Was tun bei Anmeldeproblemen (SoSe 2020)

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Anmeldeprobleme:

  1. Aktuell, vermehrt heute im UF Englisch, gibt es immer wieder mal Probleme bei Kursanmeldungen: u.A. fehlende Kursvoraussetzungen, „Einschränkungen auf bestimmte Studien“, kein Knoten wählbar. Schickt einen Screenshot mit genauem Kursnamen und Kursnummer an lehramt@sbg.ac.at, damit das angeschaut wird. Ihr könnt uns auch in CC setzen (stv.lehramt@lehramt-salzburg.at), sodass wir ein besseres Bild über die genauen Problembereiche bekommen.
  2. Fehlende Kurszuordnungen aus der Studienplanumstellung letztes Semester: besonders bei Kursvoraussetzungen, aber auch beim „Vorziehen aus dem Master“, kommt immer wieder auf, dass nicht alle alten Leistungen richtig zugeordnet sind. (Tutorial: https://lehramt-salzburg.at/blog/2019/09/10/update-zur-studienplanumstellung-3-9-09-2019/)
  3. Neues System zur Überprüfung der Voraussetzung für „Vorziehen aus dem Master“: Auch hier müssen Prüfungen im Studium zugeordnet sein. Nur die zugeordneten ECTS unter Studienstatus -> Studium zählen. Falls Kurse auf den Master eingeschränkt sind (siehe Punkt 1), bitte melden. In einigen Fällen scheint das System auch falsch zu zählen, wenn zB noch nichts vorgezogen wurde aber angeblich bereits zu viel vorgezogen wurde. Auch das bitte melden (siehe Punkt 1).
  4. In den BiWi werden einige Kursgruppen nur im Bedarfsfall geöffnet. Hier kommt es auf die Anmeldezahlen an. Plant lieber mit den normalen Gruppen, als auf eine Öffnung zu pokern.
  5. Auch im letzten Podcast haben wir über einige dieser Dinge schon geredet, wir wollten daher nochmals drauf hinweisen (https://lehramt-salzburg.at/blog/2020/02/13/lehramtpodcast-5-themenmodule-vorziehen-bachelorabschluss-und-masterstudium/)

Mein Auslandssemester an der Florida State University

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Von Sara Stöllinger, Wintersemester 2019/20.

Von August bis Dezember 2019 war habe ich ein Auslandssemester an der Florida State University in Tallahassee, der Hauptstadt Floridas, verbracht. Die Florida State University wurde im Jahr 1851 gegründet und ist derzeit eine der Top 20 aller öffentlichen Universitäten in den USA. Die FSU hat über 40.000 Studenten und bietet über 360 verschiedene Studiengänge an. Neben dem weitläufigen Campus in Tallahassee gibt es auch einen Campus in Panama sowie Standorte in London, Valencia und Florenz. Die Studierenden der FSU kommen aus über 130 Ländern. All diese Faktoren haben – neben dem warmen Wetter in Florida – eine Rolle bei meiner Entscheidung für die FSU gespielt.

Ungefähr ein Jahr vor meiner Abreise nach Tallahassee habe ich begonnen, mich um meine Unterlagen für die Bewerbung zu kümmern. Zum Glück habe ich sowohl durch das Büro für Internationale Beziehungen als auch Studienkolleginnen, die bereits in Amerika waren alle wichtigen Informationen bekommen und immer Ansprechpartner gehabt. Im Bewerbungsprozess sind besonders die Resultate bei einem standardisierten Englischtest, das Motivationsschreiben, die Empfehlungsschreiben und das Motivationsschreiben ausschlaggebend. Der bürokratische Aufwand für ein Auslandssemester in den USA ist zwar nicht gering, aber er war es definitiv wert.

Bevor ich nach Tallahassee gekommen bin war ich noch mit meiner Familie in New York und Miami auf Urlaub. Eine Reise in andere Teile der USA lässt sich meiner Meinung nach super mit dem Auslandssemester verbinden und ich war froh, nicht ganz alleine in die USA fliegen zu müssen. Bei meiner Ankunft haben mich meine Mitbewohnerinnen gleich gut aufgenommen und mein Mentor, den mir die Uni zugeteilt hat, hat mir ebenfalls sehr geholfen. Ich habe während meiner Zeit an der FSU wie fast alle anderen Austauschstudenten nicht am Campus sondern „off campus“ in einer Unterkunft gewohnt und war sehr froh darüber, weil dort alles deutlich weniger streng zugeht. An unserem ersten offiziellen Tag wurde vom Center for Global Engagement der FSU ein Orientierungstag für alle neuen Austauschstudenten abgehalten. Wir waren fast fünfzig Studenten aus aller Welt, von denen viele auf den Fotos am Ende meines Berichtes zu sehen sind. Vor allem mit den anderen aus Europa – besonders Niederländerinnen, Schwedinnen und Franzosen – habe ich mich auf Anhieb gut verstanden und wir haben das ganze Semester über viel unternommen.

Am Orientierungstag waren wir auch gleich im Footballstadion der Seminoles („Noles“), das über 80.000 Zuschauer fasst, und waren beeindruckt. Dort fand eine Veranstaltung für neue Studenten im ersten Studienjahr – „freshmen“ – und uns Austauschstudierende statt, bei dem wir gleich die wichtigsten Lieder und den „school spirit“ nähergebracht bekommen haben. Von da an waren wir bei fast jedem Footballspiel und haben die Seminoles angefeuert. Vor den Footballspielen finden immer sogenannte Tailgates statt – Partys der Fraternities bei denen es oft relativ wild zugeht und viel Alkohol fließt. Diese Fraternities sind gewissermaßen Studentenvereinigungen für junge Männer und sind für ihre Partys berühmt und berüchtigt. Die weibliche Variante davon sind Sororities, die allerdings keine Partys veranstalten dürfen sondern einen anderen Fokus haben. Das „Greek Life“, wie der Überbegriff lautet, spielt an vielen amerikanischen Unis eine sehr große Rolle.

Was mich an der FSU beeindruckt hat war unter anderem der schöne, weitläufige Campus, zu sehen auf den Fotos am Ende dieses Texts. Dort gibt es nicht nur Gebäude in denen Kurse abgehalten werden sondern auch ein mehrstöckiges Fitnessstudio, ein Kunstmuseum, ein Kino, mehrere große Bibliotheken, ein Gesundheitszentrum, mehrere Dining Halls, sowie viele Grünflächen und Bäume. Es gibt fast jeden Tag Veranstaltungen am Campus bei denen man oft gratis Essen oder kleine Geschenke bekommt. Mittwochs gibt es immer einen Markt bei dem man nicht nur Kleidung, Schmuck und anderes kaufen kann, sondern sich auch mit Vertreter verschiedener Studentenorganisationen austauschen kann. Sonst gibt es noch jeden Freitag eine „International Coffee Hour“ bei der jede Woche kleine Spezialitäten aus verschiedenen Ländern zubereitet werden und sich Studierende der FSU mit internationalen Studenten austauschen können. Auch sonst ist immer etwas los und es gibt zu verschiedenen Anlässen Veranstaltungen mit gratis Essen, Getränken und Aktivitäten.

An der FSU gibt es unglaublich viele Studentenorganisationen und es zahlt sich absolut aus einer davon beizutreten. Ich war zum Beispiel in Chaarg, einer Art Sportclub für junge Frauen der an über 70 Universitäten in den USA vertreten ist. Chaarg steht für „Changing Health, Attitudes and Actions to Recreate Girls” und hat das Ziel, junge Frauen Sport und körperliche sowie mentale Gesundheit näherzubringen. An der FSU hat Chaarg ungefähr 200 Mitglieder und ist somit eine tolle Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen. Bei den Workouts wurde viel Wert auf Spaß und Abwechslung gelegt – wir haben alles Mögliche ausprobiert und oft mit Trainern von großen Fitnessstudios in Tallahassee zusammengearbeitet. Außerdem wurden viele verschiedene „Socials“ abgehalten, die uns noch weiter zusammengeschweißt haben. Einige andere Austauschstudenten waren zum Beispiel auch in einem Tauchclub, im Tennisclub, im Schießclub, in einer Nachhaltigkeitsorganisation, haben Quidditch gespielt oder waren im Fußballclub – es gibt unglaublich viele Möglichkeiten und ich kann es nur empfehlen, diese Chance wahrzunehmen.

Die FSU hat neben einem großen Footballstadion der Noles auch noch ein Basketballstadion, in dem die FSU Hoops spielen. Diese Spiele waren auch immer spannend anzuschauen, denn die Atmosphäre bei allen Spielen im Collegesport ist absolut einzigartig. Wie auf den Fotos zu erkennen sind fast alle Zuschauer sogar zu ihrem Team passend gekleidet. Neben Sportveranstaltungen gibt es an der FSU auch einen Zirkus – einer von nur zwei Zirkussen an amerikanischen Universitäten. Die Auftritten sowie die Kostümgestaltung, Lichttechnik und alles andere wird alles von Studenten selbst organisiert und umgesetzt. Die Shows sind für Studenten gratis und die Halloweenshow die wir uns angesehen haben war absolut beeindruckend! 

An den Wochenenden haben wir ebenfalls viel unternommen. Relativ am Anfang des Semesters waren wir mit einer Gruppe von über 20 Austauschstudenten in Panama City Beach, einer Partystadt am Strand etwa zwei Autostunden entfernt. Ich war außerdem noch in Orlando, in Charlotte in North Carolina und in Miami. Am liebsten habe ich meine Wochenenden allerdings in Tallahassee verbracht – samstags waren oft Footballspiele und die Clubs dort waren immer voller junger Leute. Außerdem kann es zum Teil etwas schwierig sein, wirklich weiter herumzukommen, weil man dafür eigentlich ein Auto braucht. Innerhalb von Tallahassee ist das eigentlich kein Problem – es gibt gratis Busse zum Campus und die Möglichkeit sich von der Uni Fahrräder für ein Semester auszuleihen. Das haben von uns Austauschstudenten die meisten gemacht und dann fast alle Strecken innerhalb der Stadt so zurückgelegt.

Die Kurse, die ich an der FSU belegt habe, waren ein weiterer sehr positiver Aspekt. Die Professoren dort haben mich nachhaltig positiv beeinflusst. Die meisten von Ihnen waren sehr nahbar und umgänglich, und falls man um einen späteren Abgabetermin für eine Hausarbeit oder ähnliches gebeten hat waren sie meist sehr kulant. Insgesamt war die Kommunikation zwischen Professoren und Studenten deutlich mehr auf Augenhöhe als ich das von der Uni Salzburg gewöhnt war. Für uns Europäer waren die meisten Kurse nicht allzu schwer zu bewältigen, da dort oft nicht so streng benotet wird wie bei uns. Dadurch hatte ich während meiner Zeit an der FSU deutlich weniger Lernstress als ich zuhause normalerweise habe. Außerdem gibt es dort sehr viele Hilfsangebote für Studierende die Probleme mit ihren Kursen haben.

Für mich war es sehr spannend Kurse zu besuchen in denen ich (fast) die einzige Austauschstudentin war. Bei Diskussionen, zum Beispiel in meinem Kurs über die Geschichte der USA nach 1945, wurden viele Dinge angesprochen und Meinungen geäußert, die in Österreich oft ganz anders diskutiert und gesehen werden. Die Mentalität ist in gewisser Weise natürlich doch anders als bei uns und das war faszinierend mitzuerleben. Generell habe ich die meisten Amerikaner als sehr freundlich, hilfsbereit und kommunikativ erlebt, was mir bei uns manchmal etwas fehlt. Man kommt leicht mit ihnen ins Gespräch und sie sind meist sehr interessiert daran, sich mit neuen Leuten zu unterhalten. 

Ich bin unglaublich froh, dass ich diese Erfahrungen machen durfte und dabei so viel Unterstützung erfahren habe, sowohl von der Universität Salzburg (insbesondere dem Büro für Internationale Beziehungen) als auch vonseiten der Florida State University. Meine Zeit dort war eine absolute Bereicherung und ich freue mich über all die Erinnerungen, Erfahrungen und neuen Freundschaften die ich dort dazugewonnen habe. Ich habe viel über die amerikanische Kultur und den „way of life“ gelernt und mich in dieser Zeit definitiv weiterentwickelt. Außerdem habe ich Menschen aus verschiedensten Ländern kennengelernt und so Einblicke in ganz unterschiedliche Lebensweisen bekommen. Ich kann es nur absolut empfehlen ein Auslandssemester zu machen, und die Florida State University ist dafür auf jeden Fall eine tolle Adresse. Ich hoffe sehr, dass nach mir noch viele weitere Studierende diese tolle Erfahrung machen werden. 

Go Noles!

Lehramtpodcast 5: Themenmodule, Vorziehen, Bachelorabschluss und Masterstudium

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Mit Daniela Hubinka BEd., Leiterin des Servicezentrums der School of Education.
Jingles unter CC Lizenz: Setuniman

Statement zu „Universität Salzburg droht Millionenstrafe“

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Link zum SN Artikel

Vor genau einem Jahr hat die ÖH Uni Salzburg vor der Problematik der sinkenden Studierendenzahlen, sowie vor Finanzierungsengpässen durch die Studienplatzfinanzierung gewarnt. Auch wir haben wiederholt vor den anhaltenden Problemen im Lehramt in den letzten Jahren, sowie vor einem spürbaren Rückgang der Studierendenzahlen im Lehramt gewarnt. Obwohl das damalige Rektorat von ‚gesicherten Budgets‘ gesprochen hat und die Kritik nicht nachvollziehen konnte, bewahrheitet sich nun diese Entwicklung. Anstatt sich systematisch auf die neue Finanzierung und die grundlegenden Tendenzen der geburtenschwachen Jahrgänge vorzubereiten, sowie mit einer starken Initiative für bessere Studienbedingungen vorauszugehen, gibt sich die Uni nun überrascht über diese Entwicklung und möchte die Schuld und Verantwortung auf den Studierenden abladen, die mehr Prüfungsaktivität an den Tag zu legen hätten. Ein Einnahmenproblem ist immer auch ein Ausgabenproblem, und dafür können Studierende einfach gar nichts. Kein Studierender wird aufgrund der neu-eingeführten Studienplatzfinanzierung sein Studienverhalten aufgrund dessen geändert haben (wer wusste überhaupt davon?).

Im Zeitungsartikel der Salzburger Nachrichten kommt heraus: die Prüfungsaktivitätsquote in Salzburg ist bereits höher als in Linz, Graz, Innsbruck und Wien, und doch scheint besonders Salzburg betroffen. Das lässt auf zumindest teilweise hausgemachte Probleme schließen. Verwunderlich ist daher, dass die Universitätsvertretung der ÖH Uni Salzburg im heutigen Statement das jetzige Rektorat nicht nur pauschal aus der Verantwortung heraus nimmt, sondern auch vor der Umsetzung jeglicher Maßnahmen bereits eine Lobeshymne anstimmt. Nicht nur wären die Studierenden die Leidtragenden von Einsparungen, schlechteren Studienbedingungen und schlechterem Kursangebote, sie sind nun auch Ziel von ‚prüfungsaktivitätssteigernder Maßnahmen‘, die immer die Gefahr haben, in Verbote, Gebote, Fristen und Pflichten auszuarten. Ein gutes Beispiel sind die Forderungen/Ideen der Vorsitzenden der österreichischen Rektorenkonferenz (als Sprecherin aller Universitätsrektorate) in den letzten Tagen: weniger erlaubte Prüfungsantritte, Zwangsexmatrikulation bei Prüfungsinaktivität, Verbot von Doppelstudien.

Wir sagen klar: es muss nun dringend ran an die wirklichen Gründe. Schluss mit oberflächlichen Maßnahmen, insbesondere im Lehramt. Wir kennen das Lehramt gut, und wir nehmen auch alle Probleme von euch als Studierende im Lehramt aus Beratungsgesprächen, Mails und auf den Gängen wahr. Sollte das Rektorat mit uns endlich gemeinsam an den wirklichen Problemen und Verbesserungsmöglichkeiten arbeiten wollen, so steht die Türe immer offen. Im Lehramt gäbe es genügend Baustellen.

Bis die Bundesregierung endlich das Budget und die Finanzierung für die Universitäten insgesamt aufstockt bleibt festzustellen: die jetzige Ursache ist nicht das Studienverhalten von Studierenden – und die Lösung kann nicht reine Effizienzoptimierung im Studienverhalten sein. Die Ursachen sitzen tiefer.

Daher bleibt zu sagen: liebes Rektorat, wir beurteilen nicht Worte, sondern Taten.

Voranmeldung BWB4 für das Praktikum im WS 2020/21

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Update vom 06.02.2020: Die Uni hat uns erst heute informiert, dass der Anmeldezeitraum vorverlegt wurde, aber die Anmeldung auch länger läuft. Der Artikel wurde entsprechend angepasst.
Von 06.02.2020 bis 27.02.2020 könnt ihr für das Praktikum BWB4 (vorgesehen im 5. Semester) voranmelden. Die genauen Kursnamen könnt ihr dem Screenshot entnehmen, oder per Suchfunktion „Voranmeldung“ suchen.
In jeder LV (Fach A oder Fach B) könnt ihr euch in der Untergruppe/Kursgruppe für euer Unterrichtsfach anmelden. In einem eurer beiden Fächer wählt ihr Fach A, im anderen Fach wählt ihr entsprechend Fach B.

Hier haben wir euch auch das Infoblatt des Zentrum für pädagogisch-praktische Studien (ZPPS) hochgeladen.

Die Anmeldung ist Teil des Wintersemesters, daher ist eine Rückmeldung (Überweisung des ÖH-Beitrags oder des Studienbeitrags) noch keine zwingende Voraussetzung für die Anmeldung. Für andere Kursanmeldungen für das Sommersemester natürlich schon, daher rechtzeitig überweisen!

Sobald wir zu den Voranmeldungen für BWB5 (Sommersemester 2021) und das Masterpraktikum (WS 2020/21) weitere Infos haben, lest ihr wie immer hier darüber.

Oft gestellte Fragen – aktuell für euch zusammengestellt zum Semesterende

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Stand: 29.01.2020

  1. Prüfungsdatenaustausch Linz-Salzburg: Prüfungsergebnisse werden zwischen der PHDL, PHOÖ und der Uni Salzburg ausgetauscht (NICHT JEDOCH VON DER JKU), ihr müsst euch in diesen Fällen also nicht selbst darum kümmern (auch keine „Anerkennungsanträge“ stellen o.Ä.). Da das System noch recht neu ist, kann es trotzdem zu Synchronisationsfehlern kommen. Sollte ein Prüfungsergebnis nicht binnen einer Woche nach Eintragung in Linz auch in PlusOnline aufscheinen, meldet euch unter lehramt@sbg.ac.at mit Angabe des Kurses & an welcher Hochschule dieser belegt wurde.
    Solltet ihr Prüfungsergebnisse von der JKU für weitere Kursbelegungen an der Uni Salzburg brauchen, müsst ihr euch jedenfalls unter lehramt@sbg.ac.at melden.
  2. Prüfungspässe im Lehramt: im Studienplan 2019 Lehramt Bachelor gibt es KEINE Prüfungspässe mehr. Es gibt auch keine Stempelungen in Sekretariaten, händisches Ausfüllen von Prüfungspassformularen etc.
    Im Prüfungsreferat der School of Education (Irene Trummer) werden die Zeugnisse gedruckt, in PlusOnline sind genau aus diesem Grund auch alle Leistungen zugeordnet zu den Punkten im Studienplan. Habt ihr alle Leistungen, könnt ihr euch an lehramt@sbg.ac.at wenden für den Abschluss.
  3. Voranmeldung für BA 4 (im WS 2020/21), BA 5 (im SoSe 2021) und Masterpraktikum (WS 2020/21): diese Voranmeldungen werden zwischen Februar und Mitte des nächsten Semesters voraussichtlich stattfinden. Sobald die genauen Anmeldezeiträume feststehen, wird es von uns und der School of Education die entsprechenden Infos geben. Unsere Infos sind dann wie immer auf Facebook und auf dieser Homepage dann zu finden. Bis dahin bitte noch Geduld.
  4. Erweiterungsstudium: Im Studienplan 2019 gibt es einen eigenen Anhang für jedes Erweiterungsstudium (also für jedes Unterrichtsfach). Jedes dritte Unterrichtsfach hat 105,5 ECTS im Bachelor und es sind genau die im Studienplan definierten LVen zu machen.
  5. Betrifft UF Englisch: Prüfungsleistungen von „Spoken Interaction“ fallen gerade aus dem zugeordneten Knoten teilweise heraus. Dies liegt an PlusOnline. Ihr könnt selbst überprüfen, ob dies der Fall ist und falls ja euch bei lehramt@sbg.ac.at melden, dann wird dies korrigiert.
    Eine Anleitung, wie ihr die Zuordnung selbst testen könnt, findet ihr hier.
  6. Noch offene Anerkennungen aus der Umstellung: Wem aus der Umstellung 2013 -> 2019, oder 2017 -> 2019 noch Anerkennungen, Prüfungsleistungen oder Zuordnungen fehlen, sollte dies selbst überprüfen und korrigieren lassen. Dies beugt auch Anmeldeproblemen für das nächste Semester vor. Unsere Anleitungen aus dem letzten Sommer sagen euch genau, wie ihr da nachschauen könnt und wie das geht. (1, 2)
  7. Vorziehen aus dem Master, Abschließen des Bachelorstudiums: Uns erreichen immer wieder Fragen zum Vorziehen. Bitte schaut euch hier den Guide an, den wir dazu geschrieben haben.
    Sobald alle Leistungen aus dem Bachelorstudium eingetragen sind, könnt ihr den Bachelor abschließen. Jedoch kann man sich für den Master nur bis Ende April (im SoSe) und Ende November (im WS) anmelden. Daher solltet ihr nur abschließen, wenn ihr euch vor dieser Frist auch in den Master einschreiben könnt.
    Wenn ihr euch im Februar über den Bachelor anmeldet und danach im März/April euch in den Master einschreibt, müssen alle Kursanmeldungen auf das dann laufende Masterstudium umgemeldet werden. Dies können die Kursleiter machen, also solltet ihr diese aktiv darum bitten.
  8. Semesterplanung: die meisten Kurse sind bereits in PlusOnline für Salzburg. Es können noch letzte Nachtragungen kommen.
    Die zentrale Lehrplanung für den Standort Linz findest du hier.
    Solltest du Fragen zur Stundenplan-Planung haben, wir sind auch im Februar wieder im Rahmen der Erstsemestrigen- und Studienberatung im Büro. In unserem Kalender findest du die genauen Zeiten (die laufend ergänzt werden, auch wir sind gerade noch im Semester-End-Stress).

Ansonsten wünschen wir euch einen erfolgreichen Abschluss des Semesters, erholsame Semesterferien und wie immer: stay awesome!

Erfahrungsbericht Schulpraktikum in Köln

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Hey Kölle, du bes e Jeföhl! (Dt. Hey Köln, du bist ein Gefühl!)

Mein BA5-Praktikum in Köln. 
Ein Erfahrungsbericht von Karola Winsauer

Studienjahr 2018, Do Nachmittag, Hörsaal E.003. Infoveranstaltung „Studieren im Ausland“.
Meine Erwartung: Information für Studienassistenz in Spanien bekommen. 
Realität: Termin für Bewerbung um Stelle in Köln fixiert.

Ja, so kann‘s laufen. 

Ursprünglich kam als Auslandsaufenthalt für mich nur Spanien in Frage. Wenn man jedoch im Februar in Köln ist, kommt es einem fast so vor, als sei man in Spanien: 

  • Überall hört und sieht man „Viva Colonia“. 
  • Die Sprache (=Kölsch) kommt einem ziemlich spanisch vor. 
  • Und auch das Kölsch (Bier) schmeckt gleich gut wie ein Bier in Spanien. 

Die Karnevalszeit in Köln scheint dort die fünfte Jahreszeit zu sein. Es ist kein Event oder Feiertag, sondern eine Lebenseinstellung (ein ganzer Monat wird nach dem Kölschen Grundgesetz gefeiert und gelebt). Kölle Alaaf!(Kölner Karnevalsruf)

Obwohl der Grund für meinen Besuch der Infoveranstaltung ja eigentlich eine andere war, musste ich nach all den Informationen, dass man nun auch das BA5 Praktikum in Köln absolvieren kann und das sogar noch im Februar (!), nicht lange überlegen. Köln im Februar und das Praktikum in den Ferien stressfrei und in einem anderen Schulsystem absolvieren? Na klar!

Frau MMag. Siwek-Marcon übermittelte mir und einer guten Freundin, die auch mit nach Köln gegangen ist, jedoch eine andere Schule zugeteilt bekommen hat, die notwendigen Kontaktdaten und leitete alles für uns in die Wege (An dieser Stelle noch einmal vielen lieben Dank dafür!). Da die Uni Köln im Februar leider Semesterferien hatte, konnten wir keine parallele Begleitlehrveranstaltung absolvieren. Dennoch hatten wir vor Ort einen Koordinator, der unser persönlicher Ansprechpartner für Fragen und Problemen war und uns auch mit hilfreichen Tipps zur Seite stand. Leider haben wir keine Förderung bekommen, da das einmonatige Schulpraktikum (zumindest zum damaligen Zeitpunkt) zu kurz war, um ein Erasmus Stipendium beantragen zu können. Es war es aber dennoch eindeutig wert!

Die Wohnungssuche:

Wir hatten viel Glück bei der Wohnungssuche. Ein junges Paar vermiete uns seine sehr geräumige, zentrale und gemütliche Wohnung zur Zwischenmiete, da es für 6 Wochen auf Reisen war. Die Wohnung haben wir über www.housinganywhere.com gefunden und nach einem Skype-Gespräch war auch die Zusage gesichert. 

Folgende zusätzliche Tipps, die wir von unserem Koordinator bekommen haben, möchte ich euch nicht vorenthalten: 

  • Die Seite des Kölner Studierendenwerks könnte bei der Suche einer Unterkunft hilfreich sein: http://www.kstw.de/index.php?option=com_content&view=article&id=315&Itemid=11&lang=de
  • Zudem gibt es etliche Facebookgruppen, in denen Wohnungen zur Zwischenmiete angeboten werden. 
  • Auch die Suche über Airbnb ist evtl. eine Möglichkeit, eine geeignete Unterkunft zu finden. 
  • Der AStA der Universität Köln stellt die einzelnen Viertel der Stadt vor. Dies kann bei der Suche nach einer passenden Unterkunft auch behilflich sein. Siehe dazu: http://pr-0013.sts-dl-02.smarttec.biz/angebote/stadtteile/ 

Das Praktikum:

Mein Praktikum durfte ich am Maximilian-Kolbe-Gymnasium absolvieren. Dieses Gymnasium lag etwas außerhalb der Innenstadt Köln, war aber dennoch gut mit den Öffis zu erreichen. An meiner Schule hospitierte ich in den Fächern Spanisch und Ethik. Einen PP-Unterricht, wie es ihn in Österreich gibt, gibt es in Deutschland nicht. Von meiner Koordinatorin bekam ich in der ersten Woche einen Stundenplan, laut dem ich am ersten Tag einen ganzen Tag in einer Klasse verbringen sollte, am zweiten Tag einen ganzen Tag lang den Schullalltag einer Lehrperson beobachten durfte und am dritten Tag einen ganzen Tag lang mit einem Schüler in seine Unterrichtsstunden mitgehen sollte. Alles lief nach Plan: So lernte ich verschiedene Lehrpersonen, unterschiedliche Klassen und Schülerinnen und Schüler und das ganze Schulgebäude kennen. Ab dem vierten Hospitationstag war ich auf mich selbst gestellt und konnte mit all den Spanischlehrerinnen und -lehrern der Schule Termine für Hospitation und Unterricht ausmachen. Das Praktikum im „Ausland“ zu machen war wirklich eine Bereicherung! Ich durfte ein neues Schulsystem kennenlernen und wurde im Kollegium aufgenommen, als wäre ich Teil des Teams (gemeinsame Mittagspausen, hilfreiche Informationen und wertschätzende Gespräche, Einladung, den Karneval mit ihnen in einer Kneipe zu feiern, etc.). Dies habe ich an den Salzburger Schulen bislang leider nie so kennengelernt. Auffällig war, dass das Spanisch-Niveau der Schüerinnen und Schüler wesentlich niedriger war, als das der Schülerinnen und Schüler, die ich bis jetzt in Salzburg unterrichtet habe.

Der Höhepunkt an der Schule war auf alle Fälle der Tag der Weiberfastnacht. An diesem Tag gilt in Köln Ausnahmezustand. Egal ob an den Schulen, auf den Straßen, in den Büros oder in Kneipen… überall steppt der Bär. An diesem Tag fällst du nicht auf, wenn du verkleidet bist, sondern, wenn du nicht verkleidet bist. Wirklich alle Schülerinnen und Schüler und Lehrpersonen kamen verkleidet in die Schule und es wurde Karneval gelebt. An diesem Schultag wird grundsätzlich nicht unterrichtet. Jede Klasse kann in ihrem Klassenzimmer machen, was sie möchte, egal ob Tanzfläche und Disco, Karaoke, Popcorn- und Zuckerwatte, Spiele, … alles war dabei. Ich war an diesem Vormittag vor allem bei den Kleinen, sprich in einer Unterstufenklasse eingeteilt. Dort hatten wir das Thema Schlaraffenland, dekorierten dementsprechend das Klassenzimmer und überlegten uns für die Nebenklassen Spiele und Challenges, durch die sie durchmussten. Ab 10:30 war ich für die Aufsicht am Schulhof eingeteilt. Da die Schülerinnen und Schüler es an diesem Tag immer als Challenge sehen, Alkohol in der Schule zu konsumieren, um sich schon am Vormittag zu betrinken, ist jede Lehrperson eine gewisse Zeit lang für die Gang- und Pausenhofaufsicht zuständig. Am Eingangstor der Schule wurde zusätzlich eine strenge Taschenkontrolle durchgeführt. Am Ende des Tages war der Mülleimer der Mädchentoilette aber dennoch mit Klopfer-Fläschchen randvoll. Während die Kleinen in ihren Klassenzimmern „Party“ gemacht haben, durften die Abiturientinnen und Abiturienten und die Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler im großen Saal feiern. Dort wurde getanzt und gefeiert. Jede Stunde kam ein anderer Act. Der Schulsprecher und seine Stellvertreterinnen und Stellvertreter führten eine Karnevalssitzung durch und freiwillige Schülerinnen und Schüler traten auf. Um 12:00 Uhr gab es dann den Höhepunkt: Ein Tanzverein kam und führte eine Showeinlage auf (die Mädchen, die tanzen und dabei durch die Luft geschleudert werden, nennt man in Köln Mariechen). Nach der Tanzeinlage durfte ich gehen und die Karnevalssause auf den Straßen und in den Kneipen miterleben.

Was die Stadt Köln bietet und was wir herzlichst empfehlen können:

  • Sprachencafé Mundo Lingo Cologne jeden Mittwoch Abend ab 19:00 (in „die Wohngemeinschaft“)
  • Pubcrawl durch die Stadt (es gibt viele unterschiedliche Anbieter)
  • 100e Bars und Kneipen
  • Sightseeing-Tour (egal ob Free Walking Tour oder Bustour)
  • Brunch-Lokale in Köln: Unsere absoluten Favoriten = Café Buur und The great berry
  • Jumphouse Köln (Trampolin-Sprung-Halle – mit den Öffis erreichbar)
  • Die folgenden Webseiten stellen die wichtigsten Infos zu Veranstaltungen in Köln bereit:
    https://www.meetup.com/de-DE/Mundo-Lingo-Cologne/https://www.koeln.de/koeln/was_ist_los/topeventshttps://www.koelntourismus.de/sehen-erleben/events-highlights/https://www.eventbrite.de/d/germany–köln/events/

Monatsticket für Öffis: 

Auf der Homepage des Kölner Verkehrsverbundes haben wir herausgefunden, dass es während der Absolvierung eines Praktikums in Deutschland ein 25%-ermäßigtes Monatsticket gibt. Für das Ticket benötigten wir eine Bescheinigung des Arbeitgebers (von unseren Betreuungslehrern) und der Ausbildungsstelle (vom Direktor unserer Schule) über den Zeitraum des Praktikums und ein Lichtbild. Der ausgefüllte Antrag musste dann nur noch zusammen mit dem Passfoto in einem KundenCenter der KVB AG vorgelegt werden. 
(Zeit-Tickets – Auszubildende – Preisstufe 1b – Köln CityTicket – 74,00€ MonatsTicket)

Köln in der Karnevalszeit:

  • Das Kölschfest (Viva Colonia)
    Im Festzelt am Südstadion (mit einem Festzelt auf der Münchner Wiesn zu vergleichen) wird beim Kölschfest den ganzen Februar Karneval gefeiert. Tipp: Tickets im Vorhinein sichern.
  • Karnevalssitzungen 
    Wir bekamen leider keine Tickets mehr für eine Karnevalssitzung. In diesen Sitzungen wird den kostümierten Zuschauern ein buntes Programm an karnevalistischen Darbietungen geboten: Musik, Lieder zum Mitsingen, Tänze von Mariechen und anderen Tanzgruppen, Kabarett, … Wichtig: Viele Sitzungen werden auf Kölsch abgehalten, was sehr schwer zu verstehen ist.
  • Weiberfastnacht 
    An diesem Tag beginnt der Straßenkarneval in Köln. Nachdem die Oberbürgermeisterin die Schlüssel der Stadt feierlich an das Dreigestirn (bestehend aus Prinz, Bauer und Jungfrau – alle werden von Männern verkörpert und werden jährlich neubesetzt) überreicht hat, wird von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag fünf Tage lang ausgiebig Karneval gefeiert. Kleiner Tipp: Am Chlodwigplatz versammeln sich eher Studenten, auf der Zülpicher Straße feiern die Jugendlichen und Teenager. Tipp für die Studentenkasse: Bier in umliegenden Supermärkten kaufen, kommt wesentlich billiger und man kommt schneller zu einem Getränk (Es sind wirklich Menschenmassen unterwegs.) Beendet wird die Weiberfastnacht in traditionellen Köllner Kneipen. Btw. in Kneipen kostet ein Kölsch durchschnittlich 1€. 
  • Karnevalssamstag:

Funkenbiwak: Ab 10:30 Uhr schlagen die roten Funken ihr Biwak auf dem Neumarkt auf. Es werden Tänze aufgeführt (in denen unter anderem die Hintern aneinandergerieben und Mariechen durch die Luft geworfen werden) und Karnevalslieder gesungen. Traditionell wird Erbsensuppe gegessen und Kölsch getrunken. 

Jeisterzoch: Am Samstagabend findet der Geisterzug statt – der wohl alternativste und politischste unter all den Kölner Karnevalsumzügen. 

  • Karnevalssonntag: 
    Am Karnevalssonntag finden vor allem Schull- und Veedelszöch (Schul- und Stadtteilszüge) statt. Bei diesen Umzügen hat man den Eindruck, als würden Kamelle (Zuckerl) vom Himmel regnen. Es wird wirklich alles verteilt oder sogar von den pompösen Umzugswägen heruntergeworfen: Hunderte Tonnen Süßigkeiten, ganze Kekspackungen, Kunstblumen, Schnittblumen, T-Shirts, … 
  • Rosenmontagszug:
    Der Rosenmontag ist der absolute Höhepunkt des Straßenkarnevals. Ein 3,5-stündiger Umzug führt quer durch die Innenstadt. Bereits Stunden bevor der Umzug beginnt, beziehen viele Jecke (Bezeichnung für Karnevalisten) schon ihre Plätze am Straßenrand (ausgestattet mit Campingstühlen, Musikboxen, Proviant und na klar … Kölsch). 

Reisen, die sich an Wochenenden auszahlen:

Düsseldorf (ca. 30 Minuten Zugfahrt vom Hauptbahnhof aus – 6€ pro Strecke)

Bonn (ca. 20 Min. Zugfahrt vom Hauptbahnhof aus – wenn ich mich richtig erinnere war diese Fahrt im Monatsticket inkludiert)

Aachen (ca. 50 Min. Zugfahrt vom Hauptbahnhof aus – Kann mich nicht mehr an den Preis erinnern)

Über die wunderschöne Stadt Köln, den Karneval, die überaus hilfsbereiten, sympathischen und netten Kölner und die Erlebnisse vor Ort könnte ich stundenlang berichten…
Eine Phrase eines Karnevalssongs, die unserer Meinung auf alle Fälle zutrifft:

Et gitt kei Wood, dat sage künnt  (Es gibt kein Wort, das beschreiben könnte)
wat ich föhl, wann ich an Kölle denk 
(was ich fühl wenn ich an Köln denke)
Es wor endeutig en superjeile Zick. Wir werden sicher e levve lang daran zurückdenken und bestimmt einmal wiederkommen. Einmal Jeck, immer Jeck.

Regierungsübereinkommen: Änderungen im Lehramt und an der Uni

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Disclaimer: Dieser Artikel zitiert rein das Regierungsübereinkommen zwischen ÖVP und Grünen, soll keine inhaltliche Bewertung oder Kommentar vornehmen und dient rein der Informationszusammenstellung für Studierende mit den wichtigsten Änderungsvorschlägen für die Hochschulen und das Lehramt. Die Arbeit basiert auf einer Zusammenstellung, die die Kollegen der ÖH Uni Innsbruck bereits vorgenommen haben, die von uns aber grob auf Richtigkeit und Relevanz überprüft und angepasst wurde, sowie in Lehramt-relevanten Bereichen erweitert wurde.

Das gesamte Regierungsprogramm haben wir hier hinterlegt.

Kunst und Kultur

Nachwuchsförderung – Start Now

– Schaffung von gemeinschaftlichen Plattformen zwischen Studierenden und Absolventinnen/ Absolventen (bis zu 4 Jahre) sowie professionellen Kulturorganisationen/ Universitäten zur Präsentation und Unterstützung von Kooperationen. (S. 50)

Verkehr & Infrastruktur

Umweltfreundliche, leistbare Mobilität für alle in Stadt und Land

– Um 1 Euro pro Tag in einem Bundesland, um 2 Euro pro Tag in einem und im Nachbarbundesland, um 3 Euro pro Tag das gesamte Bundesgebiet

– Kostengünstige Variante für junge Menschen in Ausbildung und Studierende (S. 122)

Familie & Jugend

Familien stärken, Partnerschaftlichkeit und Gleichstellung fördern

– Anheben der Einkommensgrenze für Studierende (von € 10.000 auf € 15.000) (S. 283)

Bildung

Deutschförderung im Bildungssystem

– Aus- und Weiterbildungsoffensive für Pädagoginnen und Pädagogen durch einen bedarfsgerechten Ausbau des DaF-/DaZ-Studiums

– Verankerung verpflichtender DaZ-Module für alle Studierenden in der PädagogInnenbildung NEU (S. 291)

Österreichs Schulbildung digitalisieren

– Praxisschulen der Pädagogischen Hochschulen als digitale Pilotschulen ausstatten, um für die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer optimale Bedingungen zu ermöglichen sowie den pädagogischen Mehrwert neuer Technologien zu testen und zu beforschen

– Erweiterung der digitalen Kompetenzen von Pädagoginnen und Pädagogen: digitale Fachdidaktik in allen Lehramtsstudien verankern sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung für alle Lehrerinnen und Lehrer (S. 293)

Schulen brauchen qualifizierte Quereinsteigerinnen und -einsteiger

– Erarbeitung eines Quereinstiegsmodells – beginnend bei der Elementarpädagogik bis hin zur Sekundstufe II – in Abstimmung mit den Universitäten und Pädagogischen Hochschulen unter besonderer Berücksichtigung der nötigen pädagogischen Qualifikation

– Parallel dazu bessere Optionen für den (auch zeitweisen) Aus- oder Umstieg aus dem Beruf der Pädagogin/des Pädagogen (S. 294)

Bedarfsgerechte Ressourcen für unsere Schulen

– Studierende an pädagogischen Hochschulen sollen mehr Praxis an Schulen sammeln wie z.B. in der Nachmittags- und Ferienbetreuung und dadurch zusätzliche Unterstützung in ihrem Fachgebiet gewährleisten

– Schaffung eines schulpraktischen Moduls für Lehramtsstudierende in den Ferienmonaten mit Anrechnungsmöglichkeit auf das Studium (S. 294 f)

Schulorganisation verbessern

– Entwicklung eines Lehramtsstudiums „Ethik“ mit Anrechenbarkeit von bestehenden Aus- und Fortbildungen (Religionspädagogik und Lehrgänge) (S.298)

Musikschulen und Musikpädagoginnen und -pädagogen

– Erstellen der rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Musikschullehrerinnen und -lehrern an öffentlichen Schulen und gegenseitige Anerkennung von Fächern (Schaffung von Wahlpflichtfächern) (S. 298)

Stärkung der dualen Ausbildung

– Durchlässigkeit zwischen Allgemeinbildung und Berufsausbildung sowie Studienberechtigung durch Berufspraxis sicherstellen (S. 300)

Wissenschaft und Forschung

Universitätsfinanzierung, Governance und Karriereentwicklung für den wissenschaftlichen Nachwuchs (u.A.)

– Systematischer Aufbau und Stärkung der Exzellenz im Nachwuchsförderungsbereich (z.B. Kombinationsstudium Master und PhD

– Weitere Modernisierung der Universitäts- und Hochschulorganisation: professionelles Management auf allen Ebenen, schnellere Entscheidungen, Schaffung von Exzellenz-Clustern (nicht jedes Fach muss an jedem Standort unterrichtet werden) und Überdenken des Verhältnisses Universitätsrat, Rektorat, Senat in den Entscheidungsstrukturen

– Klimaschutz/Ökologie: Die öffentlichen Hochschulen sollen an der Österreichstrategie zum Standort- und Klimaschutz teilnehmen (z.B. Investitionen in klimaschonende Gebäude, Einsatz eigener Forschungskompetenz, Übertragung des Know-hows auf andere öffentliche Gebäude). (S. 305)

Studienbedingungen und Studienwahl

– Novellierung des Studienrechts:
— Zur Novellierung des Studienrechts wird eine Arbeitsgruppe aus uniko, ÖH und BMBWF zur gemeinsamen Positionsentwicklung eingerichtet.
— Bestehende Vorarbeiten von uniko und ÖH sollen berücksichtigt werden.
— Ziel dieser Novellierung ist die Weiterentwicklung eines lebensnahen und leistungsbezogenen Studienrechts, das Verbindlichkeit fordert und Studierbarkeit fördert

– zur Senkung der Drop-outs und Verkürzung der Studiendauer.

– Prüfung von Maßnahmen zur Steigerung der Verbindlichkeit im Studium (z.B. verpflichtendes Wahrnehmen von Prüfungen)

– Prüfung der Regelungsdichte im Studienrecht

– Prüfung eines Modells für Teilzeitstudierende (z.B. gekoppelt an Berufstätigkeit, Betreuungspflichten etc.)

– Grundlegende Validierung der ECTS-Punkte mit angebotenen Lehrveranstaltungsstunden unter Wahrung der grundsätzlichen Bologna-Idee (z.B. Stärkung des Projektunterrichts)

– Stärkere Anerkennung von studienspezifischen berufspraktischen Qualifikationen im Rahmen der Curricula (non-formale Bildung)

– Steigerung der Durchlässigkeit zwischen und innerhalb der Hochschulsektoren sowie Optimierung der Anerkennung (auch von Vorleistungen aus nichtakademischen Bildungswegen) „kein Abschluss ohne Anschluss“

– Fortführung der MINT-Offensive (unter Überprüfung des Fächerbündels) an Universitäten und Fachhochschulen bei gleichzeitiger Berücksichtigung anstehender Herausforderungen (z.B. Klimaveränderung, alternde Bevölkerung)

– Kooperation zwischen Universitäten und Fachhochschulen im Bereich der Lehre, standort- und fachspezifische sowie österreichweite Abstimmung des Lehrangebots

– Ausbau der Studienförderung und Prüfung einer grundlegenden Weiterentwicklung unter Berücksichtigung der Familienbeihilfe und steuer- und unterhaltsrechtlicher Aspekte

Zugangsregelungen, Einstieg ins Studium und StEOP

– Qualitätsvolle und faire Weiterentwicklung der bestehenden Zugangsregelungen, insbesondere in stark nachgefragten Studien; Evaluierung und evidenzbasierte Gesamtschau und Weiterentwicklung

– Durchführung einer österreichweiten Maturierenden-Studie zur sozialen Dimension, Berufs- und Studienaspirationen (S. 306)

– Studienberatung und Information: Das bereits erprobte Modell der Studienberatung (z.B. Studieren probieren) wird gestärkt und weitergeführt.

– Pilotprojekt „Flexible Studieneingangsphase“: Zur Verbesserung der Studienwahlentscheidung wird ein Pilotprojekt einer flexiblen Studieneingangsphase eingerichtet. Dabei erworbene ECTS-Punkte sind auf das letztlich gewählte Studium anrechenbar.

– Beibehaltung des derzeit bestehenden Systems der Studienbeiträge, mit regelmäßiger ValorisierungQualitätssicherung und Profilbildung im Hochschulsektor

– Weiterentwicklung der Eignungsprüfung für angehende Lehrkräfte und Prüfung einer möglichst frühen Einführung in die Praxis, um die bestgeeigneten Personen für das Bildungssystem auszubilden (S. 307)

Qualitätssicherung und Profilbildung im Hochschulsektor

– Evaluierung und Weiterentwicklung der PädagogInnenbildung NEU inklusive der Verbündestruktur in Zusammenarbeit mit den Universitäten auf Basis der Stärken der jeweiligen Institutionen

– Weiterentwicklung der Eignungsprüfung für angehende Lehrkräfte und Prüfung einer möglichst frühen Einführung in die Praxis, um die bestgeeigneten Personen für das Bildungssystem auszubilden

– Interkulturelle und Gleichbehandlungskompetenzen müssen in allen pädagogischen Ausbildungen als Pflichtlehrveranstaltungen enthalten sein. (S. 307)

Schwerpunkt Bildungsexport und Internationalisierung setzen

– Stärkung Österreichs als attraktiver Standort für internationale Studierende und Wissenschafterinnen und Wissenschafter. Verbesserte Kooperation der österreichischen Vertretungsbehörden mit der Fremdenrechtsbehörde und den wissenschaftlichen Einrichtungen

– Weiterentwicklung der Stipendienprogramme des österreichischen Austauschdienstes (OeAD), um hochqualifizierte PhD-Studierende nach Österreich zu holen (v.a. im Bereich MINT) -> Ausländische Studierende (S. 309)

UF Englisch Sprachbeherrschungsprüfung: Neues Übungsmaterial und neue Prompts für Durchführung in Salzburg

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Achtung! Dieser Beitrag ist seit 6 Jahren online. Bitte behalte dies beim Lesen im Kopf, Details oder Inhalte können unter Umständen veraltet sein.

Der Fachbereich Anglistik & Amerikanistik hat neue Prompts und Übungsmaterialien veröffentlicht, gültig ab dem 1.01.2020.
Das Dokument ist hier zu finden.

Die kommenden Termine für Linz und Salzburg sind in unserem letzten Artikel zu finden, auch genaue Infos zur Wiederholung der Prüfung, nachdem der erste Antritt an einem der Standorte absolviert wurde.

Tag der offenen Tür 2020 – Lehramtbereich abgeschafft

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Nachdem wir die letzten Jahre den Großteil unserer Freizeit in Sitzungen verbracht haben – beim Schreiben der Studienpläne 2016, 2017 und 2019 – sehr viel Zeit damit verbracht haben Informationen zu sammeln, aufzubereiten oder Unklarheiten im Studium zu klären, Lösungsvorschläge bei Problemen vorzubereiten und bei den Lösungen auch aktiv mitzuarbeiten, die Umstellung der Studienpläne im Sommer aktiv zu betreuen, und nebenbei in der Vergangenheit auch noch bei Orientierungstag und Tag der offenen Tür immer mitgewirkt haben, müssen wir nun sagen: für den Tag der offenen Tür 2020 reicht es uns! Unser Engagement dort wird weder gesehen, noch wertgeschätzt, sondern als überflüssig angesehen. Was ist passiert:

Bereits seit Jahren setzt sich die STV für eine klare und zielgruppenorientierte Umsetzung des „Tag der offenen Tür“ der Universität Salzburg ein. Wir waren stark involviert, den Abhaltungszeitpunkt weg von den Zentralmatura-Terminen im Mai auf Mitte März zu verschieben; wir waren stark involviert, die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit des Lehramtsstudiums durch explizite Stände für alle Unterrichtsfächer zu erhöhen. Und in dieser Vision waren wir bereit, die Universität Salzburg mit unserer ehrenamtlichen Arbeit dabei zu unterstützen.

Dabei wollen wir jedoch festhalten: diese Unterstützung ist keine Selbstverständlichkeit und wir sind auch nicht bereit, Fehlplanungen der Universität bei Standbesetzungen kurzfristig aufzufangen und Personen zu stellen – wie dies wiederholt in den letzten Jahren der Fall war. Wir hätten uns eine frühe Einbindung, eine Wertschätzung unserer Arbeit und eine Wertschätzung dieser Vision gewünscht. Stattdessen wurde nun der Bereich für Lehramtsstudien wieder in einem reaktionären und rückwärtsgewandten Akt abgeschafft, indem Lehramtsfächer wieder in den Fachbereichsständen subsummiert und damit unsichtbar gemacht werden. Wir sehen unsere Arbeit und unsere Bereitschaft, in einer gemeinsamen Vision mitzuwirken zum Vorteil aller Studieninteressierten, leider nicht mehr sinnvoll in diesem Bereich aufgehoben und lehnen die aktuelle Entwicklung entschieden ab.

Viele Studierende sprechen uns auch heute noch darauf an, dass der Tag der offenen Tür ihr erster Kontaktpunkt mit der Studienvertretung war. Viele wissen es zu schätzen, Erfahrungen und Einschätzungen aus erster Hand von Studierenden zu hören, um eine informierte Entscheidung zu treffen – anstatt von Professor*innen, Doktorand*innen, oder nicht zwangsläufig mit dem Studium vertieft vertraute Studierende als Studienassistent*innen.

Es ist klar, dass eine Umsetzung mit möglichst informativen und zielgerichteten Auskunftspersonen und einem eigenen Lehramtsbereich mit den jeweiligen Unterrichtsfächern personalintensiv ist und Arbeit/Personal nicht umsonst kommen. Jedoch sollte in Zeiten der Studienplatzfinanzierung und rückläufiger Studierendenzahlen dies als beste Investition in zukünftige Studierendengenerationen gesehen werden. Dazu müsste das Rektorat nicht nur allgemein Geld zur Verfügung stellen, sondern diese Gelder auch dahingehend zweckwidmen für eine zielgerichteten Verwendung von bezahlten studentischen (STV-) Helferinnen und Helfern auf dem Tag der offenen Tür.

Wir sind jederzeit bereit, in einen aktiven Dialog mit der Universität zu treten, da wir im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Informationsaufbereitung für Studieninteressenten noch viel Verbesserungsbedarf sehen, sowohl im digitalen wie auch analogen Bereich. Wir sind auch jederzeit bereit, in einen Dialog mit allen Stellen der Universität zu treten, sollte diese uMn massive Fehlplanung zurückgenommen und eine sinnvolle Umsetzung angestrebt werden.