten zusammen welcher absolvierte Kurs für welchen neuen Kurs laut der Äquivalenzliste anrechenbar ist. Dies machst du für deine beiden Unterrichtsfächer und die pädagogisch praktische Ausbildung.

Daraufhin musst du diese Liste auch in PlusOnline eingeben. Dazu gibt es eine Anleitung von der School of Education. Du musst nur PlusOnline -> Anerkennung/ Zeugnisnachtrag öffnen und dann dieser Beschreibung folgen.

Vergünstigungen für Laptop & Co zum Semesterbeginn (WS 2017/18)

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Studieren und akademisches Arbeiten findet zunehmendes digital statt – und auch, wenn Bibliothek und Student Computer Room im Notfall auch Computer-Arbeitsplätze an der Uni bieten, ist eine private Grundausstattung heute unumgänglich.

Passend zu Semesterbeginn gibt es daher verschiedene Angebote für Studierende, über die ihr günstig an Laptop, Tablet & Co kommen könnt, bzw. auch Angebote über die Uni, über die ihr kostenlos Software beziehen könnt.

1. Laptop & Co

Apple back to school Aktion 2017 – das ganze Jahr über bietet Apple für MacBook- und IPad-Interessierte Studierende Vergünstigungen an, doch immer zu Semesterbeginn gibt es zusätzlich noch einige Goodies oben drauf. Während der Rabatt nicht allzu groß ist und die Produkte teils teurer als im Online-Shopping in regulären Shops sind, sind durch die Zugaben insgesamt günstigere Preise drin. In diesem Jahr bekommen Studierende beim Kauf eines IPads BeatsX Kopfhöhrer im Wert von 150€ dazu, zusätzlich zum Rabatt auf das IPad. Beim MacBook sind es ebenfalls einige Prozente und Beats 3 Kopfhöhrer im Wert von 299€. Die Aktion läuft vermutlich noch bis Mitte September. Apple Education Store

U:Book Aktion jedes Semester (eine Aktion der Universitäts Wien in Kooperation mit vielen österreichischen Hochschulen) – diese Aktion startet immer kurz vor Semesterbeginn und läuft dann noch 2-3 Wochen im neuen Semester. Auch hier gibt es Rabatt auf Apple Produkte, die die ganzjährigen Rabatte im Edu-Apple-Store schlagen. Auch Tablets von Microsoft, Laptops von HP und anderen Anbietern sind mit im Paket. Jedoch ist das Angebot auf bestimmte Laptops beschränkt; auch hier sind nicht alle Angebote konkurrenzfähig mit dem Online-Handel (Preise vergleichen kann sich lohnen), aber einige Angebote schlagen den Onlinehandel deutlich. Hier gibt es z.B. auch die Möglichkeit, Laptops ohne Betriebssystem zu kaufen (was Kosten spart) um beispielsweise Linux zu verwenden oder bestehende Lizenzen weiterzuverwenden. U:Book Aktionsseite

2. Office Paket

Seit Frühling 2017 kann mit der Studierenden-Adresse ein gratis Office-Paket bezogen werden. Eine genaue Anleitung gibt es hier: Microsoft Office gratis über die Uni – so gehts

Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, Microsoft Office vergünstigt zu kaufen als Student. Für 4 Jahre Nutzungsdauer zahlt man nur 79€: Microsoft Education Paket

3. Software fürs Studium:

  • SPSS gibt es für 29€ beim Facultas-Shop zu kaufen.
  • Adobe Software gibt es für Studierende vergünstigt als Abo (alle Adobe Produkte für 20€ im Monat): Adobe Sonderangebote

4. Handy & Co

  • Stark vergünstigte (und vor allem monatlich kündigbare) Handytarife gibt es bei Educom

Wir stehen in keinerlei Verbindung mit den genannten Firmen und haben alle Angebote selbst recherchiert.

Du startest mit Spanisch, Italienisch oder Französisch? So startest du ins Studium!

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Liebe Erstsemstrige, Schritt für Schritt beschrieben, von heute bis zu Einstufungstest, Kursanmeldung und mehr… Los gehts…

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Schritt 1 – Ist dein ÖH Beitrag eingezahlt?

Sieh nach, ob du deinen ÖH Beitrag bezahlt hast oder nicht. Dafür loggst du dich bei PLUS Online ein und in der Übersicht gibt es einen Punkt Studienbeitrag.

Solange der Beitrag nicht eingegangen ist, kannst du dich nicht für Kurse anmelden. Was uns gleich zum nächsten Punkt bringt:

Schritt 2 – Ist die Kursanmeldung im September?

Die Kursanmeldung für StudentInnen in den höheren Semestern ist bereits Mitte September – für alle die ihr Studium im Wintersemester beginnen ist diese allerdings nicht relevant. Bitte meldet euch nicht wahllos für irgendwelche Kurse an, ihr werdet sowieso wieder abgemeldet werden (da ihr nicht die Kursvoraussetzungen erfüllt) und macht so den Lehrenden nur unnötige Arbeit, da diese händisch die Listen durchgehen müssen.

 

Die Anmeldung für die Erstsemestrigenkurse ist nach dem Einstufungstest, der am 28.09.2017 von Spanisch 10:00-11:30 Uhr, Italienisch 12:00-13:30 Uhr, Französisch 14:00-15:30 Uhr, Portugiesisch 16:00-17:30 Uhr im Raum 3.326 stattfindet.

Falls ihr euch noch nicht für den Einstufungstest angemeldet habt, hier der Link dazu: https://www.uni-salzburg.at/index.php?id=66243 (Jeweils die Sprache anklicken, PDF downloaden, ausfüllen und per Mail abschicken)

 

Schritt 3 – Erstsemestrigenberatung, um noch alle Fragen persönlich beantwortet zu bekommen

Ab Oktober bieten wir wieder Erstsemestrigenberatung an (wobei natürlich auch Höhensemestrige herzlich eingeladen sind). Wir beantworten alle Fragen rund um das Studium, Anmeldung, Semesterplanung, Curriculum persönlich. Wo? Unipark, Erzabt-Klotz-Str. 1, 2. Stock Raum: 2.329

 

Schritt 4 – Wie mach ich das mit dem Einstufungstest?

Der Einstufungstest fürs Wintersemester 2017 findet am 28.09.2017 für die jeweiligen Sprachen: Spanisch 10:00-11:30 Uhr, Italienisch 12:00-13:30 Uhr, Französisch 14:00-15:30 Uhr, Portugiesisch 16:00-17:30 Uhr im Raum 3.326 statt und jeder/e Student/in muss diesen machen, da es insgesamt 4 Sprachkurse und (bzw. auch 2 Vorkurse) gibt. Vergiss beim Test aber auf KEINEN FALL deinen Studierendenausweis!

Mit diesem Test wird dein Sprachniveau geprüft, sodass du in den richtigen Sprachkurs eingeteilt wirst.

Einteilung: Du kannst den Test mit einem bestanden abschließen und wirst danach in Sprachkurs 1, 2, 3 oder 4 eingestuft oder mit einem nicht bestanden, wobei du in den Vorkurs 1 oder 2 kommst.

 

Für die Einstufung in die Vorkurse I und II und die Sprachkurse 1 bis 4 müssen folgende Prozentsätze erreicht werden:

  • Vorkurs I : unter 30%
  • VorkursII: 30% bis 49,5%
  • SPRACHKURS 1 : 50 % bis 67,5 %
  • SPRACHKURS 2 : 68 % bis 85,5 %
  • SPRACHKURS 3 : 86 % bis 92,5 %
  • SPRACHKURS 4 : 93 % bis 100 %


Beispiel: …nach dem Einstufungstest wirst du in den Sprachkurs 2 eingeteilt – Dann hast du die Wahl, ob du den Sprachkurs 1 überspringst, wobei du aber die fehlenden 4 ECTS mit einer anderen Lehrveranstaltung kompensieren musst. Oder du machst trotzdem den Sprachkurs 1 und musst keine Kompensation leisten….

Was wird bei diesem Test geprüft und wie kann ich mich am Besten darauf vorbereiten?

Im EINSTUFUNGSTEST werden Hör – und Leseverstehen, Vokabular im Kontext, Grammatik in Anwendung sowie schriftlicher Ausdruck überprüft.

Als Basis dienen die Beschreibungen der Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens (A1-C2).

HÖRVERSTEHEN: Die KandidatInnen müssen zu einem Hördokument (z.B. Radiosendung) globale und/oder selektive Verständnisfragen beantworten.

LESEVERSTEHEN: Die KandidatInnen müssen zu einem Text (z.B. Zeitungsartikel) globale und/oder selektive Verständnisfragen beantworten und im Text vorkommende Vokabeln erklären.

TEXTPRODUKTION: Die KandidatInnen müssen einen Text (Brief, Leserbrief, Beschreibung, etc.) in der Länge von ca. 250 Wörtern zu einem konkreten Schreibauftrag verfassen.

BASISGRAMMATIK: Die Grammatikkenntnisse der KandidatInnen werden in verschiedenen Übungen, wie sie in den üblichen Schulbüchern zu finden sind, überprüft.

Schritt 5 – Ich habe den Einstufungstest bestanden – und nun? Wie melde ich mich für Kurse an?
 Anmeldung erfolgt automatisch für den Sprachkurs! Die anderen Kurse ganz normal im Plus Online anmelden.

 


Schritt 6 – Wenn du dir unklar bist oder Fragen hast?

Wir sind die Studierendenvertretung für dein Romanistikstudium. Wir sind selbst auch noch im Studium und können dir damit aus erster Hand Beratung und Erfahrungen mitgeben. Natürlich vermitteln wir auch bei Problemen, aber uns es ist viel lieber, Fragen frühzeitig zu beantworten – bevor es überhaupt zu Problemen kommt. Also: wenn du dir unsicher bist, oder dir etwas unklar ist – schieb es nicht auf, sondern frag direkt nach. Das erspart viel Frust im Studium, manchmal erspart es auch viel Zeit und natürlich viele Nerven. Ihr könnt uns jederzeit auf Facebook oder eine Email schreiben: stv.romanistik@oeh-salzburg.at

 

Curriculum Lehramt (Spanisch, Französisch, Italienisch) https://im.sbg.ac.at/pages/viewpage.action?pageId=87766008&preview=/87766008/87766612/S6LFWhfyC8tN7Kdx.pdf  

Curriculum BA (Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch)  https://www.plus.ac.at/studium/studienangebot/bachelor-und-diplomstudien/bachelorstudien/  Wähle hier das Entsprechende Studium aus und clicke anschließend auf den Curriculums-Link der Folgeseite.

An alle die ihr Englisch-Studium im Wintersemester 17/18 beginnen – so schafft ihr einen guten Start ins Semester

Achtung! Dieser Beitrag ist seit 9 Jahren online. Bitte behalte dies beim Lesen im Kopf, Details oder Inhalte können unter Umständen veraltet sein.

Liebe Erstsemstrige, Schritt für Schritt beschrieben, von heute bis zu Einstufungstest, Kursanmeldung und mehr… Los gehts…

Ist dein ÖH Beitrag eingezahlt?

Sieh nach, ob du deinen ÖH Beitrag bezahlt hast oder nicht. Dafür loggst du dich bei PLUS Online ein und in der Übersicht gibt es einen Punkt Studienbeitrag. In diesem Screenshot ist er rot eingerahmt:

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Klickt darauf und ihr gelangt zu dieser Übersicht, die bei Eingang des ÖH Beitrags so aussieht:

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Solange der Beitrag nicht eingegangen ist, kannst du dich nicht für Kurse anmelden. Was uns gleich zum nächsten Punkt bringt:

Ist die Kursanmeldung im September?

Die Kursanmeldung für StudentInnen in den höheren Semestern ist bereits Mitte September – für alle die ihr Studium im Wintersemester beginnen ist diese allerdings nicht relevant. Bitte meldet euch nicht wahllos für irgendwelche Kurse an, ihr werdet sowieso wieder abgemeldet werden (da ihr nicht die Kursvoraussetzungen erfüllt) und macht so den Lehrenden nur unnötige Arbeit, da diese händisch die Listen durchgehen müssen.

Die Anmeldung für die Erstsemestrigenkurse ist nach der Einstufungstest, die am 02.10.2017 von 9-10h im Thomas Bernhard Hörsaal (E.001) stattfindet.

Erstsemestrigenberatung, um noch alle Fragen persönlich beantwortet zu bekommen

Ab Oktober bieten wir wieder Erstsemestrigenberatung an (wobei natürlich auch Höhensemestrige herzlich eingeladen sind). Wir beantworten alle Fragen rund um das Studium, Anmeldung, Semesterplanung, Curriculum persönlich. Wo? Unipark, Erzabt-Klotz-Str. 1, 2. Stock (direkt neben dem Treppenhaus, Raum 2.ÖH)
https://stvaa.oeh-salzburg.com

Wie mach ich das mit dem Einstufungstest?

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Quelle: (cc) ZeLIG School ll ll https://www.flickr.com/photos/zeligdoc/4536877667

Der Einstufungstest fürs Wintersemester 2017 findet am 02.10.2017 von 09:00-10:00 im Hörsaal E.001 (Thomas Bernhard) des Uniparks statt und jeder/e Englischstudent/in muss diesen machen, da er Teil der STEOP und Vorraussetzung für die meisten Kurse ist. Du musst dich für den Einstufungstest nicht anmelden. Vergiss beim Test aber auf KEINEN FALL deinen Studierendenausweis!

Was wird bei diesem Test geprüft und wie kann ich mich am Besten darauf vorbereiten? Hier findest du einen Mock Test, der dir zeigt welche Bereiche abgeprüft werden, und hier sind die Lösungen dazu. Der Einstufungstest besteht natürlich aus anderen Beispielen, wird aber ähnlich aufgebaut sein. Zur Vorbereitung empfehlen die Lehrenden der Sprachkurse und wir ein gutes Übungsbuch. z.B.: Michael Vince. First Certificate Language Practice New.  Student‘s Book with key . ISBN 978-3190128853 , McCarthy.  English Vocabulary in Use. ISBN 978-0521653978 bzw. ISBN 978-3125335110  Wann bekommen wir unsere Ergebnisse? Die Ergebnisse kommen per Mail wenige Stunden nach dem Test.

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Quelle: (cc) srgpicker ll https://www.flickr.com/photos/srgblog/2245288360

Was ist, wenn ich ihn nicht bestehe? Wie die meisten anderen Prüfungen, kannst du auch den Einstufungstest  wiederholen. Pro Semester werden mind. 2 Termine für das Absolvieren des  Einstufungstests angeboten. Wenn du also erst nach Beginn des Semesters  inskribiert hast, oder es auf den ersten Versuch nicht geschafft hast, gibt es  innerhalb des Semesters weitere Möglichkeiten den Test zu schreiben. Wer am Semesterbeginn am Einstufungstest teilgenommen hat, jedoch nicht bestanden hat, kann als Alternative zum Einstufungstest auch den Kurs UE Vantage English (Achtung: der Kurs ist seit WS 2013/14 kostenpflichtig) belegen, einen intensiven Wiederholungs- und Sprachkurs. Erfolgreiches Bestehen in diesem Kurs ersetzt den Einstufungstest. Da die Plätze hierfür begrenzt  sind, kann nur genommen werden, wer sich bereits am Einstufungstest versucht hat. Genaue Details zur Anmeldung gibt es nach dem Einstufungstest. Für den Einstufungstest hast du insgesamt 4 Versuche.

Ich habe den Einstufungstest bestanden – und nun? Wie melde ich mich für Kurse an?

Direkt nach dem Einstufungstest findet von 11-13h im gleichen Hörsaal eine Informationsveranstaltung zum Studium statt. Dieser Termin ist für Erstsemestrige sehr zu empfehlen, denn sie gibt euch einerseits noch einmal einen Überblick zum Studium und euch wird auch erklärt wie man sich zu Kursen anmeldet. Danach, um (wahrscheinlich) um 15:00 werden die Kurse für die Erstsemestrigen freigeschalten und ihr könnt euch über Plusonline für sie anmelden.

Ich habe den Einstufungstest NICHT bestanden – und nun? Wofür kann ich mich anmelden?

Der Einstufungstest ist die Vorraussetzung für alle prüfungsimmanenten (= mit Anwesenheit) Kurse. Da du aber den Einstufungstest (siehe oben) wiederholen kannst oder den Ersatzkurs Vantage English belegen kannst, ist das noch keine Tragik – jedoch wirst du in deinem ersten Semester NUR Vorlesungen besuchen können (alle, die im Englischstudium angeboten werden, bzw. du kannst auch für den BA Anglistik Wahlfächer absolvieren). Bis zum Ende des Semesters musst du jedoch den Einstufungstest positiv abschließen, damit du in den Vorlesungen auch Prüfungen schreiben kannst, bzw. dir Prüfungsergebnisse eingetragen werden können.

Wenn du dir unklar bist oder Fragen hast?

Wir sind die Studierendenvertretung für dein Englischstudium. Wir sind selbst auch noch im Studium und können dir damit aus erster Hand Beratung und Erfahrungen mitgeben. Natürlich vermitteln wir auch bei Problemen, aber uns es ist viel lieber, Fragen frühzeitig zu beantworten – bevor es überhaupt zu Problemen kommt. Also: wenn du dir unsicher bist, oder dir etwas unklar ist – schieb es nicht auf, sondern frag direkt nach. Das erspart viel Frust im Studium, manchmal erspart es auch viel Zeit und natürlich viele Nerven. Get connected auf Facebook oder schick uns eine Email.

Wir wünschen euch einen guten Start ins Studium und sehen uns bei der Info-Veranstaltung, der Erstsemestrigenberatung oder beim Einstufungstest.


Eure STV Lehramt

P.S.:

Einige Weiterführende Informationen: FAQ Folder, zusammengestellt von der STV: FAQs Anglistik neu 2016
Info-Folder BA Lehramt Englisch 2016: Folder Lehramt 2016 Anglistik lehramt
Curriculum BA Anglistik 2016
Curriculum BA Lehramt Englisch 2016

Erfahrungsbericht Sprachassistenz in Großbritannien

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Ein Bericht von Christina Brandmair

Ich habe im Schuljahr 2016/17 am Sprachassistenzprogramm des Bundesministeriums in Großbritannien teilgenommen und möchte hier über meine Erfahrungen und das Programm an sich berichten.

 

Sprachassistenz allgemein

Das Sprachassistenzprogramm wird jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium und weltweit unterrichten organisiert. Man kann in verschiedenen europäischen Ländern als Unterstützung im Deutschunterricht arbeiten, je nach Land ist man 6 bis 10 Monate an einer bis drei Schulen tätig.

Ich habe dieses Programm in Großbritannien absolviert und war von 1. Oktober bis 31. Mai an einer Academy in Südengland angestellt.

Allgemein dient das Programm um Landeskultur und Deutschkenntnisse zu vermitteln, oft wird davon gesprochen dass man als Repräsentant Österreichs in fremden Schulen gilt.

In der Praxis sieht das ganze etwas anders aus.

 

Der Anmeldeprozess

Möchte man im Herbst als Sprachassistent zu arbeiten beginnen muss man sich bis zum 12. Jänner desselben Jahres online bei weltweitunterrichten.at anmelden. Hierfür braucht man ein medizinisches Attest, ein Motivationsschreiben auf Deutsch, eines in der Sprache des Wunschlandes und mindestens ein Empfehlungsschreiben.

Weiters ist online ein Anmeldebogen mit vielen Fragen auszufüllen.

Schafft man es in die nächste Runde wird man zu einem persönlichen Interview eingeladen, das auf Deutsch und in der Sprache des Wunschlandes stattfindet. Hierbei werden zu allen Themen Fragen gestellt, die für die Sprachassistenz relevant sind, auf interessantes aus der Bewerbung eingegangen und konkrete Unterrichtsbeispiele besprochen, beispielsweise was man mit einem Supermarktprospekt im Unterricht machen könnte.

Nach dem Interview erfolgen dann Gespräche zwischen der österreichischen Organisation und derer des Wunschlandes, wo eine endgültige Auswahl getroffen wird.

Im Fall Großbritannien läuft es so ab, dass am 12. Jänner Bewerbungsfrist ist, Mitte Februar die Interviews stattfinden und man Mitte Mai erfährt, ob man einen Platz bekommt. Im Juni findet dann im Regelfall der erste Kontakt mit der Schule statt.

 

Kontakt zur Schule

Im Regelfall meldet sich die in der Schule für das Assistenzprogramm zuständige Person im Mai oder Juni bei den Assistenten per Mail, mit einem zu unterzeichnenden Stellenangebot. Unbedingt den spam Ordner checken, sonst kann das Angebot wieder verfallen!

Hier erfahrt ihr auch dann die wichtigen Infos. Wo ist die Schule, wie viel verdient ihr (in GB ca. 870 Pfund), wann ihr ankommen sollt, wie es mit der Unterkunft aussieht, und ihr bekommt im Normalfall auch die Kontaktdaten des Assistenten aus dem letzten Jahr, der euch alles Wichtige sagt und eure Fragen beantwortet.

Über den Sommer hat man dann im Normalfall auch mit dem Personalbüro der Schule Kontakt und erfährt, welche Formulare und Dokumente man unbedingt ausfüllen oder mitbringen muss. Ganz wichtiger ist hier ein Polizeiliches Führungszeugnis aus Österreich und der Criminal Record Check in Großbritannien, wo man Teile schon im Internet ausfüllen kann.

 

Vorbereitung in Österreich

Es gibt im Sommer (für GB im Juli) ein Vorbereitungsseminar für Sprachassistenten. Hier lernt man viele andere Assistenten kennen, erfährt nützliches über die Assistenzzeit allgemein und kann Workshops zu den verschiedensten Themen besuchen. Dieses Seminar würde ich auf jeden Fall empfehlen, alleine schon weil es gut ist ein paar andere Assistenten kennenzulernen und weil man viele nützliche Materialen bekommt, die man auch später im Lehrberuf verwenden kann.

Weiters sollte man bevor man nach GB geht authentische Materialien sammeln, die typisch für Österreich sind. Es ist wichtig dass man sich mit Grammatik auseinandersetzt und mindestens ein gutes Grammatikbuch mitnimmt. Auch Fotos von Österreich und der direkten Heimat sind gut.

Man sollte sich auch überlegen, ob und welche Mitbringsel man mitnimmt.

Bevor man nach GB geht sollte man sich auch über die administrativen Dinge wie Krankenversicherung, Studium, … kümmern.

Geht man als Student in die Sprachassistenz gibt es versicherungstechnisch kein Problem, man darf nur nicht vergessen den ÖH-Beitrag zu bezahlen. Als Graduierter wird es komplizierter, da man nicht in 2 Ländern krankenversichert sein kann, in GB aber über den NHS versichert ist. Jede Krankenkasse hat hier aber eigene Regeln und es kommt – leider – stark auf den jeweiligen Sachbearbeiter und seine Tagesverfassung an.

Ich würde auch empfehlen dass man sich über den ÖAMTC eine Reiseversicherung macht, da man dadurch im Ernstfall schnell und günstig nach Österreich transportiert wird.

 

Erasmus+

Wenn man noch Student ist oder gerade erst abgeschlossen hat kann man Erasmus+ beantragen. Die genauen Infos dafür findet man beim Internationalen Büro. Man muss ein Bewerbungsformular ausfüllen, einen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben abgeben. Danach muss das Learning Agreement ausgefüllt werden, was von der britischen Schule unterzeichnet werden muss. Man muss sich unbedingt so schnell wie möglich darum kümmern, dass man alles bekommt, da es sich sonst im Sommer zu lange hinzieht und man eventuell Fristen übersieht.

Sollte man das Stipendium bekommen bedeutet dies 435 € extra pro Monat, allerdings wird das Geld in 2 Raten ausgezahlt: Der Großteil (80%) zu Beginn, und die letzte Rate nach dem Praktikum, wenn man alle Formulare abgegeben hat.

 

Schule in Großbritannien

Die Schüler tragen generell Schuluniform, und auch für die Lehrpersonen (und Assistenten) gilt ein Dresscode. Generell sind Jeans, T-Shirts und Turnschuhe nicht gestattet, es gilt der Dresscode smart-casual. Stoffhosen, Röcke, Blusen, teilweise Blazer, und schöne Schuhe sind an der Tagesordnung.

Das Schulsystem in GB ist anders als in Österreich. Die meisten Schulen sind sehr groß, meine Schule hatte 2500 Schüler im Alter von 11 bis 18 Jahren. Der Schultag in GB ist kürzer als in Österreich, normalerweise beginnt der Unterricht um 9 Uhr und endet um 15 Uhr, mit einer kleineren Pause und einer Mittagspause. Generell haben die Lehrer Klassenräume und die Schüler wandern umher. Die Schule ist in departments aufgeteilt, was gut ist da die Unterrichtsräume auf den jeweiligen Unterricht ausgelegt sind, die Wände im languages department zum Beispiel waren mit Verbkonjugationen, Landkarten und Fotos dekoriert.

Sicherheit wird in den Schulen besonders groß geschrieben. Bevor man den britischen Criminal Record Check hat darf man nicht mit Schülern arbeiten. Schüler darf man generell nicht berühren, auch nicht wenn jemand weint.

Schlechtes Verhalten im Unterricht hat in Großbritannien generell ärgere Konsequenzen als in Österreich, Nachsitzen und Strafarbeiten stehen an der Tagesordnung, auch wenn sie oft keine langfristige Wirkung zeigen.

 

Aufgaben als Sprachassistent

Die allgemeine Aufgabe der Sprachassistenten setzt sich aus der Vermittlung von Grammatik, Aussprache, Landeskundlichem, und anderen Kleinigkeiten zusammen.

Ich wurde auf 2 Arten in der Schule eingesetzt. Einerseits als Unterstützung der Lehrer im Klassenzimmer, was bei den jüngeren Schülern (Y9 bis Y11) der Fall war. Hier habe ich im Klassenzimmer geholfen, diente als Wörterbuch, habe kleine Übungen vorbereitet und einzelne Schüler im Unterricht unterstützt. Außerdem habe ich immer wieder Kleingruppen oder einzelne Schüler für einige Minuten aus der Klasse herausgenommen und mit ihnen Sprachtraining gemacht, sie auf eine mündliche Prüfung vorbereitet, etc.

Andererseits habe ich auch mit den älteren Schülern, die sich auf die A levels vorbereiten, Einzelunterricht gehabt. Die Schüler kamen einmal in der Woche für 30 Minuten in meinen kleinen Raum. Dort habe ich mit ihnen von mir vorbereitete speaking cards geübt, über relevante Themen gesprochen, individuelle Grammatik-Schwerpunkte gesetzt. In diesen Einzelunterrichtsstunden konnte ich mich individuell auf die einzelnen Schüler einstellen und vorbereiten, und ihnen so über Schwierigkeiten im Deutschunterricht hinweghelfen. Mit den ältesten Schülern der Abschlussklasse habe ich auch an ihren Exposés gearbeitet, einem Schriftstück das sie über einen Aspekt eines deutschsprachigen Films angefertigt haben und bei ihrer mündlichen Abschlussprüfung vortragen. Da ging viel Zeit für Korrektur, gemeinsames Besprechen und Bearbeiten und auch die Diskussion des Geschriebenen drauf. Die Hauptaufgabe in der Schule war aber immer authentisches Sprechtraining mit den Schülern.

Der Stundenplan wurde von der Abteilungsleiterin für mich zusammengestellt. Er gestaltete sich aus Unterrichtseinheiten, die ich mit Deutschlehrern im Klassenzimmer verbrachte, und Einzelunterricht zur A Level Vorbereitung. Nach den Weihnachtsferien wurde der Stundenplan angepasst. Allgemein wird beim Stundenplan kein Wert darauf gelegt, ihn angenehm zu gestalten, was teilweise lange Pausen zwischen Einheiten mit sich bringt. Generell war die Schule jedoch flexibel, und wenn man in gewissen Klassen mit gewissen Lehrern nicht sinnvoll eingesetzt wurde konnten Stunden auch getauscht und geändert werden. Allgemein arbeitet man 12 Stunden pro Woche, und sollte einen freien Tag haben.

In meiner Schule gab es einen 2wöchigen Stundenplan, in diesen 2 Wochen hatte ich einen freien Tag.

 

Persönliche Eindrücke

In meiner Schule war es so, dass ich teilweise schockiert war wie wenig von den Schülern verlangt wurde. Der Unterricht ist komplett auf die standardisierten, nationalen Exams ausgelegt, es gibt nicht viel Platz für kreativen Unterricht. Es gibt nicht viele Hausübungen, und auch unter dem Schuljahr keine Tests oder Schularbeiten. Auch Mitarbeit im Unterricht spielt keine Rolle, was den Unterricht teilweise schwierig macht. Ich habe begonnen in einigen Klassen wöchentliche Vokabeltests einzuführen, die ich auch korrigierte. Sie hatten keine Auswirkung auf Noten, und viele Schüler haben es nicht geschafft 20 Wörter zu lernen, aber man konnte eine kleine Verbesserung sehen.

Aber ich habe die Erfahrung, als Sprachassistentin zu arbeiten, geliebt. Es ist jedoch anders als man im Vorhinein annimmt. Die kulturelle Komponente ist bei mir praktisch weggefallen. Ich habe vor Weihnachten in vielen Klassen über Weihnachten in Österreich gesprochen, Fotos hergezeigt, deutsche und österreichische Weihnachtslieder gesungen. Ansonsten ist im englischen System aber kaum Platz für kulturelle Dinge, vor allem aus Österreich. Im Einzelunterricht mit den älteren Schülern ist die kulturelle Komponente wichtiger. Hier spricht man über die Unterschiede von Deutschland und Großbritannien, wie sehen diverse

Aspekte in Deutschland aus, wie lebt man in Deutschland. Ich habe immer wieder versucht, Österreich auch hineinzubringen, über die Unterschiede von Deutschland und Österreich zu sprechen. Die Exams, die die Schüler ablegen müssen, sind jedoch alle zentral, und hier spielt Deutschland nun mal eine viel wichtigere Rolle als Österreich. Ich habe auch sehr viel Grammatikunterricht machen müssen, was ich so im Vorhinein nicht erwartet hatte. Dabei hat mir die Grundstufengrammatik, die wir am Vorbereitungsseminar bekommen haben, sehr geholfen. Man sollte sich auch von der Ahnungslosigkeit der Schüler nicht abschrecken lassen. Die britische Jugend ist noch desinteressierter als die österreichische, und man muss oft Grundlagen, die man vielleicht für selbstverständlich hält, jede Woche wiederholen.

Das kann alles sein, von grundlegenden Grammatikbegriffen, zu den europäischen Hauptstädten, bis hin zur Frage, wer denn eigentlich Angela Merkel ist.

 

Leben in Großbritannien

Großbritannien ist toll. Ich habe meine Zeit für viele Reisen genutzt, bin auf viele Konzerte gegangen und habe mir so viel angesehen wie möglich. Der generelle Arbeitsaufwand erlaubt dies auch, man wird normalerweise nicht mit zu viel Arbeit zugeschüttet.

Man sollte auch alle Angebote ausnutzen, die es gibt. Ich empfehle eine railcard zu beantragen, da man sich schon viel spart. Auch eine Mitgliedschaft im National Trust ist zu empfehlen.

 

Persönliches Fazit

Ich würde es sofort wieder machen. Die Betreuung durch die österreichische Organisation ist toll, die britische ist auch in Ordnung. Auch wenn das System ganz anders ist als in Österreich kann man viel für den eigenen Unterricht mitnehmen, und für das Sprachgefühl ist es sowieso toll. Ein Auslandsaufenthalt macht sich natürlich auch im Lebenslauf gut und hilft bei der späteren Jobsuche. Und auch für die persönliche Entwicklung ist es natürlich toll. Ich habe diese 8 Monate sehr genossen und würde die Sprachassistenz jedem empfehlen.

 

Das neue Onlinesystem für Diplom- und Masterarbeiten erklärt

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Hier geht es NUR um MA und Magister-Arbeiten!

Seit Kurzem gibt es ein neues System für Diplomarbeiten (nachdem die Bewilligung eingegangen ist). Das sogenannte PAVV verwaltet dabei die Dokumentation von Besprechungsterminen mit deinem Betreuer, den Upload der finalen Arbeit, die automatisierte Plagiatsprüfung. Besonders für alle, die bereits schreiben: ihr müsst die Arbeit nun mit dem neuen System abschließen.Wie das geht und was es zu beachten gibt erklären wir euch:

  1. Den Link zum neuen System findet ihr direkt in PlusOnline – danach müsst ihr euch zusätzlich nochmal einloggen. Danach erscheint folgende Oberfläche:

2. Bei einem Klick auf „Meine Arbeiten“ erscheint euer Diplomarbeitsthema (insofern bereits beantragt).

3. Beim Klick auf die Abschlussarbeit findet ihr nochmal alle Infos zu eurer Arbeit – so wie ihr sie beim Dekanat angemeldet habt.

4. Unter „Protokollierung“ müsst ihr alle Besprechungstermine mit eurem Betreuer oder Betreuerin eintragen. Dauer, Inhalt, etc. Wichtig! Erst nachdem mind. 1 Eintrag eingegeben wurde könnt ihr unter „Einreichung“ eure Arbeit hochladen!

5. Protokolleintragung im Detail. Ihr könnt auch Scans, Mitschriften oder Dokumente anhängen und kann auch für euch wichtig sein als Dokumentation.

Weiteres Vorgehen: Nach dem Upload bzw. „Einreichung eurer Arbeit“ wird diese durch ein Plagiatsystem geprüft. Die geprüfte Datei wird dann mit einem Wasserzeichen versehen. Ihr MÜSST die geprüfte und mit Wasserzeichen versehen Version dann drucken lassen, um die Hardcopies im Prüfungsreferat einzureichen. Das Gutachten bzw. die Note findet ihr dann unter „Benotung“.

Wichtig: Ihr müsst eure Arbeit als PDF/A Datei hochladen. Ihr könnt eine solche Datei unter anderem Erstellen, in dem ihr z.B. in Word „Speichern unter..“ auswählt, den Dateityp auf „PDF“ ändert und anschließend auf „Weitere Optionen…“ klickt. In dem sich darauf hin öffnenden Fenster, könnt ihr nochmals auf „Optionen“ klicken, darauf hin öffnet sich ein weiteres Fenster in dem ihr „PDF/A-Kompatibel“ auswählen könnt. Alternativ könnt ihr auch eine Suchmaschine mit dem Suchbegriff „PDF/A erstellen“ beauftragen.